Das Fahrmichdochum wird schändlich ignoriert

Am 22. April 2022 berichtete ich von unserem armen Umfahr-Schild, dem Fahrmichdochum. Mittlerweile dürfte es fast schon so was, wie Deutschlands bekanntestes Verkehrsschild sein. Ich berichtete, dass es nach nur 10 Tagen Standzeit schon wieder plattgefahren auf seiner kleinen Verkehrsinsel vor sich hin kümmert.

Und nun, fast zwei Wochen später, ist immer noch nichts passiert. Niemand ist gekommen, um das Fahrmichdochum wieder aufzustellen.


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Entweder haben die zuständigen Arbeiter einfach die Schnauze voll, oder aber der weltweite Bestand an Fahrmichdochum-Schildern ist sehr gering, oder aber – und das würde dann doch zu denken geben – auf das Schild könnte man im Grunde auch verzichten…

Ich bleibe am Ball!


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(©co-si)

2 thoughts on “Das Fahrmichdochum wird schändlich ignoriert

    1. Hi Konni, schön von Dir zu lesen.

      Woanders stimmen die Leute mit den Füßen ab, in diesem Fall tun sie es per Stoßstange.

      An dieser Stelle kreuzen sich Bahn und Straße. Deshalb sind Ampeln auch redundant vorhanden, einmal für den Fall, dass der Verkehr Rotlicht erfordert, und einmal für den Fall, dass der Bahnverkehr es tut.
      Damit hat man zwei Behörden, deren Interessen eine Rolle spielen könnten. Es wird, so nehme ich an, eine Norm geben, dass diese Konstellation genau ein solches Schild erfordert.
      Der Fehler wurde bei der Planung gemacht. Ich habe das in einem der frühen Artikel zu dem Thema auch schon mal mit Fotos und Grafiken verdeutlicht. Diese kleine Insel steht einfach falsch.
      Natürlich hat der Autofahrer dem gegebenen Straßenverlauf zu folgen. Aber der Bogen, der hier gemacht werden muss, ist mit einem Schlenker verbunden, den vor allem ortsfremde Fahrer nicht erwarten, und der vom gewohnten Abbiegeschema abweicht.
      Nur deshalb passiert das Ganze.

      Einfache Abhilfe wäre schon, das „Fahrmichdochum“ nur ein wenig deutlicher in die Richtung des Abbiegeverkehrs zu drehen, damit es von den Scheinwerfern erfasst wird. Aber es steht immer wieder mit der Sichtbarkeit einer Rasierklinge von der Seite.
      Aber selbst eine reflektierende rotweiße Binde um den Ständer hat das Schild auch nicht vor dem Umfahren bewahrt.

      Und über 15.000 regelmäßigen Lesern würde dann ja auch wieder was fehlen.

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