Fahr mich doch um! 15.02.2013

Das berühmte „Fahr mich doch um“-Schild liegt mal wieder zerdeppert am Boden.
Trotz dicker Warnummantelung in reflektierendem Rot-Weiß stand es schon seit einigen Tagen etwas schief, gestern Abend habe ich gesehen, daß es mal wieder gänzlich „plattgefahren“ worden ist.

Es dürfte damit das Umfahr-Schild Nummer Eins im ganzen Rhein-Neckar-Kreis sein. Die Verantwortlichen kapieren einfach nicht, daß das eine so genannte „kranke Kurve“ ist. Einmal ist es so, daß man in einem sehr untypischen Bogen abbiegen muß, der gleich nach dem Abbiegen ein unnatürliches „Zurückrudern“ erforderlich macht. Zum anderen ist die Aufmerksamkeit der Autofahrer durch sehr viele Faktoren abgelenkt. Man muß mehrere Verkehrszeichen, die Ampel, die Lichtzeichenanlage der Straßenbahn (OEG), die Schranken, eventuell „schwarz“ kreuzende Fußgänger und Radfahrer, den oft nur abrupt haltenden Gegenverkehr, die oft bei geöffneten Schranken sich annähernden Schienenfahrzeuge und das eigene Fahrzeug im Auge behalten. Da ist das kleine, etwas kurzbeinige Schild „Lisa“ auf der völlig unnötigen Mini-Verkehrsinsel schnell mal übersehen.


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Das "Fahr mich doch um"-Schild zwischen Mannheim-Seckenheim und Neckarhausen am 14.2.2013
Das „Fahr mich doch um“-Schild zwischen Mannheim-Seckenheim und Neckarhausen am 14.2.2013

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2 thoughts on “Fahr mich doch um! 15.02.2013

  1. Das Schild hat, aus dieser Sicht, durchaus einen Sinn: nämlich den Fußgängerüberweg absichern, bzw. genauer dessen Abschnitt auf der Mittelinsel, wo ggfs. mal ein Fußgänger das nächste Grün abwarten muß.

    Dann müßten vielleicht mal die Fahrwege besser auf die Straße gezeichnet werden…

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