Das Fahrmichdochum liegt wieder flach

Es ist schon ganze zwei Jahre her, dass ich zum letzten Mal von unserem Umfahr-Schild Lisa berichtet habe. Du erinnerst Dich sicherlich: Es gibt im Deutschen das Verb „umfahren“ und je nachdem, wie man es betont, kann es bedeuten, dass man etwas umfährt, also platt fährt, oder dass man etwas umfährt, indem man drumherum fährt.

Zum Drumherum fahren ist dieses Schild, das wir Lisa getauft haben, eigentlich gedacht. Es steht zwischen Mannheim-Seckenheim und Neckarhausen, kennzeichnet eine kleine, etwas blöd positionierte Verkehrsinsel und soll die Autofahrer dazu bringen, rechts an ihm und der Verkehrsinsel vorbeizufahren.
Aber weil es einerseits so blöd steht und weil andererseits viele Verkehrsteilnehmer zu doof zum Fahren sind, wird unser Schild seit vielen Jahren in schöner Regelmäßigkeit umgehuft. Es liegt dann immer einige Tage flach und wird dann von braven Straßenwärtern wieder aufgestellt oder erneuert.

Jetzt liegt es mal wieder, wie auf dem Beitragsfoto zu erkennen ist. Bei Pos. B sollte es stehen, liegt aber bei Pos. A im Graben.

Und, liebe Freundinnen und Freunde, es ist nicht so, dass es in den letzten zwei Jahren nicht auch mehrfach platt gemacht worden ist. Bloß kann man dort tatsächlich nur schlecht fotografieren, schon gar nicht während man fährt. Außerdem war eine der dortigen Straßen über eine längere Zeit gesperrt, weil eine neue Brücke gebaut wurde. In dieser Zeit war „Lisa“ mit rot-weißen Baustellenbaken besonders abgetrennt.


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Nur mal so, damit Lisa, das Fahrmichdochum, nicht in Vergessenheit gerät.

Bildquellen

  • fahrmichdochum-16032022: Dr. Irma Himmelspupser-Danglerscheidt

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(©co-si)

2 thoughts on “Das Fahrmichdochum liegt wieder flach

  1. Jedesmal wenn du da lang fährst ist das Ding platt. Bist du der Übeltäter und willst nur von deinem Versagen ablenken? Oder ist es nur Zufall?

    1. Ja, könnte man fast meinen. Aber ich fahr da immer mal wieder vorbei und meistens steht es ja brav aufrecht und verrichtet seinen Dienst. Fotos mache ich nur, wenn’s mal wieder „tot“ ist.

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