Das Fahrmichdochum gleich doppelt gekillt

Beim Fahrmichdochum handelt es sich um ein kleines, harmloses und absolut gewaltloses Verkehrsschild zwischen Mannheim-Seckenheim und Edingen-Neckarhausen. Doch so harmlos es ist, und so brav es seinen Dienst verrichtet, das arme Fahrmichdochum tut seinem Namen alle Ehre und wird gefühlt alle paar Wochen umgefahren.

Warum das so ist und wo es genau steht, erfahren Sie in diesen Artikeln.

Vor etwa 10 Tagen wurde das Fahrmichdochum mal wieder umgenietet. Ruchlose, bösartige Menschen am Volant ihres per Zerknalltreiblings befeuerten Vehikels waren bis vor zwei Jahren die Hauptübeltäter. Neuerdings kommen auch Lenker elektrischer Fahrzeuge als Bösewichte in Betracht.

Die folgenden Bilder stammen vom 24.1.2020:

Man sieht, jemand hat das Fahrmichdochum mal wieder „gehimmelt“.

Doch es dauert niemals lang, dann kommen die netten Herren in ihren orangefarbenen Warnanzügen und befestigen ein neues Fahrmichdochum mitsamt neuem kleinen Mast in der Bodenhülse.


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Aber dieses Mal hat es nur eine Woche gedauert:

Am 2.2.2020 liegt das arme Ding schon wieder auf dem nasskalten Boden.

Wenn man mal bedenkt, dass ich schon seit vielen Jahren von den vielen Toden unseres tapferen Schildleins berichte, und wie viele Tode des kleinen weißblauen Helden mir verborgen geblieben sind, dann verwundert es nach wie vor, dass die Straßenverkehrsbehörde einst auf Befragen des Mannheimer Morgens keine besonderen Auffälligkeiten zu berichten hatte.

Aller Wahrscheinlichkeit nach sind die Tage des Fahrmichdochums aber sowieso gezählt. Mit dem für die nächsten Jahre geplanten Bau der neuen Neckarbrücke und der neuen Straßenführung wird es höchstwahrscheinlich so kommen, dass das brave Schildchen dann endlich eingemottet wird und seinen Frieden finden kann.

Vielleicht ließt ja jemand mit entsprechendem Einfluß diese meine Zeilen und übereignet mir als ewigen Chronisten des Schildlein-Leids ein Exemplar der getöteten „Fahrmichdochums“.


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