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    Nanoleaf Canvas

    Nanoleaf Canvas – Erfahrungen: Nanoleaf Canvas ist ein Produkt zur dekorativen Beleuchtung von Flächen. Mit 15 x 15 cm großen „Leuchtkacheln“ kann man sich seine Leuchtleinwand (Canvas = Leinwand) erstellen. Diese Kunststoff-Leuchtkacheln werden dazu lediglich mit beiliegenden doppelseitig klebenden Tabs an die Wand geklebt.

    Was ist Nanoleaf Canvas

    Nanoleaf-Canvas besteht aus einer Installation mehrerer LED-beleuchteter weißer Kunststoffpaneele, die vorgegebene oder selbst erstellte Lichtmuster in vielen Farben darstellen kann. Das System kann einfarbig leuchten, Muster und Farbenfolgen abspielen und auf Geräusche, sowie Touchgesten reagieren.

    Los geht es mit einem Nanoleaf-Canvas Starterpaket

    Um mit Nanoleaf Canvas starten zu können, benötigt man was? Natürlich ein Starterpaket. Das Starterpaket kostet zwischen 135 und 200 Euro, je nach Anbieter. Man erhält dann acht normale Leuchttäfelchen und eine Kachel, die die Steuerzentrale darstellt. Auch mit dabei ist das Netzteil mit Kabel.
    Ebenfalls im Lieferumfang enthalten sind die Verbindungsstücke (Linker), die die Stromversorgung und Kommandoübertragung zwischen den einzelnen Leuchtbausteinen herstellen. Außerdem bekommt man noch die Klebepads, mit denen die Kacheln an die Wand geklebt werden können.


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    Nanoleaf Canvas Starter-Paket kaufen


    Wie wird Nanoleaf-Canvas installiert?

    Die Leuchttafeln werden einfach mit den beiliegenden Klebepads an die Wand geklebt. Das gelingt bei allen glatten Untergründen sehr gut. Der Untergrund sollte eben, trocken und staubfrei sein.
    Sinnvollerweise beginnt man mit dem Herunterladen der Nanoleaf-App. Denn sie beinhaltet auch eine Funktion, die es einem ermöglicht mittels Augmented Reality schon mal vorab das Design an der Wand auzuprobieren. Dazu kann man seine gewünschte Anordnung der Lampen auf dem Fussboden auslegen und verbinden/verkabeln.

    Im nächsten Schritt sollte man sich Gedanken um die Stromversorgung machen. An eine der Leuchtkacheln musst Du nämlich das Stromkabel anschließen. Gut überlegen solltest Du auch, wo Du die Steuerkachel platzierst. Das Stromkabel muss nicht zwingend an der Steuerkachel angeschlossen werden. Diese sollte aber gut erreichbar sein.
    Aber keine Bange, Du kannst später alle Funktionen Deines Nanoleaf-Canvas über die App, über Wischgesten auf den anderen Kacheln nund sogar mit Deiner Stimme steuern.

    Sobald Dein Design steht, kannst Du mit dem Anbringen beginnen. Nimm unbedingt eine Wasserwaage und ziehe einen mindestens 30 cm langen Bleistiftstrich an der Wand. Das erleichtert es Dir, die erste beiden Kacheln waagerecht hinzubekommen. Mit etwas Sorgfalt wird dann auch die ganze restliche Installation schön gerade.

    Nun kommen drei Klebepads auf die Rückseite der ersten Leuchttafel. Die Folie geht erstaunlich gut ab. Schau Dir die Anschlussmöglichkeiten für weitere Kacheln auf der Rückseite an und überlege, wie Du mit Kachel 2 und 3 weitermachen wirst. So kannst Du entscheiden, wie herum Du die erste an die Wand klebst.
    Schließe nun das Stromkabel an diese erste Kachel an, die sinnvollerweise die Steuerkachel sein sollte.

    Scanne mit der Nanoleaf-App den Code Deines Nanoleaf-Canvas. So wird Deine Installation erkannt und durch die App steuerbar.

    So geht es nach der ersten Leuchtkachel weiter

    Welche Form und welche Ausmaße Deine persönliche Lichtinstallation mit Nanoleaf Canvas hat, ist allein von Deinen gestalterischen Fähigkeiten und Deinem Geldbeutel abhängig. Hast Du selbst nicht die zündende Idee, dann findest Du im Netz ganz viele Anregungen, wie andere es gemacht haben.

    Je nach gewünschter Formgebung werden nun die weiteren Kacheln an die Wand geklebt. Dabei muss immer eine Kachel an die vorhergehende angrenzen. Mittels der starren Verbindungselemente, werden die Nanoleaf-Canvas einfach aneinander gesteckt. Die Positionierung der Anschlussbuchsen ist so gewählt, dass Du die Elemente auch versetzt (Ziegelbauweise) anbringen kannst. Deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

    Bringe die weiteren Kacheln an, indem die erste Kachel angeschlossen ist. So siehst Du beim Zusammenstecken, ob die neue Kachel auch Strom bekommt, sie leuchtet dann nämlich schwach auf. Tipp: Biege den Linker vor dem Zusammenstecken ganz vorsichtig etwas nach oben, dann flutscht er besser in die Buchse der vorherigen Kachel.

    Achte darauf, dass kein Nanoleaf-Canvas-Linker abgeht und hinter die darunter liegende Kachel rutscht! Er ist dann nämlich weg und kann nur durch Demontage der vorherigen Kachel geborgen werden. Ersatzlinker liegen NICHT bei (können aber gekauft werden).


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    Ersatz-Klebepads für Nanoleaf Canvas

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    Mit Erweiterungssets den Nanoleaf-Canvas ausbauen

    Du kannst Erweiterungssets in verschiedenen Stückelungen kaufen. Im Schnitt kostet eine Erweiterungskachel rund 20 Euro. Die kleinste Einheit sind 4 Erweiterungskacheln. Die können einfach an die vorhandene Installation angebaut werden. Bis zu 30 Kacheln steuerst Du mit nur einem Netzteil.


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    Erweiterungsset für Nanoleaf Canvas kaufen


    Wird Dein Canvas größer, verzeiht Nanoleaf auch einige Kacheln mehr. Aber irgendwann wird Deine App einen Warnhinweis anzeigen. Dann musst Du ein weitere Netzteil anschließen. Es ist ziemlich egal, wo es angeschlossen wird. Die App zeigt Dir anschaulich, welche Kacheln nicht mehr ausreichend mit Strom versorgt werden und wie sich verschiedene Anschlusspositionen auswirken.

    Das Kabel der Netzteile ist übrigens klugerweise so dick oder dünn, dass es prima auch zwischen den Kachel verlegt werden kann.
    Schließt Du bei mehr als 30 Kacheln kein zusätzliches Netzteil an, wird Nanoleaf-Canvas nur noch gedimmt arbeiten!

    Mehrere Starterpakete von Nanoleaf Canvas verwenden?

    Tipp: Wer mehrere Starterpakete einsetzen möchte, kann diese bequem miteinander kombinieren. Nur eine der Steuerkacheln wird dann zur Steuerung verwendet, und zwar die als erstes installierte. Alle weiteren Kommando-Kacheln werden nur noch als normale Leuchtplatte erkannt.

    Vorteil: Manchmal kann man Starterpacks günstiger bekommen als kleinere Liefereinheiten. Sie können trotzdem in eine Gesamtinstallation integriert werden.

    Nachteil: Auf mehreren Kacheln sind dann die kleinen Steuersymbole zu sehen (was allerdings kaum auffällt und sowieso nicht wirklich stört.

    Übrigens: Es ist keine dumme Idee, mehrere Starterpakete zu kaufen. Erstens kann das günstiger sein und zweitens benötigst Du bei mehr als 30 verbauten Canvas-Kacheln ein weiteres Netzteil.

    Meine Nanoleaf-Canvas-Installation

    Ich hatte an der Wand, an der mein Schreibtisch steht eine magnetische Glaspinnwand. Im Laufe der Zeit ist das recht unordentlich geworden und war auch kein Hingucker. Also habe ich diese Magnetglastafeln entfernt und dort meine Nanoleafs installiert.
    Ich habe eine „wilde“ Installation gewählt, bin also keinem geometrischen Muster gefolgt.

    Mir war es wichtig, dass ich Freiräume zwischen den Kacheln schaffen konnte, um dort Fotos, Erinnerungsstücke und Ähnliches unterbringen zu können:

    Nanoleaf Canvas
    Nanoleaf Canvas

    Du siehst, ich habe Fotos im Format 15 x 15 cm ausgedruckt und in freigelassene Flächen eingeklebt. Auch kleine Sammelboxen, Sprüche und ein paar Matten aus Moos finden da Platz. Denkbar sind auch selbstgefertigte Tafeln, die mit Steinen oder Laub beklebt sind. Hier kannst Du nach Herzenslust selbst gestalten.

    Ich bin noch lange nicht fertig. Aber angesichts des Preises der Elemente, kaufe ich mir die so nach und nach.

    Lästige Diskussion um die Preise von Nanoleaf-Canvas

    In den Rezensionen zu diesem Produkt lese ich immer wieder, dass sich Leute darüber aufregen, wie teuer diese Produkte sind. Es wird oft damit argumentiert, dass es sich nur um billiges Plastik und ein paar billige Leuchtdioden handele.

    Nun, eine Fläschchen Parfüm für 160 Euro besteht auch nur aus Wasser, Alkohol und dem Hauch irgendeiner Duftessenz.
    Lada bietet Neuwagen für knapp 8.000 Euro an… Trotzdem sehe ich viele Menschen, die teurere Autos fahren.
    Was ich damit sagen möchte: Es ist doch jedem selbst überlassen, ob er sich dieses Produkt kauft oder nicht. Es wird immer Dinge geben, die man sich nicht leisten kann. Vor allem muss niemand sich eine Nanoleaf-Installation leisten, sie tut nichts Notwendiges. Letztendlich ist das reine Dekoration, reiner Luxus. Die gleiche Fläche kann man auch mit Postern für kleines Geld dekorieren.

    Aber ja, die Starterpakete und Erweiterungssets sind teuer. Eine Kachel kostet im Schnitt 20 Euro. Einen guten Quadratmeter damit zu „tapezieren“ kostet knapp 1.000 Euro. Das ist wahrlich kein Schnäppchen. Aber es steht ja jedem frei, ob er sich so etwas kauft oder nicht.
    Vielleicht gibt es ja bald ein kostengünstigeres Konkurrenzprodukt.

    Fazit:

    Nanoleaf-Canvas ist ganz klar ein Luxusprodukt. Zur Raumbeleuchtung taugt es nur bedingt. Ein helles Arbeitslicht können die Leuchtplatten nicht liefern. Aber ihre Stärken liegen auch mehr im Bereich Atmosphäre und Stimmungslicht. Mir gefällt das Produkt sehr gut und ich finde, dass es leicht zu installieren und zu betreiben ist.

    Nanoleaf kann auch per IFTTT.COM gesteuert werden. Die Steuerung via Siri, Google Assistant oder Alexa funktioniert ebenfalls. Ich nutze Google und das klappt wunderbar.


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