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Google jetzt größer

Google jetzt größer

Seit einigen Tagen überrascht Google die Benutzer seiner Suchmaschine mit größeren Buchstaben. Klar, daß Google dafür auch einen tollen, amerikanischen Namen hat:
„supersized search“ nennen sie das.
Suchfeld, Eingaben und einige Buttons sind etwas aufgeblasen worden, was angeblich die Lesbarkeit verbessern soll.
Den einen gefällt’s, die anderen stört’s. Das ist aber immer so, wenn ein Anbieter irgendetwas am Layout seiner Seiten ändert und sei es nur die Biegung der Kommata. Es wird sich immer einer finden, der sofort damit droht, die Seite nicht mehr zu besuchen, sie aus dem Feed zu löschen, aus der Blogroll zu verbannen oder schlimmstenfalls (was dem Herunterfallen des Himmels auf den Kopf gleichkommt) einem bei Ebay gelegentlich mal Minuspunkte zukommen zu lassen.
Hat man früher noch mit Teeren und Federn gedroht, heute droht man „ey, isch mach disch negativ bei ebay, Alter!“

Google jetzt größerGoogle jetzt größer

Ja, aber Google hat es dennoch gewagt und eine hauchfeine Änderung durchgeführt. Ich finde es persönlich gut und mich stört es nicht, allerdings vermisse ich in den abspeicherbaren „Einstellungen“ eine Möglichkeit, die Größe der Zeichen selbst einzustellen. Das sollte ja nun wirklich kein Problem sein. Andererseits ist Google gerade deshalb so ein Erfolg und wird auch von vielen nur deshalb verstanden, weil es minimalistisch ist, kaum bunte Elemente und an der vordersten Benutzerfront immer hübsch wenige Einstellmöglichkeiten, dann kann auch keiner was falsch machen.

Das ist überhaupt eines der Erfolgsgeheimnisse des Suchmaschinengiganten: Weniger ist mehr! Denn während andere Suchmaschinen sich mit allen möglichen Zusatzangeboten selbst überfrachten und dem Benutzer durch immer mehr Features beweisen wollen, wie gut sie sind, bleibt Google beim unbedingt Notwendigen ohne viel Murks drumherum.

Was man sonst noch so hat, das kann man alles erreichen, aber es überfrachtet nicht die Suchmaschinenseite.
Man kann ja über Google sagen was man will, aber das haben sie clever gemacht.

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peter wilhelm autorenlesung
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