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  • Der ungeklärte Mythos

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    Manche Fragen beschäftigen die Menschheit schon seit Jahrtausenden, manche dagegen erst seit ein paar Jahren. Zu den moderneren aber dennoch stetig wiederkehrenden Fragen, mit denen sich gerade junge Eltern heutzutage beschäftigen, gehören: Wie gefährlich sind Computerspiele für meine Kinder? Gibt es Möglichkeiten, dass mein Kind vom virtuellen spielen auch positiv beeinflusst wird? Und wie kann ich schon vor dem Kauf eines PC-Spiels sicher gehen, dass die Software keine schädlichen Inhalte besitzt? Ich glaube zu wissen, dass meine Kinder schon das Alter hinter sich gelassen haben, in denen Computerspiele noch nachhaltig negativen Einfluss nehmen können. Nichtsdestotrotz hat mich dieses Thema interessiert und ich bin der ganzen Sache mal auf den Grund gegangen.

    Wenn man auf der Suche nach brauchbaren Inhalten zum Thema Computerspiele ist, stößt man auf Zahlen, die zunächst fragwürdig erscheinen. Demnach spielen 90 Prozent aller Teenager regelmäßig Computerspiele. Nach dem Heranziehen mehrerer Quellen bestätigte sich mir diese Zahl und allein dieser Fakt war Grund genug, mich näher mit dem Thema auseinanderzusetzen. Zu diesen eindeutigen Fakten kam aber eine Flut von Artikeln, Interviews und Studien, die auf ganz unterschiedliche Aspekte der Auswirkungen von virtuellem Spielen eingehen. Nahezu sicher und auch in der breiten Öffentlichkeit vertreten ist die Tatsache, dass Computerspiele positiven Einfluss auf die Reaktionsgeschwindigkeit und das logische Denken haben.

    Bei den negativen Auswirkungen gehen die Meinungen dagegen weit auseinander. Nach Angaben eines Sozialpsychologen setzt durch das Spielen gewalthaltiger Spiele eine Desensibilisierung der Kinder ein. Ihr Empfinden für Empathie schwindet und die Bereitschaft zur Aggressivität steigt. Dabei sei es weniger wichtig, in welchem Rahmen die Gewalt vorkommt – also z.B. als Ego-Shooter, sondern vielmehr welchem Konzept der Spieler folgen muss und zu welchem Zweck er Gewalt anwendet. Aus meiner Sicht ist das ein sehr wichtiger Punkt und hier sind die Eltern gefragt, zu kontrollieren, mit welchen Computerspielen sich ihre Zöglinge die Zeit vertreiben.

    Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass meinen Kindern insbesondere Strategie- und Rollenspiele zusagen. Dabei wird explizit das logische Denken gefordert und um Erfolg zu haben, muss man den Gegnern immer schon ein paar Schritte voraus sein. Da sie gern mal etwas Neues ausprobieren, verzichten wir auf den Kauf von teurer Software der großen Spiele-Entwickler. Stattdessen suchen wir gemeinsam nach Lust und Laune ein Browser-Game auf sat1spiele.de heraus. Das finde ich wichtig, da dieses gemeinsame Aussuchen von Spielen auch die Medienkompetenz fördert. Auf diesen Online-Portalen findet man nur selten gewalttätige Spiele, wodurch sich diese Möglichkeit des Spielens auch bei befreundeten Familien mit kleinen Kindern großer Beliebtheit erfreut.

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