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WinLux oder LinuWinx?

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Erzrivalen vereinbaren Zusammenarbeit
„Seelenfrieden“ zwischen Windows und Linux

Die Erzrivalen im Softwaregeschäft, Microsoft und Novell, haben eine begrenzte Kooperation vereinbart. Die beiden US-Konzerne kündigten gemeinsame Technologien und Geschäftsstrategien an, damit Linux-Software auf Windows-Computern und umgekehrt laufen könne. Zudem sagte Microsoft zu, auf Patent-Klagen gegen Novells Linux-Kunden zu verzichten.

Die Vereinbarung sieht vor, dass Mitarbeiter im Microsoft-Vertrieb ihren Unternehmenskunden Windows-Lizenzen künftig auch als Paket mit einer integrierten Unterstützung für Suse Linux von Novell anbieten. Der Support für die kostenlos verfügbare Linux-Plattform ist eine wichtige Einnahmequelle von Novell. Zur finanziellen Ausgestaltung der Zusammenarbeit machten die beiden Konzerne keine Angaben. Die Zusammenarbeit soll mindestens bis 2012 laufen.
„Wir bleiben Wettbewerber“

Open-Source-Software Linux: Linux wird seit Anfang der 90er Jahre nach dem Open-Source-Modell von Freiwilligen, aber auch Mitarbeitern verschiedener Computerkonzerne im Internet entwickelt. Der Quelltext ist frei zugänglich und kann beliebig verändert und weitergegeben werden. Änderungen und Ergänzungen müssen ihrerseits jedoch der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden.
„Ich erkenne zweifellos an, dass Linux eine wichtige Rolle im Technologie-Mix unserer Kunden spielt“, sagte Microsoft-Chef Steve Ballmer auf einer Pressekonferenz. Microsoft werde allerdings weiterhin das eigene Betriebssystem Windows im Vertrieb bevorzugen und die Integration von Linux nur dann vornehmen, wenn der Kunde darauf bestehe. „Wir bleiben Wettbewerber“, sagte Ballmer. Novell-Chef Ron Hovsepian sagte: „Diese Ankündigung gibt unseren Kunden Interoperabilität und Seelenfrieden in einem.“

Bislang war Microsoft Anbietern des freien Betriebssystems Linux konsequent entgegen getreten und hatte in der Öffentlichkeit das Linux-Prinzip der so genannten „Open Source Software“ kritisiert. So hatte Ballmer im Juni 2001 von Linux als „Krebsgeschwür“ gesprochen.
Linux wird wichtiger

Microsoft hat mit Windows das meistverbreitete Betriebssystem der Welt, das auf rund 90 Prozent aller Personal Computer installiert ist und koppelt seine Software meist an dieses System. Die Programme von Novell dagegen basieren auf dem Open-Source-Betriebssystem Linux. Microsoft gilt vielen Linux-Nutzern als kommerzielle Bastion, die ihre Programme durch zahlreiche Schutzmechanismen abschottet. Linux hat in den vergangenen Jahren jenseits des PC-Markts aber Anteile gewonnen. Dem Forschungsinstitut Gartner zufolge liefen 21 Prozent der 2005 ausgelieferten Server unter Linux und 67 Prozent unter Windows. Immer mehr Unternehmen setzen beide Betriebssysteme parallel ein. Gerade diese Firmen beklagen immer wieder die Schwierigkeiten, Angebote für die beiden Betriebssysteme zu kombinieren.

Quelle: Tagesschau online


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Lesezeit ca.: 3 Minuten | Tippfehler melden | © Revision: 14. Oktober 2013 | Peter Wilhelm 14. Oktober 2013

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