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Auf dem Jakobsweg ist viel los

Auf dem Jakobsweg ist viel los

Mir geht das ganze Getue um den Jakobsweg ja sowas von auf den Senkel, das ist schon nicht mehr feierlich.

Aber das „Promi-Pilgern“, das heute Abend auf Sendung geht, bereitet mir schon fast Übelkeit.

Wenn jemand aus tiefer religiöser Überzeugung eine Pilgerwanderung oder eine Pilgerfahrt macht, ist das doch etwas sehr Persönliches.
Dass Hape Kerkeling über seine Erfahrungen mit dem Jakobsweg ein Buch geschrieben hat, ist sicherlich eine Seite der Medaille. Möglicherweise wollte Kerkeling sich dadurch wieder ins Rampenlicht bringen, möglicherweise hat er aber auch etwas zur Wiederbelebung des alten Brauchs beigetragen.

Aber muß man jetzt jeden Tag über den Jakobsweg berichten? Sogar sogenannte seriöse Sendungen können nicht umhin etwas darüber zu bringen und nun muß man auch noch einige B-Promis auf die Reise schicken, damit man eine Doku-Serie darüber machen kann.

Leute, wenn ihr fromm seid, dann betet oder geht in die Kirche, aber macht doch bitte nicht beim „Promi-Pilgern“ mit. Da ist ja schon der Titel zum Eiterhochwürgen.

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peter wilhelm autorenlesung
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