Star Trek – Die Ikone des Designs und der Mode

Der Weltraum. Unendliche Weiten. Gut, wir schreiben nicht das Jahr 2200, sondern das Jahr 2022. Und auch sind dies nicht die Abenteuer des Raumschiffes „Enterprise“, sondern die des Raumschiffes Terra. Wir fliegen auch nicht eigenständig, wir sind im Orbit um die Sonne, in einem Arm der Milchstraßengalaxie und drehen uns um Saggitarius A, das Schwarze Loch im Zentrum selbiger.

Aber bekannterweise ist Schwund immer, also pfeifen wir auf die Fakten, wie wir die Titelmelodie zu Raumschiff Enterprise pfeifen. Wahlweise summen wir auch die Intromelodien zu „Das nächste Jahrhundert“, „Deep Space Nine“, „Voyager“, „Enterprise“, „Discovery“, „Picard“, „Lower Decks“, „Prodigy“ oder „Strange New Worlds“. Gerne auch als Medley.

Star Trek im Wohnzimmer (Teil 1)

Es gibt etliche „Star Trek Memorabilia“, also Erinnerungsstücke, die man käuflich erwerben kann. Einige von ihnen sind durch offizielle Lizenznehmer produziert worden. Als Beispiel dienen hier die Playmates-Action-Figuren, die im Jahr 1992 in Europa durch die Firma Bandai vertrieben wurden. Clevere Fans werfen einen Blick auf die Preise und beginnen, selbst aktiv zu werden. So entsteht etwas wie der Drei-D-Druck des Mister Spock – und der muss irgendwo stehen. Wahlweise in der Vitrine oder aber auf einem Tisch. Unter dem sollte allerdings besser ein Teppich liegen. Das hat den Vorteil, dass Spock weich fällt, wenn etwaige Mitbewohner der menschlichen oder tierischen Natur die Vulkanierbüste versehentlich gen Erdboden fallen lassen.

So ein „Teppich rund“, wie ihn Jean Luc Picard, im Replikator geordert hätte, hat doch, wenn er richtig gemacht ist, das Zeug zur Stilikone – und da ist er nicht alleine.

Wenn man einen kleinen, informativen Streifzug durch die unterschiedlichen Online-Shops macht, findet man schnell heraus: Es gibt auch Trekkie-Teppiche. Da wäre zum einen eine Silhouette der USS Enterprise, mit der Registriernummer NCC 1701. Da weiß der geneigte Fan: „Das ist James Tiberius Kirks Schiff.“ Für Besucher, die sich für die Lore (also den Mythos, nicht den durchgedrehten „Zwillingsbruder“ von Data) interessieren, wurde die Beschreibung des Schiffes unterhalb des Umrisses niedergeschrieben. Über dem Raumschiff prangt „Welcome aboard“, also „Willkommen an Bord.“ So wird man doch gerne ins Haus eines Trekkies gebeten.

Aber nicht nur dieses Motiv existiert. Eine Abbildung der gesamten Enterprise-Crew um Jim Kirk Ist ebenfalls zu finden, eine Enterprise-D, Captain Picards Schiff, die über der Erde schwebt und natürlich ein Teppich, welcher im Starfleet-Command-Design gestaltet wurde. Zentral das Sternenflotten-Delta, also dies Pfeilspitze, die eigentlich lediglich der Enterprise zugeteilt war, auf blauem, gestirnten Grund und am Rand, kreisrund um das Wappen herum die Aufschrift „Starfleet Command“ und „United Federation of Planets“.

Die Ikone außerhalb der vier Wände.

Star Trek ist zweifelsohne eine Stilikone. Da erzählt man wahren Trekkies nichts Neues. Bestes Beispiel dafür sind jene Mobiltelefone, die gerne auch als „Klapphandys“ bezeichnet werden. Der Autor dieser Zeilen besitzt selbst so eines und wird in der Zeit der Wisch-und-Weg-Fraktion der Smartphoneuser angesehen, als wäre er wahlweise ein Ferengi, Borg, Klingone oder Nausicaaner.

In diesem Sinne: „Dom JOT spielen, Mensch!“


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Aber das Handy wie weiland Captain Kirk aufzuklappen, mit einer lockeren Geste aus dem Handgelenk, das hat schon was.

Und ja, mittlerweile lassen sich auch Smartphones wieder aufklappen.

Ob die Mode, die Star Trek den Zivilisten angedacht hat, das Zeug zur Ikone hat, darf an dieser Stelle allerdings gerne bezweifelt werden. Dies gilt allerdings nicht für die Uniformen. Diese lassen sich inzwischen als Hoodies oder als Schlafanzüge kaufen. Von den anderen Merchandising-Möglichkeiten rede ich gar nicht erst.

Star Trek im Wohnzimmer (Teil 2)

Und dann gibt es Leute, die entweder in ihrem Keller eine Brücke erbaut haben. So wie der Münchner Schauspieler und Trekkie Robert Amper, der anlässlich des dreißigjährigen Geburtstags des Star-Trek-Franchises „Die lange Star Trek Nacht“ moderieren durfte. Von 1995 bis 1999 steuerte er fünf Fanfilme zur Thematik „Trek“. Diese wurden auch auf SAT1 ausgestrahlt.

Fazit

Aber das ist noch nicht alles. In den USA hat jemand nicht nur seinen Keller, sondern sein gesamtes Heim dem Star Trek-Thema gewidmet. In solche Heime passt dann auch wieder ein Star-Trek-Teppich.

Quellen:

https://dreibeinblog.de/3d-druck-mr-spock/
https://www.faz.net/aktuell/stil/mode-design/wie-star-trek-ein-design-universum-erschuf-17770583.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Amper
https://de.wikipedia.org/wiki/Raumschiff_Highlander
https://de.wikipedia.org/wiki/Sat.1

Bildquellen

  • startrek-enterprise: Peter Wilhelm

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(©co-si)

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