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Glück

Glück

Meine Blicke erstarrten.
Sie sahen zu dem Loch in den Wolken und verharrten.

Ich lag im Sand, doch kam mir alles schwebend vor.
Da waren Klänge und ein Tor.
Wie das Loch in den Wolken, hoch oben weit empor.

Nehmen Wünsche überhand, versinkt oft mein Verstand.
Dann lässt er mich liegen, nimmt mir alles bis auf meine Gedanken und den Wind.
So könnte ich schweben und dahin segeln wo Träume noch erfunden werden.

Aber …
Immer wieder verliere ich diesen Moment.
Hänge an der Angst fest, aber wehre mich vehement.
Kann mich oft nicht losreißen, sehe hoch zu den freien Wolken und dem Loch, aber verliere alles im Treibsand, und sterbe doch !

Das Meer ist sehr nah, blau, rein und wunderbar.
Aber retten kann es mich nicht. Die Arme des Meeres sind zu kurz, sie geben eher dem Treibsand geade so, noch einen Stoß und ziehen sich dann zurück.

Wenn man richtig hinsieht, liegt am Rande des Treibsandes noch ein Haufen Glück.
Das letzte Geschenk von mir. Ich hoffe es findet ein vorbei laufendes Kind,  damit dieses entrinnt vor allen Sorgen.
So lebt es vielleicht wie ich, aber ohne tiefe Gedanken, die sich mir immer in den Weg stellten, wie ein Baum hoch und höher, undurchsichtig, so wie 1000 Schranken !

Dann kann es erwachsen werden und einfach am Strand liegen.
Die Wolken schweben sehen, und bei genauerem Hinsehen, seine freie reine Seele oben fliegen sehen.

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peter wilhelm autorenlesung
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