Das richtige Kopfkissen: Darauf kommt es an

Für guten Schlaf benötigt man ein gutes Kissen. Worauf wir unseren Kopf legen, ist entscheidend für eine entspannte und erholsame Nacht, die uns bereit für den neuen Tag macht. Doch nicht alle Menschen schlafen gleich. Darum gibt es abseits des typischen quadratischen Kopfkissens eine große Auswahl an Modellen, die die individuellen Bedürfnisse erfüllen. Doch worauf kommt es beim Kauf an? Welche Merkmale sind für mich wichtig? Die Antworten auf diese Fragen gibt es im folgenden Artikel.

Größe und Füllung

Das klassische Kopfkissen misst 80 mal 80 Zentimeter und ist mit Daunen, Federn oder Kunstfasern gefüllt. Experten empfehlen heutzutage aber eher schmalere Kissen mit einer Länge von 40 bis 60 Zentimetern. Im Idealfall ruhen nämlich nur Kopf und Nacken auf dem Kissen, nicht aber die Schultern. So wird der Bereich zwischen Schulter und Nacken ausgefüllt und der Kopf gestützt. Der Oberkörper liegt dabei nicht auf dem Kissen, sondern auf der Matratze.

 

Wie gut ein Kissen den Körper stützt, hängt auch von der Füllung ab. Kissen aus sogenanntem Memory Foam werden immer beliebter. Der Schaumstoff passt sich an die Form von Kopf und Nacken an und bietet so besonders gute Unterstützung. Solche Kissen gibt es zum Beispiel bei https://casimum.de/kissen/nackenkissen/.

 

Daunen- und Federkissen sind weich und bequem. Sie speichern die Wärme des Körpers und halten so auch im Winter warm. Beim Schlafen sinken Kopf und Nacken in das Kissen. Die Stützkraft ist nicht so stark wie bei Kissen aus Schaumstoff. Die Kissenfüllung aus Daunen und Federn kann außerdem für Allergiker problematisch sein, weil sich Hausstaubmilben dort gerne tummeln. Hier sind synthetische Fasern eine allergikerfreundliche Alternative.

Schlafposition und Körperbau

Das richtige Kissen sorgt dafür, dass der Nacken und die Wirbelsäule im Schlaf entlastet werden. Im Laufe der Nacht drehen sich die meisten Menschen und wechseln die Schlafposition. Ein Kissen muss deshalb sowohl die Hauptposition unterstützen als auch die Bewegungen auffangen können.

 

Menschen schlafen entweder auf dem Rücken, auf der Seite oder auf dem Bauch. Experten raten dabei von der Bauchlage ab, weil sie schlecht für den Rücken ist. Die meisten Menschen sind Seitenschläfer. In dieser Position muss das Kissen den Bereich zwischen Schulter und Hals ausfüllen und den Kopf abstützen. So bleibt die Halswirbelsäule in einer entspannten Position. Ergonomische Kissen aus Schaumstoff sind häufig speziell für diesen Bereich geformt.

 

Für Rückenschläfer ist die Situation anders. Bei ihnen muss hauptsächlich der Nacken gestützt werden. Hier ist die Höhe des Kissens wichtig: Ist es zu flach, sackt der Kopf nach hinten ab. Ist es zu hoch, wird die Halswirbelsäule nach vorne gekrümmt. Das richtige Kissen bietet eine angenehme und entspannte Schlafposition. Immer mehr Leute nutzen deshalb spezielle Nackenstützkissen.

 

Menschen mit breiten Schultern oder höherem Körpergewicht sinken oft tiefer ins Kissen und in die Matratze. Das kann bei der Wahl des Kissens wichtig sein, denn so braucht man mehr Stützkraft oder muss ein Kissen mit anderer Höhe ausprobieren.

Pflege und Hygiene

Damit das neue Kopfkissen auch langfristig für gute Unterstützung beim Schlafen sorgt, muss man es richtig pflegen. Für Kissen aus Schaumstoff gilt dabei, dass sie nur von Hand gewaschen werden können. Daunenkissen können in die Waschmaschine. Manche Hersteller erlauben sogar die Nutzung des Wäschetrockners. Andere wiederum empfehlen, die Kissen an der Luft trocknen zu lassen. Hierbei sollte man immer auf die Pflegehinweise am Etikett achten. Kissen aus Daunen oder Kunstfasern sollte man täglich aufschütteln und auslüften lassen.

Fazit

Wer ein gutes Kopfkissen sucht, muss dabei einige Dinge bedenken. Die Größe und Füllung des Kissens sowie die persönliche Schlafposition und Körpergröße beeinflussen, was für ein Kissen das richtige ist. Hat man ein Kopfkissen gewählt, sollte man es auch sorgfältig pflegen, damit man möglichst lange Freude damit hat.

Bildquellen

(©co-si)

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