1. Betrug kann man lernen, 2. Umsatz mit Amazon erzielen

Heute geht es um zwei, voneinander unabhängige Themen:

1. Abenteuerliche Werbeeinschaltung via Google-Adsense:

Kontextsensitive Google-Werbung kann ja manchmal die abenteuerlichsten Anzeigen bescheren. Eben las ich auf VanDyrks Seite und auf einmal fällt mein Auge auf diese nebenan eingeblendete Werbung:

2. Umsätzte mit der Amazon-Partnerschaft:

Eigentlich besuchte ich VanDyrks Seite, weil er dort etwas über seine Amazon-Partnerschaft schreibt. Wie viele andere Blogger setzt er neben anderen Anzeigen-Programmen auch auf eine Partnerschaft zu Amazon.

Aber ihm geht es, wie den meisten, die versuchen auf diese Weise zu Geld zu kommen: Es kommt nicht viel dabei herum. Die Erträge sind so minimal, daß man allenfalls mal eine Mail bekommt, die besagt, daß der erzielte Betrag noch nicht zur Auszahlung ausreicht.

Spricht man mit anderen Bloggern, dann geben sie teilweise recht kleinlaut zu, daß die wenigen Gewinne, die sie da erzielen, hauptsächlich dadurch zustande kommen, weil sie selbst über ihre eigene Partner-ID Produkte bei Amazon bestellen und sich so einen kleinen Rabatt erwirtschaften. Das ist aber in etwa genau so, als wenn ein Wirt sein eigenes Bier trinkt, weil er es sonst nicht los wird und so Umsatz bei der Brauerei machen will…


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Dennoch trifft man auch hin und wieder auf Seitenbetreiber die gerade mit dem Amazon-Programm sehr erfolgreich sind. Was ist der Unterschied zwischen ihnen und den anderen Website-Betreibern?

Nun, es hat einfach wenig bis überhaupt keinen Zweck, einfach auf einer x-beliebigen Seite eine Amazon-Werbung einzubinden. Der Erfolg wird miserabel sein. Clever plazierte Anzeigen bringen da wesentlich mehr.
Eine Amazon-Bücherwerbung beispielsweise hat dann Erfolg, wenn sie auf einer gut geführten Bücherseite eines Weblogs eingebunden wird. Dort wo es sich ohnehin um Bücher dreht, suchen die Leser auch nach entsprechenden Bestellmöglichkeiten. Amazon bietet hier eine Fülle von Marketinginstrumenten, mit denen man das komplette Angebot perfekt auf seine Seite abgestimmt bewerben kann.

Auffällig ist aber auch, daß an sich eher schlecht oder sagen wir schlicht aufgemachte Seiten beachtliche Umsätze generieren können. Es handelt sich hierbei um Fachseiten, die sich genau mit einem einzigen Thema beschäftigen, etwa mit der Aufzucht und Haltung von russischen Landschildkröten oder der Pflege von Amazonas-Urwaldpflanzen usw.
Ihr spezielles Thema und oft auch die Fülle der dort präsentierten Informationen sorgen für eine gute Plazierung bei den Google-Suchergebnissen und Neulinge in diesem Themenbereich, die auf der Suche nach einer informativen Seite sind, finden diese schnell.
Diesen Informationssuchenden kommt es in der Regel nicht auf eine besonders gelungene Gestaltung der Seiten an, sondern ausschließlich auf den Informationsgehalt. Ja und wenn dann noch die passenden Bücher zu eben diesem behandelten Thema via Amazon angeboten werden, dann überlegt sich mancher Leser, ob er sich nun selbst bei Amazon auf die Suche macht oder ob er gleich das Bestellangebot der Informationsseite in Anspruch nimmt.

Viele und gute Informationen locken also Besucher an und bescheren, bei entsprechender Präsentation, auch nennenswerte Amazon-Umsätze.
Das ist also genau der gegenteilige Effekt wie bei den kontextsensitiven Google-Anzeigen.
Diese spielen dann nämlich die höchsten Gewinne ein, wenn die darstellende Seite eben nicht die gesuchten Informationen enthält. Würde sie dies tun, wäre der Anreiz auf einen themenverwandten Google-Link zu klicken, sehr gering. Schließlich bietet die bereits vom Sucher erreichte Seite alle benötigten Informationen und es gibt keinen Bedarf für weiterführende Links.
Das machen sich gewiefte Seitenbetreiber zu Nutze. Sie präsentieren Halbinformationen oder gar nur Schlagwörter und ziehen so Besucher auf ihre Seiten, die dort wenig bis gar nichts an Informationen vorfinden. Für den mehr oder weniger enttäuschten Besucher gibt es jetzt zwei Alternativen, entweder er klickt sich wieder zu den vorherigen Google-Suchergebnissen zurück und versucht sein Glück bei einer anderen Seite oder aber er findet auf der Seite mit den Halbinformationen gleich weiterführende Adsense-Links von Google und klickt diese.

Welche Art von Werbung man also präsentiert und mit welcher Werbung man Erfolg hat, hängt also nicht zuletzt vom präsentierten Inhalt ab.


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