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  • Ebay Versandkosten

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    Neulich habe ich für meinen Rechner einen Adapter für den Monitor gebraucht. Da ich seit Langem schon auf Apple und Linux setze und keinen einzigen Windows-Rechner mehr besitze, muß ich manchmal etwas suchen, um die passenden Artikel zu bekommen.
    Ich habe hier zwar einen Apple-Laden in der Nachbarstadt, aber wie bei allen Innenstadtgeschäften ist es da blöd mit dem Parken.

    Also habe ich mal bei Ebay so einen Adapter gesucht und auch schnell gefunden. Dort sollte das Teil 14,99 Euro kosten und wäre damit 5 Euro billiger als Apple selbst. Doch ein Blick auf die vom Verkäufer fix verlangten Versandkosten trieben mir Schmerztränen in die Augen. Da will dieser Willi doch tatsächlich 29,50 Euro für das Eintüten und Versenden eines gerade mal 60 Gramm schweren Teils, das in eine Zigarettenschachtel passen würde. Eine Frechheit!

    Es ist ein altbekannter Trick gewiefter Ebay-Anbieter, einen Artikel zu einem scheinbar günstigen Preis in die Auktion zu stellen und dann den tatsächlich benötigen Betrag über utopische Versandkosten zu realisieren.
    Das ist das eine Extrem.

    Das andere Extrem betrifft mich immer mal wieder selbst. Ich habe ja jahrelang gar nichts bei Ebay gemacht, ich hatte mich zu oft ärgern müssen. Aber jetzt fallen im Rahmen unseres Umzuges so einige Artikel an, die ich loswerden möchte und die zum Wegwerfen zu schade sind. Ich halte das immer so, daß ich mir ungefähr ausrechne, was die Portokosten sind und schlage darauf 1 oder 2 Euro, manchmal auch 1,50 auf. Ich verpacke das Zeug nämlich immer gut. Kartons habe ich genug, da nehme ich irgendwelche, die ich sowieso habe, aber ich mache immer Packpapier drum, brauche deshalb auch gutes Paketklebeband (ich kaue kaufe immer das teure Band von TESA, das dünne billige Zeug reißt, ist einfach Mist).
    So einen bis zwei Euro mehr zu verlangen und dafür das Paket gut zu verpacken, das halte ich für vollkommen okay.

    Aber immer wieder habe ich Klugscheisser als Auktionspartner, die sich wegen der Versandkosten beklagen.
    „Das hätte man auch in einem wattierten Umschlag verschicken können“, beklagte sich einer und ein anderer meinte: „Wenn man da einfach Büchersendung draufschreibt, ist es noch bisserl billiger!“

    Ich habe doch diesen Adapter, von dem ich oben schrieb, deshalb nicht bestellt, weil ich die Versandkosten gleich gesehen und für zu hoch gehalten habe. Warum ersteigern dann irgendwelche Karnevalsdeppen meine Sachen und gucken sich vorher die deutlich angezeigten Versandkosten nicht an?

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