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  • Kleinbloggersdorf guckt Das Perfekte Dinner

    Als ich vor einiger Zeit etwas über die Fernsehsendung „Das perfekte Dinner“ schrieb, war ich über die Reaktionen erstaunt. Nicht nur daß sich viele Leser in Kommentaren dazu äußerten, sondern auch daß viele andere Blogger sich via Trackback als Dinner-Gucker outeten.

    Auf das perfekte Dinner bei VOX aufmerksam gemacht hat mich Peter Roskothen, der im Dschungel der Blödsendungen wie „Schillerstraße“ diese kleine Perle ausfindig gemacht hatte. Ich kannte die Sendung gar nicht und habe dann mal reingeschaut und es hat der Allerliebsten und mir, aber auch unseren Kindern, sehr gut gefallen.
    Vor allem unsere Kinder sind Fans der Sendung; sie essen gerne, sie helfen mir gerne beim Kochen und da sie sonst nicht fernsehen, ist das perfekte Dinner für sie das Highlight am Abend. Die Sendung wird zu leicht wechselnden Zeiten ausgestrahlt, beginnt gegen 19 Uhr und dauert rd. 45 Minuten.

    Worum geht es bei der Sendung?

    Fünf Menschen einer Region oder einer Stadt, die sich bis dahin nicht kannten, kochen von Montag (wo sie sich kennenlernen) bis Freitag um die Wette. An jedem Tag ist ein anderer Kandidat der Gastgeber und wird mit der Kamera vom Einkauf bis zum Ende des Dinnerabends begleitet. Zwischendurch geben die eingeladenen vier anderen ihre Kommentare zu den einzelnen Stationen des typischerweise dreigängigen Menüs ab. Da die Abende in der Wohnung des jeweiligen Gastgebers stattfinden, nutzen die Eingeladenen die Pause zwischen Vorspeise und Hauptgang zu einer Besichtigung der dafür freigegebenen Räume der Wohnung.
    Am Ende des Abends bewirten die jeweils vier anderen den Gastgeber mit 0-10 Punkten.

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    Nachdem alle füreinander gekocht und bewirtet haben, kommt es am Freitag zum Showdown und es wird die Platzierung bekanntgegeben. Dem Sieger winken 1.500 Euro, in der heutigen Zeit eine eher unspektakuläre Summe, wenn man bedenkt, dass andere eine Million bekommen, weil die den Unterschied zwischen AEG und USA kennen.

    Erfreulicherweise wird die Sendung nur ein Mal, vor der Punktevergabe, von Werbung unterbrochen. Ebenfalls sehr erfreulich ist der Kommentator Daniel Werner, der durch seine süffisant bis amüsierten Kommentare aus dem „Off“ der ganzen Sendung erst ihre Würze verleiht.

    „Die Rouladen verschwinden jetzt im Kühlschrank, na da sind sie wenigstens nicht alleine.“


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    „Jetzt geht es brutal und gemein weiter: Die Sahne wird gnadenlos steifgeschlagen.“

    „Drei Spargelstangen lümmeln sich gelangweilt auf dem Teller, aber Spargel ist ja sowieso eher bewegungslos.“

    Der Montag ist also der Tag des Kennenlernens, wenn die Kandidaten sich zum ersten Mal sehen und der Freitag ist der Tag der Abrechnung. In den Tagen dazwischen menschelt es sehr häufig. Zwar erfolgt die Punktevergabe „geheim“, doch wird es immer wieder offensichtlich, daß die Kandidaten doch zu wissen scheinen, wo sie liegen. So kommt es immer wieder vor, daß ein Kandidat, der glaubt, anfangs der Woche sehr gut gepunktet zu haben, den Rest der Woche damit zubringt, bei den anderen alles in Frage zu stellen und zu bemeckern, um dann möglichst wenige Punkte vergeben zu können und die eigene Position zu sichern. Auch kommt es vor, daß Kandidaten sich nicht leiden können und sich deshalb ungerecht bepunkten.

    Die Sendung ist insgesamt sehr unterhaltsam, man lernt neue Gerichte kennen, erfährt etwas über die Zubereitung (Rezepte gibt es auch www.vox.de/kochen) und man kann einen kleinen Blick in die Wohnung und Lebensumstände der Kandidaten werfen.


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