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Die Pixellüge

Dreibeinblog Placeholder08

10 Millionen Pixel soll sie haben, die Kamera, die uns da im Verblödungsfernsehen gerade angeboten wird. Ein bißchen Suchmaschinenarbeit und schon habe ich das Datenblatt der Kamera vor mir. 2 Millionen Pixel kann der Chip auflösen, die restlichen 8 Millionen Pixel werden durch Interpolation, also per Software durch Rechnen, erzeugt. Das verschweigen die Televerkäufer aber und sprechen durchgehen nur von einem „sensationellen Zoom“ oder einer „absolut geilen Vergrößerung“. Zum Beweis halten sie DIN-A-4 Blätter mit gestochen scharfen, farbtreuen Hochglanzbildern in die Kamera, natürlich alle auf dem ebenfalls angebotenen Tintenstrahldrucker ausgedruckt und mit der angepriesenen Kamera zum Schnäppchenpreis ausgedruckt. „Da kostet mich ein Bild nur noch 5 Cent!“ Ja, wo kaufen die denn ihre Tinte?

Was es mit optischen Zoom und Interpolation auf sich hat, hat Martin Vogel in einem sehr lesenswerten Bericht dargelegt. Angucken lohnt sich, es gibt auch Vergleichsbilder.

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Lesezeit ca.: 1 Minute | Tippfehler melden | Peter Wilhelm: © 21. August 2007 | Revision: 26. November 2012

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