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  • Cameron will den IS jagen

    Dass nach der Ermordung des britischen Entwicklungshelfers David Haines nun die westliche Welt unisono nach Vergeltung brüllt, ist bezeichnend für den Chauvinismus, mit dem sich das NATO-Kartell einen globalen rechtsfreien Raum erschaffen hat und darin nach Gutdünken schaltet und waltet.

    Es steht völlig außer Zweifel, dass die Greueltaten der IS sofort gestoppt werden müssen. Aber es steht ebenso außer Zweifel, dass die Terrorwalze eine direkte Folge des US-Militarismus ist, der seit Jahrzehnten die Region überzieht.

    Als willfähriger Mitstreiter in George W. Bushs „Koalition der Willigen“ waren es unter anderem die Briten, die sich an einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Irak beteiligt und Hunderttausende Frauen und Kinder abgeschlachtet hatten, begründet mit einem fadenscheinigen Lügengebäude über Saddam Husseins vermeintliche Massenvernichtungswaffen.


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    Fakt ist, dass die islamistischen Fanatiker mit genau den Waffen ihre Blutspur ziehen, die der Westen seit Jahrzehnten in die Region gepumpt und damit ein Vermögen verdient hat. Die einzige Reaktion darauf: noch mehr Waffen, und wir sind natürlich dabei.

    Wenn also demnächst in der Bundesrepublik die ersten Bomben islamistischer Selbstmordattentäter detonieren, bitte die Dankesschreiben direkt an Frau Dr. Angela Merkel, Bundeskanzleramt, Willy-Brandt-Straße 1 in 10557 Berlin senden.


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