Im vergangenen November bekam ich vier Orchideen zum Geburtstag. Zwei davon haben das Jahr nicht überlebt, die anderen beiden sind über den Sommer prächtig gewachsen. Nur mit den Blüten ist es vorbei. Was muss man tun, damit eine verblühte Orchidee wieder neue Blüten bekommt? Die Antwort ist überraschend einfach: Oft fehlt nicht Wasser oder Dünger, sondern ein bisschen Herbst.
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- Vier Orchideen zum Geburtstag – zwei haben überlebt
- Eine verblühte Orchidee ist keine verbrauchte Orchidee
- Das Geheimnis liegt häufig in der Temperatur
- Mein Studio ist möglicherweise zu warm
- So regst Du Deine Orchideen zur neuen Blüte an
- Orchideen brauchen im Herbst vor allem Licht
- Muss man Orchideen im Winter weniger gießen?
- Warum durchsichtige Orchideentöpfe sinnvoll sind
- Soll man alte Blütenstängel abschneiden?
- Woran erkennt man einen neuen Blütenstängel?
- Muss man Orchideen jetzt besonders düngen?
- Sollte man die Orchideen jetzt umtopfen?
- Wann erscheinen die neuen Blüten?
- Wenn die Orchidee trotzdem nicht blüht
- Die wichtigsten Maßnahmen im Überblick
- Fazit: Meine Orchideen bekommen jetzt ein bisschen Herbst
Vier Orchideen zum Geburtstag – zwei haben überlebt
Anfang November vergangenen Jahres bekam ich vier Orchideen zum Geburtstag. Es handelte sich um die beliebten Schmetterlingsorchideen, botanisch Phalaenopsis genannt.
Zwei davon waren typische Supermarktpflanzen. Sie sahen schon beim Kauf beziehungsweise bei der Übergabe nicht besonders kräftig aus. Trotz aller Bemühungen gingen sie schließlich ein.
Die anderen beiden waren deutlich robuster.
Sie standen bei mir im Studio an einem hellen Fenster, wurden regelmäßig, aber vorsichtig gegossen und entwickelten sich über den Sommer ausgesprochen gut. Neue Blätter kamen hinzu, die Pflanzen wirkten kräftig und gesund.
Nur eines fehlte: Blüten.
Die ursprünglichen Blüten waren längst abgefallen, und auch die alten Blütenstängel waren inzwischen verschwunden.
Seitdem stehen die beiden Orchideen in ihren durchsichtigen Kunststofftöpfen mit lockerem Orchideensubstrat am Fenster und sehen eigentlich ganz zufrieden aus.
Nur blühen wollen sie nicht.
Also habe ich mich näher damit beschäftigt, was Orchideen nach dem Sommer benötigen, damit sie wieder Blüten bilden.
Eine verblühte Orchidee ist keine verbrauchte Orchidee
Viele Menschen betrachten Orchideen beinahe wie Schnittblumen mit Wurzeln.
Man kauft eine üppig blühende Pflanze, erfreut sich wochen- oder monatelang an ihren Blüten und stellt sie irgendwann beiseite, wenn die letzte Blüte abgefallen ist.
Manche werfen sie sogar weg.
Das ist schade, denn die handelsüblichen Phalaenopsis sind mehrjährige Pflanzen, die bei guter Pflege immer wieder blühen können.
Eine Orchidee, die gerade keine Blüten trägt, ist also keineswegs am Ende ihres Lebens angekommen.
Sie befindet sich möglicherweise einfach in einer Phase, in der sie Blätter und Wurzeln bildet und Energie für die nächste Blüte sammelt.
Genau das haben meine beiden Orchideen offenbar während des Sommers getan.
Sie sind gewachsen, haben neue Blätter entwickelt und ihre Wurzeln ausgebildet.
Das sind gute Voraussetzungen.
Aber wie bringt man sie nun dazu, wieder Blütenstängel zu bilden?
Das Geheimnis liegt häufig in der Temperatur
Bei vielen handelsüblichen Phalaenopsis-Hybriden spielt die Temperatur eine entscheidende Rolle für die Bildung neuer Blütentriebe.
Diese Orchideen stammen ursprünglich von tropischen Arten ab. Sie sind keine Pflanzen, die eine kalte Winterruhe benötigen.
Trotzdem reagieren viele von ihnen auf eine Phase mit etwas niedrigeren Temperaturen.
Besonders günstig kann es sein, wenn die Nächte über mehrere Wochen merklich kühler sind als die Tage.
Während sich die Pflanzen bei gleichmäßiger Wärme häufig vor allem auf das Wachstum von Blättern und Wurzeln konzentrieren, kann ein mäßiger Temperaturabfall die Entwicklung neuer Blütenstängel fördern.
Das bedeutet allerdings nicht, dass man seine Orchideen in die Kälte stellen sollte.
Im Gegenteil: Phalaenopsis sind wärmeliebende Pflanzen und können durch zu niedrige Temperaturen Schaden nehmen.
Es geht lediglich darum, ihnen für einige Wochen einen etwas kühleren Standort anzubieten.
Mein Studio ist möglicherweise zu warm
Meine beiden Orchideen stehen in einem Raum, der eigentlich gar nicht geheizt wird.
Trotzdem herrschen dort durch die Wärme des Hauses ziemlich konstant etwa 23 Grad Celsius.
Für das Wachstum der Pflanzen ist das durchaus angenehm.
Aber genau diese gleichmäßige Wärme könnte erklären, warum die Orchideen bisher keine neuen Blütenstängel gebildet haben.
Denn bei manchen Phalaenopsis-Hybriden bleibt der erwünschte Temperaturreiz aus, wenn es tagsüber und nachts nahezu gleich warm ist.
Ich werde deshalb versuchen, den beiden Pflanzen für einige Wochen einen etwas kühleren Platz zu geben.
Das ist keine Garantie für eine neue Blüte. Auch Licht, Pflanzenzustand und die jeweilige Sorte spielen eine Rolle.
Aber es ist eine sinnvolle Maßnahme, bevor man anfängt, an Dünger, Wasser oder Substrat herumzuexperimentieren.
So regst Du Deine Orchideen zur neuen Blüte an
Für gesunde, ausgewachsene Phalaenopsis kann man im Herbst eine etwas kühlere Phase einplanen.
Als Orientierung eignen sich tagsüber ungefähr 20 bis 23 Grad Celsius und nachts etwa 16 bis 18 Grad Celsius.
Diesen Bedingungen können die Pflanzen für ungefähr vier bis sechs Wochen ausgesetzt werden.
Die Temperaturen sind keine starren Grenzwerte. Manche Hybriden bilden bereits bei etwas höheren Temperaturen neue Blütenstängel, andere reagieren weniger deutlich.
Wichtig ist vor allem, dass der Standort weiterhin hell bleibt.
Ein kühles, aber dunkles Zimmer wäre keine gute Lösung.
Geeignet kann beispielsweise ein Schlafzimmer sein, das nachts weniger beheizt wird, sofern genügend Tageslicht vorhanden ist.
Auch ein heller Fensterplatz in einem etwas kühleren Raum kommt infrage.
Unter etwa 15 Grad Celsius würde ich die üblichen Phalaenopsis-Hybriden nicht absichtlich halten.
Kalte Zugluft, Frost und der direkte Kontakt der Blätter mit einer sehr kalten Fensterscheibe sollten ebenfalls vermieden werden.
Orchideen brauchen im Herbst vor allem Licht
Ein weiterer wichtiger Punkt wird häufig unterschätzt: das Tageslicht.
Im Herbst werden die Tage kürzer, und die Sonne steht immer tiefer.
Ein Platz, der im Sommer hell genug war, kann im November und Dezember bereits ziemlich dunkel sein.
Dabei benötigen Orchideen ausreichend Licht, um Energie für neue Blätter, Wurzeln und Blüten zu gewinnen.
Für Phalaenopsis eignen sich häufig Ost- und Westfenster besonders gut.
Auch ein Südfenster kann in der dunklen Jahreszeit ein guter Standort sein.
Während man im Hochsommer darauf achten muss, dass die Blätter nicht durch intensive Mittagssonne verbrennen, ist die schwächere Wintersonne oft willkommen.
Die Blätter sollten gesund und fest bleiben.
Sehr dunkle Blätter können auf wenig Licht hindeuten, während gelbliche oder verbrannte Stellen bei ungünstiger Sonneneinstrahlung auftreten können. Die Blattfarbe allein ist allerdings kein zuverlässiges Messinstrument.
Entscheidend ist die Kombination aus ausreichendem Licht, angemessenen Temperaturen und gesunden Wurzeln.
Muss man Orchideen im Winter weniger gießen?
Ja, häufig benötigen sie in der dunkleren Jahreszeit weniger Wasser als im Sommer.
Aber daraus sollte man nicht schließen, dass Phalaenopsis eine trockene Winterruhe brauchen.
Das tun sie nicht.
Meine beiden Pflanzen stehen in den üblichen durchsichtigen Kunststofftöpfen mit lockerem Orchideensubstrat.
Das hat einen großen Vorteil: Man kann die Wurzeln und die Feuchtigkeit im Topf recht gut beobachten.
Bei Phalaenopsis sind gesunde, feuchte Wurzeln häufig grün.
Wenn sie abtrocknen, erscheinen sie oft silbrig-grau.
Das ist eine hilfreiche Orientierung, allerdings sollte man zusätzlich auf das Substrat und das Gewicht des Topfes achten.
Ist die Rinde weitgehend abgetrocknet, kann wieder gegossen werden.
Eine bewährte Methode ist das Tauchen.
Dazu stellt man den Kunststofftopf für ungefähr zehn bis fünfzehn Minuten in zimmerwarmes Wasser.
Anschließend lässt man ihn vollständig abtropfen, bevor er wieder in den Übertopf kommt.
Im Übertopf darf kein Wasser stehen bleiben.
Denn die Wurzeln der Phalaenopsis benötigen nicht nur Feuchtigkeit, sondern auch Sauerstoff.
Dauerhafte Staunässe kann zu Wurzelfäule führen.
Außerdem sollte man vermeiden, dass Wasser längere Zeit im Herzen der Blattrosette stehen bleibt.
Warum durchsichtige Orchideentöpfe sinnvoll sind
Viele Phalaenopsis werden in durchsichtigen Kunststofftöpfen verkauft.
Das hat praktische Vorteile.
Die Wurzeln dieser Orchideen besitzen eine besondere äußere Gewebeschicht, das sogenannte Velamen.
Sie hilft dabei, Wasser aufzunehmen und die Wurzeln vor raschem Austrocknen zu schützen.
Bei vielen Phalaenopsis können grüne Wurzeln außerdem Photosynthese betreiben.
Das bedeutet allerdings nicht, dass ein undurchsichtiger Topf grundsätzlich ungeeignet wäre.
Die Blätter übernehmen weiterhin den größten Teil der Photosynthese.
Für uns als Pflanzenhalter sind durchsichtige Töpfe vor allem deshalb nützlich, weil wir die Wurzeln und einen Teil des Substrats kontrollieren können.
Wir sehen beispielsweise, ob die Wurzeln fest und gesund wirken oder ob sie weich und faulig werden.
Gerade bei Orchideen, die nicht blühen wollen, lohnt sich dieser Blick.
Denn eine Pflanze mit geschädigten Wurzeln wird kaum ihre Energie in üppige neue Blüten investieren können.
Soll man alte Blütenstängel abschneiden?
Das hängt davon ab, wie die Blütenstängel aussehen.
Ist ein Blütenstängel vollständig braun und vertrocknet, kann man ihn mit einer sauberen Schere knapp oberhalb seines Ansatzes abschneiden.
Ist er dagegen noch grün, kann man ihn zunächst stehen lassen.
Aus einem sogenannten schlafenden Auge am Stängel kann sich unter günstigen Bedingungen ein Seitentrieb entwickeln, der erneut Blüten trägt.
Manche Orchideenfreunde schneiden einen grünen Blütenstängel oberhalb des zweiten oder dritten Auges zurück, um eine solche Nachblüte anzuregen.
Das kann funktionieren, muss aber nicht.
Außerdem kostet auch eine Nachblüte die Pflanze Energie.
Bei einer geschwächten Orchidee kann es sinnvoller sein, sie zunächst kräftiger werden zu lassen.
Bei meinen beiden Pflanzen stellt sich diese Frage ohnehin nicht mehr.
Sie besitzen keine alten Blütenstängel.
Das ist aber überhaupt kein Problem.
Neue Blütenstängel entstehen bei Phalaenopsis seitlich zwischen den Blättern.
Die Pflanzen sind also keineswegs darauf angewiesen, dass ein alter Stängel erhalten bleibt.
Woran erkennt man einen neuen Blütenstängel?
Wenn die Temperaturabsenkung erfolgreich war, kann sich nach einigen Wochen ein neuer Trieb zeigen.
Er erscheint seitlich an der Pflanze, meist zwischen zwei Blättern.
Anfangs lässt er sich leicht mit einer neuen Luftwurzel verwechseln.
Bei genauerem Hinsehen gibt es jedoch Unterschiede.
Eine neue Luftwurzel besitzt gewöhnlich eine eher rundliche, glatte Spitze. Sie wächst häufig seitlich oder nach unten, kann sich aber auch nach oben orientieren.
Ein junger Blütenstängel wirkt dagegen oft etwas flacher und spitzer.
Mit zunehmendem Wachstum werden kleine Knoten beziehungsweise schuppenartige Strukturen sichtbar.
Spätestens dann lässt sich der Unterschied gut erkennen.
Wenn sich ein neuer Blütenstängel entwickelt, sollte man die Pflanze möglichst gleichmäßig pflegen.
Starke Temperaturschwankungen, Trockenstress und abrupte Standortwechsel können besonders während der späteren Knospenentwicklung ungünstig sein.
Muss man Orchideen jetzt besonders düngen?
Nein.
Mehr Dünger führt nicht automatisch zu mehr Blüten.
Das ist einer der häufigsten Irrtümer bei der Orchideenpflege.
Phalaenopsis benötigen zwar Nährstoffe, aber in vergleichsweise geringen Mengen.
Während der lichtreichen Wachstumsphase kann man regelmäßig schwach dosierten Orchideendünger verwenden.
Im Herbst und Winter reicht bei aktiv wachsenden Pflanzen häufig eine deutlich reduzierte Düngung.
Wenn die Pflanze kaum wächst, kann man die Düngergaben zeitweise aussetzen.
Wichtig ist, die Dosierung des jeweiligen Produkts zu beachten und das Substrat nicht durch übermäßige Düngung mit Salzen anzureichern.
Ich werde meine beiden Orchideen deshalb nicht mit zusätzlichen Düngergaben zu einer Blüte zwingen wollen.
Die bisherige Pflege hat ihnen offenbar gutgetan.
Warum sollte ich sie grundlegend verändern?
Sollte man die Orchideen jetzt umtopfen?
Auch das ist normalerweise nicht notwendig.
Solange das Orchideensubstrat locker und strukturstabil ist, die Wurzeln gesund aussehen und keine Fäulnis vorliegt, können die Pflanzen in ihren Töpfen bleiben.
Umtopfen ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Rinde stark zerfallen ist, das Substrat dauerhaft zu nass bleibt oder Wurzelschäden vorliegen.
Ein günstiger Zeitpunkt ist häufig der Beginn einer neuen Wurzelwachstumsphase.
Wer eine gesunde Orchidee gerade zur Blüte anregen möchte, sollte sie nicht ohne Grund aus ihrem Topf holen.
Das bedeutet natürlich nicht, dass man notwendige Rettungsmaßnahmen bei faulenden Wurzeln aufschieben sollte.
Aber bloß wegen fehlender Blüten muss man keine Orchidee umtopfen.
Wann erscheinen die neuen Blüten?
Wenn die Pflanzen gesund und ausreichend entwickelt sind, können sich nach einigen Wochen unter geeigneten Bedingungen neue Blütenstängel zeigen.
Bis daraus tatsächlich Blüten werden, dauert es allerdings.
Ein Phalaenopsis-Blütenstängel wächst über Wochen und bildet anschließend seine Knospen aus.
Vom ersten sichtbaren Austrieb bis zur geöffneten Blüte können ungefähr zwei bis vier Monate vergehen.
Wer also im November die Blütenbildung anregt, könnte im Januar, Februar oder März die ersten neuen Blüten erleben.
Manchmal dauert es auch länger.
Und manchmal passiert zunächst überhaupt nichts.
Das ist kein Grund, die Pflanze aufzugeben.
Nicht jede Orchidee reagiert gleich. Auch das Alter, die Sorte, der Zustand der Wurzeln und die Lichtverhältnisse beeinflussen die Blütenbildung.
Wenn die Orchidee trotzdem nicht blüht
Bleibt die erhoffte Blüte aus, lohnt es sich, einige Dinge zu überprüfen.
Zu wenig Licht: Die Pflanze steht zwar am Fenster, bekommt aber gerade im Winter nicht genügend Helligkeit.
Konstant hohe Temperaturen: Manche Phalaenopsis-Hybriden benötigen für die Blütenbildung eine Phase mit etwas niedrigeren Temperaturen.
Geschädigte Wurzeln: Durch Staunässe oder altes, verdichtetes Substrat können Wurzeln absterben.
Zu kleine oder geschwächte Pflanzen: Eine Orchidee, die sich erst erholen muss, benötigt möglicherweise noch Zeit.
Ungünstige Pflege: Häufige starke Wechsel zwischen Austrocknung und Staunässe können die Pflanze belasten.
Und schließlich gibt es noch eine einfache Erklärung: Manche Pflanzen brauchen einfach länger.
Orchideen sind keine Maschinen, bei denen man im November auf einen Knopf drückt und im Januar garantiert die Blüten erscheinen.
Die wichtigsten Maßnahmen im Überblick
| Maßnahme | Empfehlung |
|---|---|
| Standort | Hell, im Winter gerne näher am Fenster |
| Temperatur tagsüber | Etwa 20–23 °C |
| Temperatur nachts | Zur Blütenanregung etwa 16–18 °C |
| Dauer der kühleren Phase | Ungefähr 4–6 Wochen |
| Gießen | Wenn das Substrat weitgehend abgetrocknet ist |
| Staunässe | Unbedingt vermeiden |
| Düngen | Im Winter zurückhaltend |
| Umtopfen | Nur bei Bedarf |
| Alte braune Blütenstängel | Entfernen |
| Neue Blüten | Je nach Pflanze häufig nach mehreren Monaten |
Diese Empfehlungen beziehen sich hauptsächlich auf die handelsüblichen Phalaenopsis-Hybriden. Für andere Orchideengattungen können ganz andere Bedingungen gelten.
Fazit: Meine Orchideen bekommen jetzt ein bisschen Herbst
Meine beiden Orchideen haben den Sommer gut überstanden.
Sie stehen in durchsichtigen Töpfen, besitzen lockeres Orchideensubstrat und haben sich kräftig entwickelt.
Eigentlich spricht alles dafür, dass sie wieder blühen können.
Nur die konstanten 23 Grad in meinem Studio könnten ihnen bislang den entscheidenden Anstoß vorenthalten haben.
Deshalb werde ich ihnen jetzt für einige Wochen einen etwas kühleren, aber weiterhin hellen Standort anbieten.
An der übrigen Pflege möchte ich möglichst wenig verändern.
Ich werde weiterhin vorsichtig gießen, Staunässe vermeiden und beobachten, ob sich zwischen den Blättern neue Blütenstängel zeigen.
Vielleicht stehen dann im kommenden Frühjahr wieder zwei prächtig blühende Orchideen auf meiner Fensterbank.
Und falls es etwas länger dauert, ist das auch kein Drama.
Schließlich haben die beiden Pflanzen bereits bewiesen, dass sie wachsen und gedeihen können. Jetzt müssen sie nur noch auf die Idee kommen, wieder zu blühen.


















Alles Gute zum Geburtstag und viel Spass mit Deinen Hobbys.