Orkanartiger Sturm bei uns

Heute Nacht gegen 00.30 Uhr wurde ich wieder aufgeweckt, ein feuchter Luftzug war mir ins Gesicht geweht. Die Vorhänge der Terrassentür standen waagerecht in der Luft, so stark wehte der Wind ins Schlafzimmer hinein. Feuchter Wind, denn es regnete sturzbachartig in Strömen. Es donnerte und blitzte, vor allem aber lag ohrenbetäubendes Windgeheul in der Luft. Von überall her…
…hörte man berstende Dachziegel, das Krachen berstender Äste und Bäume und ein Poltern und Klappern.
Im gleichen Augenblick klopfte es an die Schlafzimmertür: Meine Tochter vermeldete, da käme ganz viel Wasser durch ihre Zimmerdecke.
In wenigen Minuten war die ganze Familie auf den Beinen, denn im Keller stieg unaufhaltsam das Wasser, die Kanalisation schaffte es nicht mehr, die Unmengen Niederschlag zu schlucken und drückte Wasser in die Keller der Häuser.


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Glücklicherweise dauerte der Spuk nicht besonders lang und schon nach dreißig Minuten konnten wir zusehen, wie das Wasser wieder in den Kellergullys versickerte. In der Zwischenzeit war das Wasser auf etwa 10 cm gestiegen und wir hatten nur mit Mühe und Not so allerlei Sachen in Sicherheit bringen können.

Als Fazit werde ich jetzt auf den Einbau eines Rückschlagventils pochen und mit einige Europaletten besorgen, auf die wir die Kellersachen stellen können.
Ansonsten: Der neue Fahnenmast hat die Last überstanden, obwohl er sich sehr heftig gebogen hatte und auch das Gartenzelt und das Foliengewächshaus hatten wir wohl gut genug gesichert.


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