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  • Na, das ist doch was: Saftblog sagt danke

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    Vor ein paar Wochen sorgte die Abmahnung des Saftblogs durch eine olümpische Organisation für viel Wirbel in der Blogosphäre. Ohne böse Absicht hatten die Saftkelterer aus Arnsdorf, die nicht nur Säfte, sondern auch das Saftblog produzieren gegen die Spielregeln im Umgang mit den olümpischen Ringen verstoßen und dafür eine Abmahnung kassiert.

    Ein Sturm der Entrüstung brach los und zahlreiche Blogger erklärten sich mit den Obstpressern solidarisch. Gut so! Auch ich habe so empfunden aber auch Kritik daran geübt, daß viele Blogger einmal mehr nur auf einen Zug aufgesprungen sind, um sich zu profilieren. Nehmen wir Farlion, Peter Roskothen, Holger Ehrlich und auch mich mal als Beispiele. Wir schreiben immer wieder gegen die Abmahnwut an und nennen immer wieder plakative Beispiele. Wenn solche Blogger dann auf die Saftblog-Abmahnung hinweisen, ist das doch nur die konsequente Folge aus der bisherigen Berichterstattung.

    Im Zuge der allgemeinen Betroffenhein sind aber nicht nur mit Blogger aufgefallen, die in diesem ganzen Trubel nur ihre Chance sahen, sich und ihr Blog bekannt zu machen. In meinen Augen unterscheiden sich die nicht viel von den Leuten die bei schweren Unfällen als Gaffer und Betroffenheitskommentierer am Straßenrand stehen.

    Für diese meine Einstellung wurde ich auch gescholten, Meinungsfreiheit eben.
    Vor allem meine Aussage, daß es sich beim Saftblog eben doch um ein kommerzielles Blog handelt und man deshalb besser dreimal jeden Artikel kontrolliert, bevor man ihn absendet, wurde mir um die Ohren gehauen. Bei aller Ungerechtigkeit oder nennen wir es mal Überzogenheit der Abmahnung an sich, war diese ja im Grunde berechtigt.

    Immerhin hat der ganze Wirbel mitgeholfen, daß die Sache für die Apfeldrücker aus der Walther-Kelterei gut ausgegangen ist. Ein Umstand, der auch mir einen Stein vom Herzen fallen ließ.

    Dafür danken die Walthers jetzt auf ungewöhnliche und wiederum sehr öffentlichkeitswirksame Weise. Sie platzieren an ihrem Firmengebäude ein Riesentransparent, auf dem sie den Bloggern danken.
    Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis wir das auch im Privatfernsehen präsentiert bekommen und die Saftmacher noch mehr Publicity bekommen. Sollen sie ruhig! Nach dem ganzen Ärger und den Kosten steht ihnen das auch zu, schließlich wurden sie von einer übermächtigen Organisation hinter ihrer Saftpresse hervorgezogen!

    Bis dahin kann man sich das Ganze hier anschauen.

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