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  • Mac OS X LION ist da

    Darauf haben viele Anwender lange gewartet. Die für „irgendwann im Juli“ angekündigte neue Version des Apple-Betriebssystems OS-X mit dem Namen „Lion“ steht seit gestern im App-Store zum Download bereit. Für knapp 24 Euro darf man sich auf mehrere Stunden Downloadspaß einstellen (bei mittlerer DSL-Geschwindigkeit) und dann nich rund eine halbe Stunde zuschauen, wie sich der Löwe auf der Platte breit macht.
    Wieviel mag Apple einsparen, bzw. mehr verdienen, weil man nun auf die Box-Version verzichtet und die Software nur noch virtuell, als reinen Datenstrom zur Verfügung stellt? Das Sümmchen hätte ich gerne und hätte dann ausgesorgt.

    Die Installation erfolgte bei mir vollkommen ohne Probleme, dauerte dann auch nicht die angekündigten 33 Minuten und schon nach 21 Minuten startete das neue Betriebssystem.
    Alle Icons waren noch an ihrem Platz, zwei, drei Programme holten sich Treiberupdates und die Office-Suite von Microsoft will unter Lion nun gar nicht mehr „spielen“.
    Ansonsten sieht alles sehr aufgeräumt und modern aus, man fühlt sich sogleich wohl.

    lion-OS-small

    Ich erspare es mir, die ganzen neuen Funktionen zu beschreiben, das tun schon genügend andere Blogger, wovon die meisten übrigens nur die Presseankündigungen von Apple abschreiben und man den Texten anmerkt, daß sie Lion selbst noch gar nicht ausführlich getestet haben. Ich beschränke mich lieber auf eine Beschreibung meines persönlichen Wohlfühlfaktors.

    Mac OS X LION ist daMac OS X LION ist da

    Und ich fühle mich auf Anhieb wohl beim Löwen.Der erste Eindruck ist sehr positiv, alles läuft „smooth“ und elegant. Insgesamt wirkt das Apple-Betriebssystem ja sowieso klarer strukturiert als beispielsweise Massenkonkurrent Windows. Ich will in den allgemeinen Streit der Windows-Fans gegen die Apple-Jünger gar nicht einsteigen. Der eine trinkt gerne Kaffee, der andere lieber Tee. Man gewöhnt sich halt an die Betriebssystemumgebung, die man vor sich hat und lernt ihre jeweiligen Vorzüge zu schätzen.


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    Ich persönlich muß aber sagen, daß ich seit der Verwendung von Apple-OS weit weniger Rechnerstress habe, als vorher in Windows-Zeiten. Mir gefällt die intuitive Bedienbarkeit und ich bin einfach aus dem Alter heraus, in dem es mir Spaß gemacht hat, auch noch den letzten „Fitzel“ an Leistung aus einem Betriebssystem herauszukitzeln und auch das verwegendste Plugin zu installieren. Ich möchte, das mein Rechner einfach das macht, was er eben so machen soll und mich mit ständigen aufpoppenden Warnhinweisen in Ruhe lässt.

    Bei OS-Lion konnte ich bisher das Programm Mail näher betrachten und muß sagen, daß es mir in der neuen Form sehr gut gefällt. Die Darstellung in Spalten nebeneinander hatte ich vorher unter Snow-Leopard schon mittels eines Plugins realisiert, weil das auf den großen, breiten Bildschirmen sowieso mehr Sinn macht, als diese von Windows abgekupferte verschachtelte Kastenoptik.
    Schön finde ich, daß man sich nun zu einer eingehenden Mail gleich den vorangegangenen Mailverkehr dazu anzeigen lassen kann, inklusive der eigenen Ergüsse, die ja sonst gerne im Ordner „gesendete Nachrichten“ ungesehen verschimmeln. Da behält man gut die Übersicht.

    Etwas gewöhnungsbedürftig ist es, daß mein Trackpad, das ich handgelenkschonend seit gut einem halben Jahr einsetze, nun auf einmal „verkehrt“ herum funktioniert. Früher war das Pad wie eine Maus zu behandeln. Dort wo man mit dem Zeiger hin wollte, dorthin bewegte man die Finger auf dem Pad. Jetzt funktioniert es analog zu den Touchscreens von iPhone und iPad, man fasst also quasi den Text bzw. die Liste an und verschiebt sie.
    Daran hat man sich aber nach einem Tag gewöhnt, muß sich dann aber wieder umorientieren, wenn man wie ich noch ein etwas älteres MacBook mit herkömmlichem Trackpad sein Eigen nennt.

    Zuerst hatte es mich geärgert, daß die doch damals recht teure Office-Suite nicht mehr starten will. Power-PC-Programme werden von OS-Lion nicht mehr unterstützt, heißt es lapidar in einem Pop-Up-Fenster.
    Nun, ich werde mal sehen, ob es da ein Update gibt…

    PPS-Dateien machen sowieso nur Leute, die ihre Ideen nicht sinnvoll in Worte kleiden können oder die im Büro Langeweile haben. Word-Dokumente bearbeite in ich Pages und als Schreiberling brauche ich kaum Excell. Vielleicht hole ich mir da was anderes. Aber irgendwie bin ich froh, daß ich diese umständlich und sehr lang ladenden Dinosaurier von der Platte bannen kann. Da hat mir LION die Entscheidung abgenommen.

    Neues gibt es auch noch von anderen Bestandteilen des Betriebssystems zu berichten, aber ich habe längst noch nicht alles ausprobiert. Doch das was ich gesehen habe, das gefällt mir und nichts davon ist so ungewöhnlich oder anders, daß es meine Arbeitsabläufe stören würde; und so soll es ja auch sein.


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    1 Kommentar

    1. Christian

      25. Juli 2011 at 13:48

      yuhuu 😆

      habe es nun endlich auch, aber ich muss sagen, da gibt es auch viele optionen, die macht einfach nicht braucht. für was das dashboard, wenn man doch seine programme eh im dock hat?

      Antwort

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