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  • Kindergeburtstag

    Meine Tochter Josie wird heute neun Jahre alt.
    Seit drei Wochen ist die Kleine wie verrückt, weil sie ja bald Geburtstag hat. Anke und ich haben unser Bestes getan, um die Vorfreude auch noch zu steigern. Besonderen Erfolg hatte ich mit meiner Nummer mit dem Titelblatt. Josie wünscht sich was von Diddl, zum Beispiel ein Diddl-Blatt. Ich habe immer so getan, als ob ich das gar nicht kenne und stattdessen Titelblatt verstehe. Die Kleine wurde nicht müde, mir das Wort Diddl zu buchstabieren und ist schier verzweifelt, weil der alte Papa so dumm ist. Gestern kam sie dann endlich auf die Idee, mir ihr Diddl-Album zu zeigen, in dem sie diverse bunt bedruckte Schreibblätter aus der Diddl-Kollektion aufbewahrt. Ist ja klar, dass der gute alte Papa (mit Hilfe der lieben Mama) schon längst u.a. zwei schöne Diddl-Blöcke gekauft hatte.

    Ich habe gestern Abend noch einen Kuchen gebacken und heute Morgen die „Happy Birthday“-Kerzen draufgesteckt. Jetzt suche ich gerade die zwei Dosen amerikanischer Zuckerwatte in Technicolor, damit ich noch „Schnee“ machen kann.

    Gestern Abend mussten wir beide nochmals ins Kinderzimmer kommen, um zum letzten Mal ein achtjähriges Mädchen zu küssen. „Tja Papa, so kann’s gehen, morgen ist das auch vorbei!“ sagte die Kleine. Und nach kurzem Überlegen fügte sie hinzu: „Das mit dem Küssen natürlich nicht, bloß das achtjährige…“


    Gleich gibt’s Geschenke und Gratulation, später geht’s mit Josie, einer ihrer Freundinnen und Anke ins Kino. „Die sieben Zwerge allein im Wald“ will Josie sehen und anschließend in der großen amerikanischen Hamburger-Braterei soviel essen, wie sie will. Wünsche, die wir ihr gern erfüllen, ersparen sie uns doch einen lautstarken Kindergeburtstag hier zu Hause.


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    Kino ist ja nicht so der Hit. Wer will, kann hier nachlesen, was ich von Kino halte.
    Die Kinogeschichte ist eine derjenigen, die ich mit am schönsten finde, die ich aber in keinem meiner Bücher verwenden kann, da sie, so meint der Verleger, zu weite Verbreitung im Internet gefunden hat. Schon vor 10 oder 12 Jahren geschrieben und mal auf meiner Seite veröffentlicht, findet man sie über 3.000 mal im Internet wieder und auf fast jeder Seite schreibt irgendein Urheberrechtsverletzer sogar sein Copyright drunter.

    Am nächsten Sonntag, also in einer Woche, hat dann die Oma mit verwandschaftlichem Anhang die Möglichkeit auch noch hier einzulaufen und Kuchen zu essen. Die Kinovariante haben wir deshalb gewählt, weil es sich im Laufe der Jahre so ergeben hatte, dass fast mehr Erwachsene, als Kinder gekommen sind. Besser finde ich aber, wenn die Erwachsenen was mit den Kindern machen.

    Also von mir hört/liest man erst später wieder was 🙂


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