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  • Haustürlampe mit devolo Home Control steuern

    led gluehbirne

    Hallo,

    ich habe im Netz keine besseren Erklärungen für die z-Wave-Geschichten von devolo gefunden. Ihr Ideenreichtum und die flotte Schreibe sind bewundernswert.
    Aufgrund Ihrer Beschreibungen bin ich seit zwei Monaten komplett von Homematic auf devolo Z-Wave umgestiegen.
    Absolut Mist finde ich, daß ich Z-Wave-Komponenten anderer Hersteller nicht so reibungslos einbinden kann, wie Z-Wave das aufgrund seines Kompatibilitätsversprechens verspricht.

    Aber ich habe eine konkrete Frage:
    Vor der Haustüre brennt bei uns eine 60 Watt-Birne.
    Die soll abends den Bereich vor der Tür beleuchten. Nun vergessen wir aber oft, die Lampe von Hand auszuschalten, dann brennt sie den ganzen Tag. Das passiert jeden zweiten Tag!
    Meine Idee: Das Kabel zur Lampe kommt vom Keller hoch und liegt dort auf Putz. Ich trenne dieses Kabel und versehe es mit Steckdose und Stecker, die hab ich noch herumliegen. Dann stecke ich eine Devolo-Meßsteckdose da rein und klebe oben einen Devolo-4-fach-Schalter hin. Dann kann man die Lampe über den Schalter schalten und ich kann eine Regel aufstellen, die mir die Lampe zur richtigen Zeit an- und ausmacht.
    Ist das machbar?

    Vielen Dank für Ihre lobenden Worte über meine Z-Wave-Berichterstattung.

    Ja, das ist machbar. Sie können aber auch eine Leitung aus ihrem Keller um den ganzen Globus legen und einem Inder 2 Euro im Monat dafür bezahlen, daß er das für Sie schaltet.
    Sorry für diese Flapsigkeit, aber ich glaube, Sie wollen mit Kanonen auf Spatzen schießen.

    Erste Maßnahme: Trennen Sie das Kabel so wie Sie es vorhaben und stecken Sie eine Zeitschaltuhr für 5 Euro in die Dose. Fertig.

    Haustürlampe mit devolo Home Control steuernHaustürlampe mit devolo Home Control steuern

    Zweite Maßnahme: Ersetzen Sie die 60-Watt-Glühbirne durch eine 7 oder 9 Watt-LED-Lampe für rd. 6 Euro.

    So, nun rechnen wir mal:
    Angenommen die Kilowattstunde Strom kostet bei Ihnen 25 Cent, dann verbrauchen Sie, wenn die Lampe jeden zweiten Tag den ganzen Tag leuchtet:

    [grey_box]365 Tage : 2 = rd. 182 Tage

    182 Tage x 24 Stunden = 4368 Stunden

    60 Watt x 4368 Stunden = 262.080 Watt

    262000 Watt : 1000 = 262 Kilowattstunden (kwh)


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    262 x 0,25 € = 65,50 €
    [/grey_box]

    Ihre bisherige Situation verursacht also 65,50 € Kosten im Jahr.

    Verwenden Sie nun stattdessen eine 9 Watt-LED-Leuchte, so ergibt sich:

    [grey_box]9 Watt x 4368 Stunden = 39.312 Watt / 1000 = 39 Kilowatt * 0,25 € = 9,83 €[/grey_box]

    Nehmen Sie die Zeitschaltuhr in Betrieb und leuchtet die Lampe durchschnittlich nur noch 10 Stunden an jedem Tag, dann ergibt sich:

    [grey_box]9 Watt x 3650 Stunden = 32.850 Watt / 1000 = 33 Kilowatt * 0,25 € = 8,25 € [/grey_box] (Wie gesagt, das ist dann jeden Tag, die vorherigen Zahlen bezogen sich auf jeden zweiten Tag!)

    Vorher waren es also 65,50 € und auf jeden zweiten Tag heruntergerechnet, damit es vergleichbar ist, sind es mit LED-Leuchte und Zeitschaltuhr: 4,12 €

    Effektiv sparen Sie also bei rund 11 Euro Investition jedes Jahr (65,50 – 8,25 €) sagenhafte 57,25 €.

    Halten wir mal eine Z-Wave-Lösung dagegen:

    Für Meßsteckdose und Schalter müssen Sie rund 80 Euro bezahlen.

    Bei durchschnittlich 10 Stunden täglicher Leuchtdauer und LED-Leuchte müssen Sie anderthalb Jahre warten, bis sich diese Investition amortisiert hat.
    Batteriekosten für den Schalter noch gar nicht berücksichtigt!

    Meine Meinung ist: Wenn Sie alleine durch eine mechanische Zeitschaltuhr und eine LED-Leuchte schon so viel sparen können und auch zum gewünschten Ziel kommen, dann lassen Sie das mit der Z-Wave-Lösung an dieser Stelle!

    Welche Vorteile hätten Sie? Sie könnten die Lampe auch vom Computer aus steuern lassen und aus der Ferne schalten.
    Ist Ihnen dieser Vorteil 80 Euro wert?

    Ich finde, es gibt klügere Stellen im Haus, wo man diese Komponenten sinnvoller einsetzen kann.

    Verstehen Sie mich nicht falsch, ich bin ein Fan von Z-Wave und setze es ein, wo immer es mir sinnvoll erscheint.
    Aber ich bin längst zu der Erkenntnis gekommen, daß nicht alles was machbar ist, auch sinnvoll und die Ausgabe wert ist.


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    2 Kommentare

    1. Bastian

      20. Juli 2016 at 12:43

      Hallo Peter,
      Smart Home ist eine Emotionsangelegenheit. Zum Überleben braucht kein Mensch ein smartes Zuhause. Mit Deinen Rechenbeispielen kannst Du jede Installation ad absurdum führen.
      Gruß
      Bastian

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