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    Es ist absolut unverständlich, warum die Verantwortlichen es nicht hinbekommen, einen Gefahrenschwerpunkt Nummer Eins richtig abzusichern.

    Die Kreisstraße K 4138 (Seckenheimer Straße) ist eine vielbefahrene Ausfallstraße aus unserer Gemeinde. Sie trifft am Ende auf die K 9756 (Seckenheimer Hauptstraße) und kreuzt direkt an der Einmündung die zweigleisige Streckenführung der Nahverkehrseisenbahn OEG.

    schranketotal

    Auf der obigen Illustration sind die Schranken als rote Balken und die Ampeln als rote Punkte dargestellt. Symbolisch ist ein rotes Auto beim gefährlichen Schneiden der Kreuzung zwischen den Schranken hindurch zu sehen.

    An dieser Einmündung und gleichzeitigem Bahnübergang wird der Verkehr durch eine Ampelanlage und bahnseitige Schranken mit zusätzlichem Rotsignal geregelt.
    Seit Jahren ergibt sich allerdings für die Verkehrsteilnehmer die äußerst gefährliche Situation, daß diese Schranken- und Ampelanlage mehrmals pro Woche, manchmal mehrmals pro Tag ausfällt und ihren Dienst nicht korrekt versieht.

    Das stellt sich dann wie folgt dar:

    -> Die Schranken schließen sich nicht und dennoch quert ein Zug.
    -> Die Ampeln schalten auf Rot und gehen nicht mehr aus, obwohl kein Zug kommt.
    -> Die Schranken schließen sich bei annahendem Zug, gehen aber nicht wieder auf
    -> Die Ampeln zeigen plötzlich Dauergelb und gehen dann aus

    Die letzten drei Szenarien sind beinahe tagtäglich zu beobachten, das erste und gefährlichste Szenario aber auch immer wieder. Es ist ein Wunder, daß da noch nicht viel passiert ist und letztlich nur eine Frage der Zeit, bis etwas passiert.

    Tritt eines der Szenarien ein, sind folgende Szenen zu beobachten:


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    Trotz auf Rot geschalteter Ampel, die auch nach 5 Minuten nicht wieder Grün schaltet, fädelt sich ein Van in den heftig fließenden Querverkehr auf der Seckenheimer Landstraße ein. Besonders gefährlich: An der Stelle, an der sich das Fahrzeug (roter Pfeil rechts) gerade befindet quert auch noch ein Fußgänger- und Radweg.
    Der Autofahrer wird also in eine Situation gezwungen, in der er zwei Bahngleise, den Querverkehr und die Fußgänger bzw. Radfahrer gleichermaßen beobachten muß.

    Auch das nächste Fahrzeug schiebt sich durch den Verkehr:

    schranke3full

    Von der anderen Seite sieht das eine Stunde später, die Ampel zeigen wieder Dauerrot, so aus:

    schranke4

    Auch dieses Fahrzeug (links im Bild) überquert die doppelgleisige Anlage obwohl die Ampel auf Rot geschaltet sind. Die Schranken sind oben, es wird aber nicht mehr Grün.

    Seit langer Zeit sieht man regelmäßig Techniker, die sich um eine Lösung dieses Problem bemühen, aber offensichtlich bekommt man die Sache nicht in den Griff. Unverständnis löst das bei den Bürgern aus und ein Modellbahner sagte mir: „Das kann selbst ich mit Spielzeugtechnik von Märklin besser und zuverlässiger lösen, als diese Heinis.“

    Es wird Zeit, daß dieser Gefahrenschwerpunkt endlich beseitigt wird. Seit Jahrzehnten ist die Rede davon, daß diese Einmündung ganz verschwinden soll. Im Zuge des Ausbaus der Umgehungsstraße mit Anbindung an eine neue Neckarbrücke soll die Strecke der OEG in diesem Bereich (etwas weiter östlich) über oder unter der Straße hindurch geführt werden. Doch seit mindestens 1983 plant man sich zu Tode und es stehen auch derzeit wieder Bürgerbedenken, irgendwelche halbgaren Feldhamster und das Sankt Florians Prinzip der baldigen Verwirklichung im Wege.

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