Wer ein neues iPhone kauft, steht irgendwann vor einer Frage, die Apple ausgesprochen lukrativ zu beantworten weiß: Wie viel Speicher darf es sein?
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- Die alte Rechnung stimmt nicht mehr
- iCloud-Speicher und iPhone-Speicher sind trotzdem nicht dasselbe
- Die wichtigste Zahl steht bereits in Deinem iPhone
- „Aber das nächste iPhone soll fünf Jahre halten!“
- Wann viel Speicher tatsächlich sinnvoll ist
- Fotos sind ein gutes Beispiel
- Musik muss ebenfalls nicht komplett aufs Telefon
- Ein Blick auf die Speicherbelegung ist mehr wert als jede Kaufberatung
- Speicher auf Vorrat ist ein Geschäft mit der Sorge
- Meine Faustregel
- Bildquellen:
Reicht die kleinste Variante? Lieber gleich eine Nummer größer? Oder sollte man, wenn man das Telefon ohnehin einige Jahre behalten möchte, vorsichtshalber richtig zulangen?
Die übliche Empfehlung lautet häufig: „Nimm so viel Speicher, wie Du Dir leisten kannst.“
Das klingt vernünftig. Ist es aber nicht unbedingt.
Denn Speicher, den man niemals benutzt, hat keinen praktischen Wert. Und gerade beim iPhone hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert, wo unsere Daten eigentlich liegen.
Die alte Rechnung stimmt nicht mehr
Früher war die Sache einfach. Hatte man 80 Gigabyte Fotos, 30 Gigabyte Musik und noch einige Videos, brauchte man entsprechend viel Platz auf dem Gerät.
Das iPhone war nicht nur das Gerät, mit dem man auf seine Daten zugriff. Es war zugleich deren Speicherort.
Heute sieht das bei vielen Menschen anders aus.
Fotos können in iCloud Fotos liegen, Musik wird gestreamt, Filme kommen von Streamingdiensten und Dateien liegen in iCloud Drive oder anderen Cloudspeichern. Das iPhone muss deshalb längst nicht mehr die vollständige Sammlung all dieser Daten dauerhaft mit sich herumtragen.
Besonders deutlich wird das bei Fotos.
Wer unter Einstellungen → Apps → Fotos die Funktion „iPhone-Speicher optimieren“ verwendet, kann die hochauflösenden Originale seiner Fotos und Videos in iCloud aufbewahren. Auf dem iPhone werden platzsparende Versionen vorgehalten; benötigte Originale können bei Bedarf heruntergeladen werden.
Das bedeutet: Eine riesige Fotosammlung bedeutet nicht automatisch, dass man eine ebenso riesige SSD im iPhone benötigt.
iCloud-Speicher und iPhone-Speicher sind trotzdem nicht dasselbe
Hier entsteht allerdings leicht ein Missverständnis.
Ein iPhone mit 128 GB Speicher und 2 TB iCloud-Speicher wird dadurch nicht zu einem iPhone mit 2,128 TB Speicher.
Der interne Speicher wird weiterhin benötigt. Dort liegen unter anderem iOS selbst, Apps, App-Daten, Caches, Nachrichtenanhänge, lokal benötigte Fotos und Videos sowie heruntergeladene Musik, Podcasts, Filme und Dateien.
Auch iCloud benötigt also lokalen Platz. Die Cloud sorgt lediglich dafür, dass nicht alles ständig in voller Größe auf dem Gerät liegen muss.
Das ist ein wesentlicher Unterschied.
Die wichtigste Zahl steht bereits in Deinem iPhone
Statt darüber zu philosophieren, wie viel Speicher man vielleicht irgendwann benötigen könnte, gibt es eine erstaunlich einfache Methode:
Schau nach, wie viel Du tatsächlich benutzt.
Unter
Einstellungen → Allgemein → iPhone-Speicher
zeigt das iPhone ziemlich genau, wie viel Speicher belegt ist und wodurch.
Mein eigenes Beispiel ist dafür recht anschaulich.

Mein derzeitiges iPhone hat 128 GB Speicher. Davon sind nach längerer alltäglicher Nutzung gerade einmal 56 GB belegt.
Es bleiben also rund 72 GB frei.
Damit benutze ich nicht einmal die Hälfte der vorhandenen Kapazität.
Warum sollte ich beim nächsten iPhone für 256 oder 512 GB bezahlen?
Damit dort anschließend statt 72 vielleicht 200 oder 450 GB unbenutzt herumliegen?
„Aber das nächste iPhone soll fünf Jahre halten!“
Das ist eines der besseren Argumente für etwas Speicherreserve.
Apps werden größer. Betriebssysteme wachsen. Man macht vielleicht künftig mehr Videos. Und niemand möchte nach drei Jahren feststellen, dass die Entscheidung beim Kauf zu knapp bemessen war.
Deshalb würde ich auch niemandem empfehlen, ein iPhone zu kaufen, dessen Speicher am ersten Tag bereits zu 90 Prozent gefüllt wäre.
Aber Reserve und Überdimensionierung sind zwei verschiedene Dinge.
Nehmen wir mein Beispiel: Selbst wenn mein persönlicher Speicherbedarf in den kommenden Jahren um satte 50 Prozent steigen würde, käme ich von 56 auf ungefähr 84 GB.
Auf einem 128-GB-Gerät wäre immer noch reichlich Platz vorhanden.

512 GB zu kaufen, weil ich vielleicht irgendwann einmal mehr als meine gegenwärtigen 56 GB benötige, wäre ungefähr so, als würde ich mir für den täglichen Weg zum Bäcker einen Lieferwagen kaufen, weil ich möglicherweise irgendwann einen Schrank transportieren möchte.
Wann viel Speicher tatsächlich sinnvoll ist
Natürlich gibt es Anwender, für die 256, 512 GB oder noch mehr keineswegs Verschwendung sind.
Wer regelmäßig große Mengen hochauflösender Videos aufnimmt, braucht lokalen Speicher. Das gilt erst recht, wenn das iPhone als ernsthafte Filmkamera eingesetzt wird.
Auch große Spiele können erstaunliche Mengen Speicher verschlingen. Gleiches gilt für Menschen, die umfangreiche Musik-, Film- und Seriensammlungen bewusst offline auf dem Gerät mitführen möchten.
Wer regelmäßig lange Flugreisen unternimmt und vorher mehrere Staffeln einer Serie herunterlädt, hat andere Anforderungen als jemand, der zuhause und unterwegs praktisch ständig Internetzugang besitzt.
Und wer grundsätzlich wenig mit Cloudspeichern anfangen kann und seine Daten möglichst vollständig lokal halten möchte, muss natürlich ebenfalls anders rechnen.
Die richtige Speichergröße hängt also nicht davon ab, wie viele Daten Du besitzt. Entscheidend ist, wie viele davon gleichzeitig lokal auf Deinem iPhone liegen sollen.
Fotos sind ein gutes Beispiel
Gerade hier wird häufig falsch gerechnet.
Angenommen, jemand besitzt eine Fotomediathek mit mehreren hundert Gigabyte Bildern und Videos. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass er ein iPhone mit 512 GB oder 1 TB benötigt.
Wenn die Originale in iCloud liegen und die Speicheroptimierung eingeschaltet ist, verwaltet das System den lokalen Platz dynamisch.
Das iPhone wird damit zunehmend zu dem, was Computer im Zeitalter von Cloud und NAS ohnehin immer häufiger sind:
ein Zugang zu den Daten und nicht mehr zwangsläufig deren endgültiger Lagerort.
Das setzt natürlich voraus, dass man diesem Konzept vertraut und eine vernünftige Datensicherungsstrategie besitzt. Und noch etwas sollte man nicht verwechseln: Synchronisation ist kein vollständiger Ersatz für ein Backup. Wer wichtige Fotos ausschließlich deshalb für sicher hält, weil sie mit iCloud synchronisiert werden, sollte sich mit diesem Thema noch einmal beschäftigen.
Musik muss ebenfalls nicht komplett aufs Telefon
Ähnliches gilt für Musik.
Früher kopierte man seine Musiksammlung auf einen iPod oder ein iPhone. 80 GB Musik bedeuteten dann tatsächlich ungefähr 80 GB benötigten Speicher.
Beim Streaming ist das anders.
Wer Apple Music oder einen vergleichbaren Dienst verwendet, muss nicht 20.000 Titel permanent auf dem Telefon speichern. Nur Musik, die ausdrücklich für die Offline-Nutzung heruntergeladen wird, belegt entsprechend viel dauerhaften Speicher.
Wer natürlich seine komplette Musikbibliothek auch ohne Internetverbindung verfügbar haben möchte, muss diesen Platz weiterhin einplanen.
Ein Blick auf die Speicherbelegung ist mehr wert als jede Kaufberatung
Deshalb würde ich vor dem Kauf eines neuen iPhones nicht zuerst Testberichte darüber lesen, welche Speichergröße angeblich „zukunftssicher“ ist.
Ich würde mein altes iPhone aus der Tasche nehmen und nachsehen.
Hat Dein bisheriges iPhone beispielsweise 128 GB und davon sind nach mehreren Jahren 110 GB belegt, würde ich beim nächsten Gerät wahrscheinlich eine Stufe höher gehen.
Sind dagegen nur 50 oder 60 GB belegt, gibt es kaum einen vernünftigen Grund, plötzlich 512 GB zu kaufen – jedenfalls solange sich Deine Nutzung nicht grundlegend ändern soll.
Wer bisher mit einem Kleinwagen problemlos ausgekommen ist, braucht beim nächsten Autokauf nicht automatisch einen Siebentonner, nur weil der theoretisch mehr transportieren könnte.
Speicher auf Vorrat ist ein Geschäft mit der Sorge
Hersteller profitieren natürlich davon, wenn Kunden beim Kauf denken:
„Wer weiß, wofür ich das irgendwann noch brauche.“
Das gilt nicht nur für Smartphones. Dasselbe Prinzip kennt man von Arbeitsspeicher, Festplatten, Prozessorleistung und vielen anderen technischen Produkten.
Ein wenig Reserve ist vernünftig.
Sehr viel Reserve ist zunächst einmal nur eines: ungenutzte Kapazität, für die man bezahlt hat.
Und beim Smartphone lässt sich der interne Speicher später zwar nicht aufrüsten. Das ist ein gutes Argument dafür, nicht zu knapp zu kalkulieren. Es ist aber kein Argument dafür, gleich mehrere hundert Gigabyte Leerstand einzukaufen.
Meine Faustregel
Ich würde deshalb beim iPhone heute folgendermaßen vorgehen:
Nicht fragen: „Wie viel Speicher könnte ich irgendwann brauchen?“
Sondern:
„Wie viel Speicher benutze ich heute tatsächlich – und wie viel vernünftige Reserve brauche ich für die nächsten Jahre?“
Wer heute beispielsweise 50 bis 60 GB benötigt, überwiegend Cloud- und Streamingdienste verwendet und keine riesigen Videomengen lokal produziert, kann mit 128 GB hervorragend auskommen.
Wer bereits bei 100 oder 120 GB liegt, sollte die nächstgrößere Variante ernsthaft erwägen.
Und wer Hunderte Gigabyte Videos, Spiele oder Offline-Medien mit sich herumträgt, weiß meistens ohnehin längst, weshalb er 512 GB oder mehr braucht.
Das ist vielleicht die beste Regel überhaupt:
Wenn Du nicht weißt, wofür Du 512 GB iPhone-Speicher brauchst, brauchst Du wahrscheinlich auch keine 512 GB.
Denn der beste Speicher ist nicht der größtmögliche.
Es ist der, der für die eigenen Bedürfnisse ausreicht – mit vernünftiger Reserve.
Bildquellen:
- Bildschirmfoto-2026-09-12-um-22.39.46: Apple
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- IMG_3024: pw


















Was ich noch als Tipp mitgeben kann, macht das Update per USB am Mac… hierbei wird das Update nicht aufs iPhone geladen, sondern auf den Mac. Dieser macht dann auch ein Backup, installiert die Firmware und spielt das Backup zurück. Vorteil hierbei, irgendwelche alten Fragmente verschwinden und man hat in der Regel einige GB mehr freien Speicher als beim OTA (over the Air) Update…
Moment!
Gerade eben noch „Magenta TV“ und das Gejammer: „Die nehmen mir Cloud-Speicher weg!“, und jetzt Werbung für CloudSpeicher.
Häh?
Das ist genauso wie Noam Chomsky, der aus seinem eigenen Buch „Manufacturing Consent“ selber keine Lehren zieht.
Wieso???
Streaming-Services, Cloud-Dienste etc. benötigen Infrastruktur – und damit meine ich nicht die virtuelle sondern die materielle Infrastruktur … und die benötigt Strom!
Woher soll der viele Strom denn kommen?
Fragen Sie einmal den „Grünen Kult“, der seine Zeremonien und religiösen Mantras vor gar nicht langer Zeit in München öffentlich(!) zur Schau gestellt hat.
Sie erinnern sich?
Arme in die Luft: „Rauf mit Erneuerbaren!“, die Arme runter, als wolle man die Fußspitzen berühren: „Runter mit Fossilen!“
Das soll funktionieren?
Ich warte seit zwei Jahren auf einen deutschen Artikel, der das Thema „Data-Center“, wie es in internationalen, kritischen Medien behandelt wird, aufgreift und entsprechend darstellt.
Seit einem Jahr warte ich auf einen entsprechenden deutschen Artikel, der im Gegensatz zu „Theoretischen Physikern“ vom Schlage einer Sabine Hossenfelder, die keine Ahnung von Wirtschaft, Politik oder Wirtschaftspolitik hat – ganz zu Schweigen von Begriffen wie „Globalisierung, das Thema „Modulare Kernreaktoren“ („Small Modular Reactors“ SMR) aufgreift und/oder behandelt.
Können Sie sich meine Überraschung vorstellen, als ich am Wochenende auf „multipolar“, jener Plattform, die so manchen Wischi-Waschi-Alibi-Artikel zu gewissen Themen veröffentlicht hatte, einen wirklich guten Artikel mit dem Titel „KI-Rechenzentren: der Widerstand wächst“ entdecken durfte, welcher sogar die SMR ins Spiel bringt?
„Ich glaube nicht, Tim.“
Ich wünsche viel Spaß, bei der Lektüre.
Falls Ihnen der Name „Erin Brokovich“ nichts sagen sollte, da gibt es einen sehr guten Film.
Bedenken Sie auch: KI-Rechenzentren werden auch für digitale Währungen (Stichwort: „Digitaler EURO“), die digitale Brieftasche (eine Idee der EU) und die digitale ID benötigt.
Mancher mag ja mit der digitalen ID kein Problem haben; kein Problem damit, auf einen virtuellen Unterarm eine digitale Nummer virtuell zu tätowieren. Ich schon!
„Where have we seen them ghettos before?
Just where?
Just where?
Men reduced to numbers before“
Interlace; Song: „Relapse“ (2002)
(An dieser Stelle des Blog habe ich echt mit mir gerungen, ob ich diesen Kommentar wirklich posten soll.)
Ich zumindest jammere nicht, dass mir irgendwer Cloudspeicher wegnimmt, reduziert oder vorenthält.
Im Gegenteil tue ich derzeit sehr viel dafür, gerade keinen oder nur wenig Cloudspeicher zu nutzen.
Die eingeblendete Werbung wird von Google bereitgestellt und ich habe wenig bis gar keinen Einfluss auf die beworbenen Produkte oder Dienstleistungen.
Die Werbeempfehlungen basieren teils auf dem Nutzerverhalten der Seitenbesucher, die beispielsweise über Cookies Informationen über vorher besuchte Seiten mitbringen, oder auf dem Inhalt des hier besuchten Artikels.
Bei meinen Texten über Buckelwal Timmy führte das u.a. zu der missliebigen Erscheinung, dass einem Leser immer wieder Werbung für ein körperteilverlängerndes Produkt angezeigt wurde, mit dem Hinweis auf die Ausmaße des entsprechenden Körperteils bei einem Wal.
Da hier über dieses Körperteil nicht geschrieben wurde, liegt die Vermutung nahe, der Herr könnte vorher Seiten mit dementsprechenden Informationen/Produkten besucht haben.
Der obige Artikel ist ein Ratgeber-Artikel für den durchschnittlichen iPhone-Benutzer.
Ich persönlich habe in zahlreichen Artikeln, gerade in den letzten Wochen, beschrieben, wie man sich von der iCloud lösen und seine Daten privat speichern kann.
Früher war alles besser und es gab Android Smartphones mit SD-Karten-Slot. Damit hat man zuverlässig die Speicherdiskussion auf später schieben können und SD-Karten kosten einen winzigen Bruchteil von dem, was Hersteller für eingebauten Speicher aufrufen. Eins der Dinge wo es schade ist, dass sie aus der Mode gekommen sind. Für Apple-User gabs das glaub ich eh nie, aber die sind ja ohnehin horrende Preise gewöhnt und wollen das so.
Guter Kommentar, nur die letzten vier Wörter sind unnötig.
In einer freien Marktwirtschaft ist der Preis eines Produkts normalerweise das, was die Kunden bereit sind zu zahlen. Ist er zu hoch, wird das Produkt nicht oder zu wenig gekauft, ist er zu niedrig, dann deckt er nicht die Entstehenskosten. Apple ist mit seinen Produkten stinkreich geworden, also ist der zweite Fall unwahrscheinlich
Das weiß ich alles.
Ich weiß auch, dass Apple-Produkte sehr teuer sind.
Mir ist auch bewusst, dass einige Apple-Produkte zu teuer sind.
Das alles ist mir nicht neu.
Und ich finde Deinen Kommentar ja auch gut und richtig.
Sogar die Aussage: aber die sind ja ohnehin horrende Preise gewöhnt unterschreibe ich.
Für falsch und in meinen Augen unnötig provokant halte ich: und wollen das so.
Man könnte unterstellen, dass es Apple-User gibt, die ihre Geräte quasi ausschließlich oder überwiegend als Statussymbol betrachten. Es könnte im Interesse solcher Leute liegen, dass in ihren Augen niedriger gestellte Personengruppen sich diese Statussymbole nicht auch zulegen können. Deshalb könnte man auch unterstellen, dass es Leute gibt, die Wert darauf legen, dass Apple-Produkte besonders teuer sind, damit sie für manche unerschwinglich bleiben.
Und ich gehe so weit, dass ich sage, dass ich sogar Leute kenne, auf die diese Unterstellungen zutreffen.
Aber: Apple-Smartphones beispielsweise gehören zu den meistverkauften überhaupt. Es gibt demzufolge auch eine ungeheure Menge an sehr guten, gebrauchten Geräten, die mittlerweile durchaus erschwinglich sind. Eigentlich kann sich jedermann problemlos auch ein Apple-Smartphone leisten, wenn er nicht dem Marketinggewäsch bezüglich der grandiosen Neuerungen bei aktuelleren Geräten zum Opfer fällt.
So gesehen sehe ich den Großteil der Apple-Nutzer durchaus als Fans dieser Marke, die durchaus auch bereit sind, tiefer in die Tasche zu greifen. Aber ich bin nicht der Meinung, dass die Apple-Nutzer die hohen Preis ausdrücklich wollen oder befürworten.
Nagut. Obwohl du mir ja tatsächlich eher noch zusätzliche Argumente geliefert hast, das Statussymbol-Dings hatte ich bei meiner spitzen Bemerkung gar nicht im Hinterkopf. Eher halt einfach die große Bereitschaft der Kunden, die aufgerufenen Preise zu bezahlen. Wäre die nicht so groß, dann wär das Zeug auch nicht so teuer und/oder nicht so verbreitet. Aber die Leistung dahinter scheint für die meisten den Preis wert zu sein. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht hat Apple da natürlich viel richtig gemacht. Ich persönlich sage halt, dass mir der goldene Apple-Käfig den Preis nicht wert ist und kaufe das deshalb nicht. Aber klar, viele andere wollen es genau so haben und kaufens dann halt.
Du selbst beklagst dich nicht wirklich über die hohen Preise und hast schon öfter dargelegt, warum dich das Apple-Universum überzeugt. Da kommt meine Spitze jetzt nicht so gut an, das verstehe ich 🙂
Ja, ich habe erkannt, dass ich mit Apple-Produkten viel stressfreier und damit kreativer arbeiten kann, als mit anderen.
Ich war immer ein begeisterter Windows-Nutzer. Ich habe auch nichts gegen andere Handy-Betriebssysteme und so.
Aber für mich sind iOS und MacOS die Lösung, die mir am besten gefällt.
Die Hardware habe ich mir in den seltensten Fällen neu gekauft. Es gibt so gute gebrauchte Geräte, die wirklich günstig zu haben sind. So kommt es, dass ich immer hinterherhinke und wahrlich keiner von denen bin, die immer das Neueste kaufen müssen.
Mal gab es ein neues Handy zur Vertragsverlängerung dazu, und ein MacBook habe ich mir mal neu gekauft, weil gerade eine schöne Nachzahlung ins Haus gekommen war.
Aber sonst werde ich bei maconline immer fündig.
Deshalb zieht das Preisargument für mich überhaupt nicht.
Aber das kann ja sowieso jeder so machen, wie er will.