Särge und Urnen jetzt auch von Tupper

Der amerikanische Tupperkonzern verkauft seine Produkte nur höchst selten auf andere Weise als auf dämlichen Tupperpartys.
Nun hat der Plastikdosenhersteller auch den Schritt in andere Branchen gewagt:

In der mir ja sehr vertrauten Bestatterbranche munkelt man seit geraumer Zeit, bald könnten die Landesbestattungsgesetze auch die Verwendung von Kunststoffsärgen zulassen.
Und hier scheint die amerikanische Firma schon gewappnet zu sein.
Tillmann Ullenspügel, Sarg- und Pietätwarenhändler aus Villingen-Oberschneitberg, hat mir die nachstehenden Fotos ganz vertraulich zugespielt.

Wie auf dem Bildern zu erkennen, bietet Tupper in Belgien bereits heute verschiedene Sarg- und Urnenmodelle aus Plastik an.

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Auf obigem Bild sieht man die erste, noch geheime Aufnahme vom Tuppersarg.
Wie zu erwarten, ist das Teil spülmaschinenfest, kann auch eingefroren werden und ist, das ist wirklich sensationell, mehrfach verwendbar.
Hiermit ergeben sich ganz neue Perspektiven für die Bestattungsindustrie.

Auch im Bereich Urnen prescht Tupper weit voran.
Auf dem folgenden Bild sieht man zwei Sorten Urnen:

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Links ist das Modell für Europa, etwas kleiner, und rechts das Modell XXL für die übergewichtigen Amerikaner.

Auch an die Friedhofsmitarbeiter haben die Tupperleute gedacht:

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Mit dieser praktischen Gerätschaft lassen sich die Überbleibsel wunderbar auf der grünen Wiese verstreuen.

Für indische Fakire und Menschen, die einen Hang zu bußfertigen Selbstgeißelung haben, bietet man auch noch das mit Noppen besetzte Modell „Billy Boy Coffin“ an:

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Dankward Herbinger, Sprecher der holzverarbeitenden Sargindustrie, sagt zum Thema Plastiksärge: „Es war ja nur eine Frage der Zeit, bis so etwas kommt. Fragt sich nur, wann auch IKEA mit so einer Idee auf den Markt kommt. Wir sind aber guten Mutes, denn letztlich hat sich gute deutsche Wertarbeit immer noch durchgesetzt.“

Wie aus gut unterrichteten Kreisen zu erfahren war, will Tupper auch die Särge und Urnen auf bunten Partys, vor allem in Seniorenheimen und im Anschluß an Beerdigungen an den Mann und die Frau bringen.


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