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Rückrufaktion: Philips Senseo

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Kaffeemaschinen, die mit Pads oder Kapseln befüllt werden und auf Knopfdruck ein schnelle Tasse Kaffee (oder anderes Heißgetränk) ausspucken, erfreuen sich steigender Beliebtheit. Und das nicht nur bei den Verbrauchern, die zum Beispiel die Tatsache schätzen, jedem Gast oder zu jeder Tages- und Nachtzeit eine Auswahl aus Dutzenden von Geschmacksrichtungen bieten zu können. Nein, auch die Hersteller lieben diese Geräte und mancher Apparat geht dann doch zu einem erstaunlich günstigen Preis über die Ladentheke, denn die Firmen verdienen sich hinterher an den oft untereinander nicht austauschbaren Kapseln mit dem Getränkeextrakt dumm und dämlich.

Die Firmen reihen sich damit in die Gruppe der Firmen ein, die mit günstigen Geräten ködern und dann dem Verbraucher das Geld mit den Nachfüllpacks aus der Tasche ziehen. Es wären da Druckerhersteller, Staubsaugerfirmen und auch die Hersteller inkompatibler Akkus und Verbindungskabel zu nennen.

Der Hersteller Philips hat nun bei einigen Senseo® Kaffeemaschinen ein Sicherheitsproblem festgestellt. Obwohl nicht in jedem Fall etwas passieren muß, ruft man dennoch die betroffenen Produktionsreihen zurück. Nach Angaben der Firma liegt das tatsächliche Riskio bei verschwindend geringen drei Fällen pro einer Million Kaffeemaschinen. Es ist also äußerst unwahrscheinlich, daß tatsächlich etwas passiert.

Aber wissen kann man das nie und deshalb bietet Philips freiwillig einen Rückruf und die Reparatur der Maschinen an.

Es handelt sich um Senseo® Kaffeemaschinen, die zwischen Juli 2006 (Woche 27) und November 2008 (Woche 47) hergestellt wurden.
Die Typenbezeichnungen der betroffenen Produkte lauten:

HD7805, HD7810, HD7812, HD7820, HD7822, HD7823, HD7824, HD7830, HD7832, HD7841 & HD7842

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Musterabbildung einer beliebigen Senseo-Maschine, © Philips

Auf seiner Homepage scheibt der Hersteller:

„Das mögliche Problem betrifft nur Kaffeemaschinen, die stark verkalkt sind. Verkalkung wird durch das Wasser verursacht, das für die Zubereitung des Kaffees verwendet wird. Einige Wassersorten enthalten einen erhöhten Kalziumanteil, mit der Folge, dass sich eine Kalkablagerung im Inneren der Maschine festsetzen kann. In seltenen Fällen – wenn eine starke Kalkablagerung und ein zusätzlicher elektrischer Defekt zusammentreffen – kann ein integrierter Sicherheitsmechanismus versagen. In dieser speziellen Situation kann ein Druckanstieg die Maschine beschädigen, was möglicherweise zu Verletzungen führt.“

Die Abwicklung ist online möglich und zwar unter dieser Linkadresse hier.

Ein gemeinsames Projekt mit FABRIKNAHRUNG.DE. Danke an Thorsten für die Meldung.
Foto: © Philips. Die abgebildete Maschine steht nicht in direktem Zusammenhang zum Text oder zur Rückrufaktion und dient nur der journalistischen Illustration


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Lesezeit ca.: 3 Minuten | Tippfehler melden | © Revision: 27. November 2012 | Peter Wilhelm 27. November 2012

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