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  • Font aus eigener Handschrift erstellen

    Das wäre doch mal was: Word-Dokumente oder Bildschirmmenüs in der eigenen Handschrift!
    Das geht natürlich und manch einer hat ein entsprechendes Programm bei seinem Scanner schon mal dabei gehabt.

    Diese Programme arbeiten alle nach einem ähnlichen Prinzip: Man druckt ein Formular mit einem Kästchen für jeden Buchstaben aus und füllt dann die Kästchen brav mit seiner eigenen Handschrift aus. Anschließend scannt man das Blatt oder die Blätter ein und das Programm generiert einen eigenwilligen und sehr persönlichen Font. Je nachdem wie sorgfältig man bei Ausfüllen des Kästchenblattes war, sieht das sogar sehr schön aus.

    Ich habe das mal eher so hingeschludert und folgendes Ergebnis erzielt:

    privacy1full

    Nicht schön, aber selten!

    Immerhin, man erkennt das auf dem Bild am unterstrichenen Wort „privacy“ funktioniert z.B. in Word auch die Rechtschreibprüfung. Mit etwas mehr Mühe hätte ich sicher ein viel schöneres Ergebnis hinbekommen.


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    Man kann sich so einen Font auch online machen lassen und zwar jetzt noch kostenlos!

    Bei YOURFONTS.COM kann man sich das Kästchenblatt runterladen, ausdrucken, ausfüllen und hochladen. Wenig später lädt man sich die eben neu erstellte Schriftart auf seinen PC oder Mac herunter.

    So sieht das von mir ausgefüllte Kästchenblatt aus:

    Das funktioniert problemlos und kostet wiegesagt nichts. Noch nicht!
    Die Seitenbetreiber kündigen nämlich derzeit an, demnächst pro Font eine gewisse Gebühr verlangen zu wollen und bewerben ein abenteuerliches Resellerprogramm.
    Manch einer hat jetzt schon Spaß an einer selbst erstellten Schriftart gefunden, es aber zunächst mal bei einem ersten schnellen Versuch bewenden lassen. Später will er dann das Ganze nochmals perfekter machen und wird dann feststellen müssen, daß der Dienst jetzt etwas kostet.

    Gut, man wird dann andere Quellen für so einen Dienst finden.

    Aufpassen sollten aber alle, die sich für das Resellerprogramm interessieren. YOURFONTS bietet nämlich nicht etwa eine Beteiligung in Form von Prozenten o.ä., sondern der Reseller soll schön brav die Ware im Voraus bezahlen und gleich ein ganzes Bündel von möglichen Vertragsabschlüssen im Voraus kaufen! Wie er die Dinger dann an den Mann bringt und wieviel er dafür verlangt, ist dann seine Sache. Verkauft man nicht wenigstens einen Font im Monat, kommt sogar noch eine monatliche Bearbeitungsgebühr hinzu!
    Also lieber Finger weg von diesem Reseller-Programm, es sei denn man betreibt eine Seite die sich mit Typographie beschäftigt und hat ein entsprechendes Publikum.

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