Raumschiff Enterprise NCC 1701 aus dem 3D-Drucker

Raumschiff Enterprise – Die Serie meiner Kindheit. Als das ZDF 1972 mit der Ausstrahlung der Serie Raumschiff Enterprise (Star Trek) begann, da war ich elf Jahre als und meine Eltern besaßen noch nicht einmal einen Fernseher, der in der Lage war, das erst neun Jahre vorher eingeführte zweite Programm zu empfangen. Unsere Nachbarn aber, die mal im Lotto gewonnen hatten, besaßen schon einen Farbfernseher, der selbstverständlich das Zweite empfangen konnte. Also schaute ich Raumschiff Enterprise immer bei meinem Freund Frank, dessen brummiger Vater zähneknirschend auf den Rest der zeitgleich laufenden Sportschau verzichtete, damit wir Buben Mr. Spock und Cpt. Kirk bei ihren Abenteuern begleiten konnten.

Modelle vom Raumschiff Enterprise

Damals kam die Serie vor allem in den USA zunächst gar nicht so gut an. Entsprechend mager war auch das Angebot an Merchandise-Artikeln rund um die Serie. Das änderte sich erst mit dem Star Trek-Boom, der rund 15 Jahre später einsetzte. Beispielsweise von Revell gab es ein Modell zu Zusammenkleben, das aber nicht schön designt war. Es hatte Schwächen in der Struktur und die Scheibe des Schiffs wollte nie richtig am übrigen Raumschiff halten.

Danach war ich schon „groß“ und hatte mit Studium, Beruf und Firma genug zu tun. Aber der Wunsch, einmal ein Modell der Enterprise NCC 1701 zu besitzen, war immer noch da. Ich habe mir im Laufe der Jahre zahlreiche Modelle zugelegt, meist kleinere zum Hinstellen und ein großes zum Zusammenkleben (ich berichtete hier über dieses Enterprise Modell)

enterprise

Der Baukasten von Polarlights – leider aus Zeitgründen nie angefangen zu bauen. Immer wieder aufgeschoben. Da habe ich damals den Mund zu voll genommen.

Kaum zu fassen, das ist schon sechs Jahre her, und ich habe dieses schöne Modell nie gebaut.

Enterprise NCC 1701 aus dem 3D-Drucker


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Nun schreiben wir das Jahr 2022 und ich besitze ein paar 3D-Drucker. Also habe ich mich mal daran gewagt, ein Modell der Ur-Enterprise NCC 1701 auszudrucken. Ich gebe zu, 100% korrekt habe ich es mit der Bemalung nicht gemacht, aber mir gefällt das Endprodukt super gut.

Das Modell habe ich in PLA ausgedruckt und zwar das graue PLA-Filament von GEEETECH, das ich für das beste Filament der Welt halte.
Den Druck bewältigte ein auf saubere Ausdrucke optimierter Sovol SV01 3D-Drucker.
Die erforderliche STL-Datei habe ich auf Thingiverse gefunden: Link
Gedruckt habe ich es mit einer 0,4 mm Nozzle, bei 0,2 mm Auflösung und einer Druckgeschwindigkeit von 70.
Die Druckdauer für alle Teile lag bei rund 30 Stunden.

Diese Enterprise für 3D-Drucker ist gut 60 cm lang (ich habe die Thingiverse-Daten in CURA auf 175% skaliert) und wiegt 1,9 Kilogramm. (Filamentkosten knapp 18 Euro)
Für den ersten Versuch und für selbstgemacht ist sie meiner Meinung nach wunderschön geworden, meine Enterprise aus dem 3D-Drucker.


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