Mit der Phantom 4 in den Wolken

Flieg nicht so hoch, mein kleiner Freund…
Drohnenfliegen in Deutschland ist ja so eine Sache.
Fliegst Du zu tief, sagen wir zwischen 50 und 100 Metern, dann ärgern sich die stets ärgerbereiten Deutschen. Fliegst Du zu hoch, bekommst Du fast überall Probleme mit den Flugverbots- bzw. beschränkungszonen.
Würde also die Wolkendecke mal niedrig liegen, hätte man hier herum kaum eine Chance, mit der Drohne diese Höhe zu erreichen.
Ein weiterer Punkt ist die technische Höhenbeschränkung der Phantom 4 auf 500 Meter Flughöhe.

Aber am vergangenen Sonntag stiegen dicke Wolkenschwaden von Heidelberg-Wieblingen zum Odenwald auf und bildeten schon in gut 50 Metern Höhe dicke weiße Kissen am Himmel.
Ich habs wenigstens versucht, dort hinein zu fliegen. Das Ergebnis kann man in folgendem Video so etwa ab Minute 3:00 bewundern.

Leider hatte ich mit starken Funkinterferenzen zu kämpfen, sodaß ich kurz bevor ich so richtig hätte in die „Wolken“ eintauchen können, lieber die Drohne zurück geholt habe.
Aber einen kleinen Eindruck bekommt man trotzdem.

Ich werde meine Augen offenhalten und mal einen höheren Standpunkt im Odenwald anvisieren. Bei entsprechendem Wetter werde ich von dort starten und dieses Wolkenexperiment wiederholen.
Ich verspreche mir da sehr schöne Bilder.


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Da ja häufiger Nebelschwaden von der rheinischen Ebene aus am Odenwald emporsteigen, könnte ich mir auch vorstellen, von einer höher gelegenen Stelle im Odenwald quasi nach unten hin in die Wolken abzutauchen. Das sieht bestimmt auch toll aus. Nur die Sonne muß dann natürlich ebenfalls mitspielen, damit es diesen wunderbaren Kontrast von Sonnenstrahlen, Nebel und Wolken gibt.

Wer Lust hat, ebenfalls mal am Drohnenfliegen teilzunehmen, kann sich gerne über die Kommentare hier unter diesem Text bei mir melden.


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4 thoughts on “Mit der Phantom 4 in den Wolken

  1. In der Schweiz kann man mit einer Drohne so hoch und so weit fliegen, wie man die Drohne noch ohne Hilfsmittel wie Videoübertragung und Fernglas steuern kann. Weitere Einschränkungen gibts in der Nähe von Flugplätzen, und über „Menschenmengen“ darf man auch nicht fliegen.

    Ab einem gewissen Fluggewicht brauchts noch eine gute Haftpflichtversicherung, und steuert man das Ding eben mit Hilfsmitteln, muss man ein Gesuch stellen.

    1. Das ist hier nicht viel anders.
      Krankenhäuser, Gefängnisse und Kasernen sind auch noch Flugverbotszonen.
      Das Gute an DJI-Drohnen: Sie haben die Geo-Daten mit an Bord und wissen, wo man fliegen darf und wo nicht.
      An einem Flughafen würden sie gar nicht erst starten.

        1. Nein, Du kannst die Geo-Data-Funktion natürlich abschalten und selbstverständlich verweigert das Gerät nicht einfach seinen Dienst, sondern zeigt einen Hinweis auf dem Display und den kannst Du wegklicken, wenn Du trotzdem fliegen willst.
          Es kann ja durchaus sein, daß Du mit Genehmigung ganz bewußt Aufnahmen auf einem Flugplatz machen möchtest.
          Gut ist diese Funktion für den Freizeitflieger, der sich um Karten und Zonen keine Gedanken machen möchte.

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