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Katastrophe! Köln vor dem Bettelkollaps!

In Köln gibt es nicht mehr genügend Bettler.

Die zum Alltagsbild der ehrwürdigen Domstadt am Rhein gehörenden Bettler, Penner und Berber werden immer weniger. Mittlerweile befürchten die Stadtväter der Rheinmetropole, daß den Touristen die Fotomotive ausgehen.
Immerhin setzten die Bettler im Jahr 2013 noch 1,4 Millionen Euro um. Im darauffolgenden Jahr 2014 waren es nur noch 987.000 Euro.
Lebensmitteldiscounter beklagen, daß der Absatz von Bettlerfusel und billigem Rotwein Marke „Pennerglück“ drastisch zurückgegangen sei. Von Filialschließungen vor allem in Domnähe ist die Rede.

Die Angst geht um in Köln, die Angst vor einer bettelfreien Stadt. Aus Kirchenkreisen verlautete:

„Die Bettler gehören zum Dom, wie die Glocken. Schon seit dem frühen Mittelalter wurde in Köln gebettelt, es würde was fehlen, wenn es das nicht mehr gäbe.“

Aus diesem Grund hat das Fremdenverkehrsamt der Stadt Köln nun eine Anwerbeaktion in Rumänien, Bulgarien und im Grenzgebiet des Kosovo gestartet.
Geeignete Bewerber verfügen mindestens über einen Schwerbeschädigtengrad von über 50% und den Bachelor of Begging.

„Sobald eine genügend große Anzahl von Bewerbern vorhanden ist, werden wir Seminare zum Becherschütteln und Huthinlegen abhalten, und wir hoffen, die Sache noch vor Karneval in den Griff zu kriegen“, hieß es aus gut informierten städtischen Kreisen.

Auf dem Bild ist Jupp, einer der letzten Bettler von Köln zu sehen. Jupp ist heute schon lange nicht mehr in Köln, möchte aber nicht sagen, wo er heute bettelt.

„Isch bin ne eschte Kölsche Jong, ewwa et jeht nit mehr in Kölle. Zu wenisch Kollege‘ nix mehr loss do!!“

Etwas skeptisch steht noch die Kölner SPD der Anwerbung von ausländischen Bettlern gegenüber: „Wir fordern ein Punktesystem nach kanadischem Muster.“

Viel optimistischer zeigt sich da die CDU: „Wir können die Situation gar nicht verstehen. Durch die flächendeckende Einführung des Mindestlohns haben wir doch so viele ehrliche und fleißige Menschen zu Bettlern gemacht, mehr kann man fast nicht tun. Schauen Sie, früher haben Zeitungszusteller 7 Euro in der Stunde bekommen, heute nach Einführung des Mindestlohns bekommen sie, weil sie nun nach Stückzahlen bezahlt werden, einen effektiven Stundenlohn von 4 Euro. Das ist doch nun wirklich unterhalb der Armutsgrenze. Was können wir dazu, daß die Menschen lieber noch einen und noch einen Job zusätzlich annehmen, statt sich, wie erhofft, auf die Domplatte zu setzen und den Hut aufzuhalten?“

Lesezeit ca.: 3 Minuten - Tippfehler melden - Peter Wilhelm 8. Februar 2015

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