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Griechenland – Die Karre fährt an die Wand – unappetitliches Schmierenstück

Griechenland – Die Karre fährt an die Wand – unappetitliches Schmierenstück

Der „Fall“ Griechenland – (m)eine andere Betrachtungsweise

Allmählich finde ich, wird es höchste Zeit, zu dem irrwitzigen Geschwätz um den „Fall“ Griechenland eine andere Betrachtungsweise in Erwägung zu ziehen. Einfach mal als Versuch. So wie die Sache seit Jahren läuft, fährt die Karre nämlich definitiv an die Wand. Oder ist dies am Ende sogar der ganz große Plan hinter dem Schmierentheater?

In dem höchst interessanten Buch „Showdown“ von Dirk Müller über die EU im Würgegriff der Großbanken (vulgo Euro-Krise), widmet der Autor dem speziellen Fall Griechenland ein ganzes Kapitel und belegt die unglaublichen Details auf seiner Webseite.

Darin ist überraschenderweise zu lesen, dass Griechenland über astronomische Mengen an Erdöl und Erdgas verfügt, die in riesigen, aber unerschlossenen Lagerstätten auf ihre Förderung warten. Der Plan einiger US-Konzerne ist nun der, diesen Schatz zu heben, ihn sich anzueignen und die Griechen mit einem Almosen abzuspeisen. Bemerkenswert ist die Umstand, dass die BASF-Tochter Wintershall urplötzlich ihr Interesse an diesem riesigen Geschäft zurückgezogen hat, und dass parallel versucht wird, Russland, den zweite potentiellen Partner Griechenlands niederzuknüppeln, über Sanktionen wegen dessen dubiose Rolle im Ukraine-Konflikt und über brutalste Manipulationen des Ölpreises an den Börsen.

Wäre Griechenland lediglich ein x-beliebiger Staat in der dritten Welt, hätte man längst – wie üblich in solchen Fällen – entweder dort einen Bürgerkrieg angezettelt und danach die Gegend befriedet., oder man wäre eben gleich einmarschiert und hätte das Claim abgesteckt.

Nun sind aber die Griechen dummerweise a) in der EU und b) in der NATO. Was also tun? Man inszeniert mal eben eine hypothetische Bedrohungslage (der internationale Terrorismus hat sich hier als universelle Trumpfkarte bestens bewährt), schickt den Außenminister Guido Westerwelle als Key-Account-Manager der deutschen Waffen-Lobby nach Athen, lässt ihn allerlei saumäßig teure Panzer, Kampfflugzeuge und U-Boote feilbieten und liefert den ganzen unnötigen Dreck über allergroßzügigste Kredite.

Und weil die griechische Regierung bekanntermaßen ohnehin die Speerspitze der korrupten Oberschicht ist, nimmt die das Angebot nebst einem dicken Extrabatzen für den Wahlkampf liebend gerne an. So fließen die ganzen schönen EU-Milliarden in die Portemonnaies der kriminellen Großbanken, einiger Superreichen und der deutschen Rüstungsindustrie; der griechische Staat ist nach diesem Husarenstück natürlich restlos überschuldet; wie zu erwarten war. Oder gar wie geplant?

Nun kommt nämlich der entscheidende Akt dieses unappetitlichen Schmierenstücks: die Troika des übelsten Finanz-Kartells aus Weltbank, EZB und IWF mit der eisernen Gouvernante aus Mecklenburg Vorpommern tritt auf den Plan, fordert in sinnlosem aber nicht minder arrogantem Duktus Reformen, Anstrengungen, Privatisierungen, kurzum: das übliche dumme Geschwätz derer, die einem am Boden liegenden noch die Brieftasche klauen, und erwürgt den noch vorhandenen rudimentären Rest der griechischen Wirtschaft.

Spätestens jetzt sind die Rohstofflagerstätten quasi sturmreif geschossen. Wenn der perfide Plan aufgeht, werden Chevron, Exxon, BP und Konsorten bald mit der Erschließung beginnen und die Griechen mit lausigen 10% abspeisen ( wobei 50% der übliche Anteil wären), wenn die Europäische Strangulierung nicht sofort gestoppt und durch eine faire Politik ersetzt wird.

Vielleicht bilde ich mir das alles aber auch nur ein, und die Geschichte geht ganz anders. Vielleicht bin ich auch nur einer weiteren Verschwörungstheorie aufgesessen. Ein solides Totschlagargument gegen alle Ideen, die dem politischen Mainstream zuwider laufen. Aber es passt einfach alles so wunderbar zusammen. Wir kennen das alles schon aus Lateinamerika, aus Libyen, aus dem Irak, dem Iran. Und ausgerechnet in Griechenland sollte es anders sein?

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Peter Grohmüller

Peter Grohmüller

Hallo, ich bin Peter Grohmüller und leide nicht an dieser Welt, aber mir fällt ihr Leiden auf.

„This world is sick and we are the doctors.“

Wenn es eine Wunde gibt, dann muß man sie entweder heilen oder Salz hineinstreuen. Wir, das sind die Kritischen, die Hinterfragenden und die Lallbackenentlarver. – So einer bin ich.

Alle namentlich gekennzeichneten Beiträge geben allein die Meinung des Autors wieder.



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