Start Nast Cloud Computing im Mittelstand: Vorteile und Risiken
  • Cloud Computing im Mittelstand: Vorteile und Risiken

    Die digitale Transformation stellt eine der größten Herausforderungen für mittelständische Unternehmen dar. Noch vor wenigen Jahren standen deutsche Unternehmensinhaber und IT-Verantwortliche Services wie Cloud Computing eher skeptisch gegenüber. Laut einer Studie von Bitkom Research ziehen inzwischen jedoch immer mehr Mittelständler den Einsatz von Cloud- und Hosting-Diensten in Betracht oder nutzen diese sogar bereits. Je nach Unternehmensstruktur kommen solche Services für verschiedene Infrastruktur- und Managementbereiche infrage.

    Vor allem anderen stehen bei der Digitalisierung von Unternehmensprozessen die Auswahl des richtigen Servers und die optimale Zusammenstellung von Ressourcen. Dabei ist es wichtig, die Unternehmensziele sowie die kurz- und langfristigen IT-Anforderungen zu berücksichtigen.

    Cloud-Server: Flexibel und virtuell

    Laut einer repräsentativen Studie der Bitkom Research, in Auftrag gegeben von dem Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen KPMG, befürworten immer mehr mittelständische Unternehmen (64 % der Befragten) den Einsatz von Cloud Computing. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass es gerade für Kleinunternehmen und den Mittelstand viele gute Gründe dafür gibt – angefangen bei Sicherheitsaspekten über Flexibilität bis hin zu Zeitersparnis.


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    Cloud Computing im Mittelstand: Vorteile und Risiken

    Wer Daten in der Cloud ablegt, verzichtet auf einen eigenen Server. Stattdessen wählt das Unternehmen einen Anbieter aus, der die benötigte Speicherkapazität zur Verfügung stellt. Übertragen werden die Daten über das Internet. Voraussetzung ist deswegen eine stabile, leistungsfähige Verbindung. Bei einem breitflächigen Zugriff auf den Cloud-Dienst ist es oftmals notwendig, die vorhandene Leistung zu erweitern. Dies verursacht zwar erst einmal Kosten, auf lange Sicht ergibt sich aus der Nutzung von Cloud Computing – im Vergleich zum Betrieb einer internen IT-Infrastruktur – aber eine Kostenreduktion von durchschnittlich 25 %, wie einem Whitepaper des IT-Research- und Beratungsunternehmens Experton Group zu entnehmen ist. Allerdings würde dieser Studie zufolge ein beträchtlicher Teil der Unternehmen keine Daten aus Forschung und Entwicklung (46 %) sowie Finanz- (45 %) und Kundeninformationen (42 %) in eine Cloud auslagern.

    Sensible Informationen: Hosting über dedizierte, physische Server

    Für Unternehmen, die hohe Ansprüche an die Sicherheit stellen oder ein hohes Input-/Output-Volumen aufweisen, kann es eine lohnenswerte Alternative darstellen, einen dedizierten Server zu mieten. Hierbei haben die IT-Verantwortlichen die alleinigen Nutzungsrechte und können den Server entsprechend ihrem Bedarf individuell konfigurieren. Bei seriösen Hosting-Anbietern wie 1&1 unterliegt der Serverbetrieb den strengen deutschen und europäischen Datenschutzrichtlinien. Viele andere Anbieter betreiben ihre Infrastruktur in Indien, China oder den USA. In den USA unterliegen die Daten dem Patriot Act und können dadurch theoretisch jederzeit von US-amerikanischen Behörden eingesehen werden – sensible Kundendaten in eine Cloud auszulagern, deren Server sich in Übersee befindet, ist damit riskant bis gefährlich. Strenge Zugangskontrollen und eine permanente Überwachung der Serverräume garantieren, dass die Daten auf dem gemieteten dedizierten Server sicher sind. Zudem ist optional Monitoring und technischer Support im Paket des Anbieters inbegriffen. Anders als bei einem Cloud-Server ist die Verwaltung eines dedizierten Servers jedoch nicht über mobile Endgeräte möglich.

    IT-Sicherheit als entscheidender Faktor

    Der Faktor Sicherheit spielt vor allem für kleinere und mittelständische Unternehmen eine große Rolle, die sich trotz Cyber-Attacken scheuen, in die Informationssicherheit zu investieren: Ihre digitalisierten Prozesse und die dafür notwendige IT-Infrastruktur sind in der Folge nur unzureichend geschützt. Der Druck auf den Mittelstand steigt, denn Angriffe auf die Unternehmens-IT mittels gefälschter E-Mails, eingeschleuster Schadsoftware oder Bots gehören heute zu den größten Risiken. Sie legen Produktionsprozesse lahm, schaden dem Ruf, schrecken Kunden und Geschäftspartner ab und verursachen enormen finanziellen Schaden.

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