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CDs und DVDs

CDs und DVDs

Früher zu Windows-Zeiten hatte ich eine dicke Reißverschlußmappe mit hunderten von Facheinschüben für alle meine CDs. Die Windows-CD, Virenscanner und alle möglichen nützlichen Tools und Programmpakete, die man eben so braucht.
Seit ich aber komplett auf Apple-Produkte umgestiegen bin, gehört das völlig der Vergangenheit an.
Die Mappe ist seitdem ungenutzt.

Alle Software kommt aus dem Äther und ist nur noch virtuell vorhanden. Was zu sichern ist, sichere ich auf externen Festplatten, die regelmäßig getauscht und außer Haus gelagert werden.
Vieles sichere ich zusätzlich zu Transportzwecken auch noch auf Sticks und Chips.

CDs und DVDsCDs und DVDs

Grundsätzlich hat das wahrscheinlich wenig mit dem Umstieg auf Apple zu tun, inzwischen wird es Windows-Nutzern sicher ähnlich gut gehen. Aber Steve Jobs war es, der erkannt und durchgesetzt hat, daß alles bis hin zum eigentlichen Betriebssystem nur noch aus der Internetsteckdose kommt und nicht mehr physikalisch ausgeliefert werden muß. Was war das Geschrei anfangs groß, weil jeder noch seine harte Kopie haben wollte. Doch jetzt in Zeiten von Google-Spiel-Laden und Apples iTunes und App-Store, kauft man sowieso alle Software nur noch virtuell.

Ich finde das auch bequemer und mir gefällt vor allem auch, daß ich mich um Updates nicht gesondert kümmern muß, sondern allenfalls mal einen Hinweis sehe, daß da was upgedatet worden ist.
Machen muß man da meistens nichts mehr.

Ich selbst speichere auch nichts mehr auf CDs oder DVDs. Früher habe ich mal Fotos und Filme so abgelegt, aber auch das mache ich heute, wo eine Terrabyte-Festplatte nur noch 50 Euro kostet, auch auch externen HDDs.
So gesehen ist es auch konsequent und richtig, daß MacBook-Air-Rechner usw. gar kein optisches Laufwerk mehr haben.
Es gibt ja dieses externe Superdrive, so ein habe ich auch, und das kann man ja anstöpseln, wenn man es mal braucht, etwa um eine Film-DVD zu gucken.

Irgendwo ist das zumindest schon mal einfacher geworden. Wenn schon das papierlose Büro noch keine Realität geworden ist, so doch zumindest das Floppy- und CD-freie Büro.

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Peter Wilhelm

Peter Wilhelm

Fachjournalist Peter Wilhelm schreibt hier über die Nebensächlichkeiten der Welt.
Er liebt Technik und testet Produkte, Service und Angebote.
Der Bestsellerautor ist Chefredakteur einer Branchenzeitschrift, Sachverständiger und Fernsehexperte.
Der Satiriker veröffentlicht seine Satiren hier und eine Kolumne hier.
Der Psychologe und Dozent wurde in der Halloweennacht geboren und lebt mit seiner Familie bei Heidelberg.
Mehr über ihn erfahren Sie u.a. hier und hier.


Alle Angaben nach bestem Wissen, keine Rechts- Steuer- oder Medizinberatung! Fragen Sie einen Fachmann!



peter wilhelm autorenlesung
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  1. Martin K.
    Martin K. 19 September, 2014, 18:39

    … zu Transportzwecken auch noch auf Sticks und Chips.

    Hast du gewußt, das wenn man in einen Standard-Pringles-Chip an einer bestimmten Stelle ein Loch macht, dessen Kapazität sich glatt verdoppelt? 😉

    Antwort auf diesen Kommentar
    • Peter Wilhelm
      Peter Wilhelm Autor 20 September, 2014, 01:25

      Ja, das wußte ich, dazu nimmt man die Schweizer Käselochzange von Rucola.

      Ach, was waren das noch Zeiten, als man Floppys lochte, um sie beidseitig verwenden zu können, oder als man Festplatten von MFM auf RLL umformatierte, um 50% mehr drauf zu bekommen.

      Heute bei 49 Euro für ein Terabyte kein Thema mehr.

      Antwort auf diesen Kommentar
  2. Name
    Name 21 September, 2014, 10:33

    Ohne jetzt Antiwerbung machen zu wollen (kannst den Kommentar ja gerne verstecken), aber für 50 Euro dürftest du erstmal HDDs von Herstellern wie Intenso und Konsorten erhalten. Diese Wiederverkäufer verbauen meist Platten von Toshiba, weil billiger – und Toshiba hat in meiner mehrjährigen Werkstatterfahrung und laut diverser Statistiken eine deutlich überdurchschnittliche Ausfallquote, die geben nicht ohne Grund meist nur ein Jahr Garantie. Ich kaufe externe Platten eigentlich nie komplett, sondern stecke sie aus einer hochwertigen Platte und einem einfachen Gehäuse zusammen – und wenns schon mal komplett sein muss (bspw. als Empfehlung für einen Bekannten), dann eine externe Platte von Seagate, WD oder HGST direkt, dann weiß ich wenigstens, dass keine Toshiba drin ist. Achja und da es Wiederverkäufer sind, sind die Platten darin nur sogenannte OEM-Platten, für die der Hersteller keine direkte Garantieabwicklung (bei den besseren Platten übrigens 5 Jahre) bietet, sondern das muss über den Hersteller der externen Platte.

    Antwort auf diesen Kommentar
    • Peter Wilhelm
      Peter Wilhelm Autor 21 September, 2014, 12:05

      Warum sollte das Antiwerbung sein? Ich mache ja für nichts Werbung.
      Du hast aber völlig recht und ich stimme Dir zu.
      Die 50 Euro waren nur beispielhaft genannt, weil ich so niedrige Preise immer in der Zeitungswerbung sehe.
      Ich selbst habe noch nie unter 100 € bezahlt. Aber selbst 100 € sind, gemessen an dem, was die Platten früher mal gekostet haben, sehr, sehr günstig.

      Zum Thema Toshiba: Ich habe hier eine 1 TB externe Platte von Toshiba liegen und da steht auch Toshiba auf dem Außengehäuse.
      Das ist das elendigste Teil, das ich jemals besessen habe.
      Als Massenspeicher an der FritzBox schied sie aus, weil sie ständig hoch drehte und sehr viel Strom zog. Andere Platten verhielten sich anders.
      An einer Überwachungskameraanlage fing sie an zu klackern, als ob die Köpfe ständig hin und her klackerten.
      Am Mac taugte sie als Backupmedium auch nichts, da sie sich immer schlafen legte und nur durch Ab- und Anstöpseln wieder erwachte.
      Sie wird überdies unglaublich heiß und hat ein störendes Betriebsgeräusch.
      Kann ich nicht empfehlen.

      Dein Kommentar sollte also eben nicht gelöscht werden, sondern ist eine wertvolle Ergänzung. Vielen Dank.

      Antwort auf diesen Kommentar

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