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  • Ach Greta Tintin Eleonora Ernman Thunberg

    Greta Tintin Eleonora Ernman Thunberg hat es mit ihren gerademal 16 Lenzen schon weit gebracht…bis zu einem eigenen Wikipedia-Beitrag. Den hat unser sehr geehrter Herr Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier natürlich auch. Aber das sollte nicht das Maß der Dinge sein, wenn man sich über jemanden Gedanken macht.

    Bei Altmaier, wie übrigens bei all seinen Kolleginnen und Kollegen, die „Verantwortung für das Land übernehmen und gestalten wollen“, sollte das Maß der Dinge sein, inwieweit sich das, was sie tun, mit dem Amtseid deckt, den sie bei Antritt ihres Jobs geleistet haben…unabhängig davon, ob ihnen dabei Gott helfen möge, oder auch nicht.

    Bei unserem Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sieht es in Sachen „…die Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, bla, bla, Rhabarber…ziemlich bescheiden aus. Sein komplettes bisheriges politisches Œuvre ist eine enervierende Melange aus „ich glaube“, „ich denke“…ab und zu auch „wir glauben“ oder „wir denken, dass…“.

    Leider findet man bei YouTube keine Aufzeichnung über jenen Moment, in dem er besagten Amtseid geleistet hat. Ich vermute jedoch stark, dass er, als bekennender Christenmensch und Mitglied der CDU, diesen in Demut mit dem Zusatz „So wahr mir Gott helfe“ beendet hat.

    Und da liegt der Hase im Pfeffer. Denn entweder es gibt ihn nicht…also Gott…nicht Altmaier, wovon geschätzte 44% der Bürgerinnen und Bürger in der Bundesrepublik überzeugt sind, oder es gibt ihn, und er hilft Altmaier nur nicht. Darauf kann der sich wiederum nonchalant berufen, wenn seine wachsweichen bis völlig sinnlosen Ideen nichts bringen, ausser heißer Luft und Schlagzeilen bei der Funke Mediengruppe, was im Prinzip ohnehin ein und dasselbe ist.

    Übrigens haben die staatstragenden Spezialdemokraten Olaf Scholz, Katarina Barley und Svenja Schulze darauf verzichtet. Also nicht auf heiße Luft und Schlagzeilen bei der Funke Mediengruppe. Denn wenn diese elenden Schmierfinken rufen, rennen alle Volksvertreterinnen und Volksvertreter wie die Lemminge in die Redaktionen der Qualitätsmedien und sondern ihren geistigen Moder ab. Nein, ich meinte natürlich, dass Scholz, Barley und Schulze bei ihrem Amtseid auf göttlichen Beistand verzichtet haben.

    Das war allerdings reichlich unklug. Diesen Notausgang haben sie sich nämlich somit selbst vernagelt. Da war der dicke Herr Altmaier um einiges schlauer. Der kann jeden sinnfreien Käse blubbern und sich am Ende immer damit rausreden, dass Gott ihm halt nicht geholfen habe und er somit unschuldig an dem Schlamassel sei. Chapeau!

    Und was hat hat das alles mit Greta Thunberg zu tun? Beinahe hätte ich den roten Faden verloren. Wie man weiß, pflegt die kleine schwedische Umwelt-Aktivistin seit dem 20. August 2018, unter vorsätzlicher Inkaufnahme eines Gesetzesbruchs, freitags nicht zur Schule zu gehen und am Unterricht teilzunehmen, sondern, vor selbiger sitzend, mit einen Pappschild Passanten auf deren unbotmäßigen Umgang mit der Umwelt anzupöbeln…

    Wäre dieser kindliche Ungehorsam in Schweden geblieben, krähte heute kein Hahn nach Greta Thunberg, und alle könnten weiter völlig gechillt ihren Umweltsauereien nachgehen: Die Industrie, die Kann-ich-bitte-eine-Plastiktüte-haben-Kundinnen und Kunden beim Discounter, die Dieselfahrer und, last but not least, die Landwirte mit ihren Insekten-Massenvernichtungswaffen, mit freundlicher Unterstützung von unserer sehr geehrten Frau Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, der Gott momentan vermutlich auch nicht hilft, seine Schöpfung pfleglich zu behandeln. Die Gute hat nämlich zum Wohle der Agrarindustrie gerade 18 neue Pflanzenschutzmittel zugelassen. Darunter einen leckeren Glyphosat-Unkrautvernichter und ein ebensolches Insektizid mit dem bienengiftigen Wirkstoff Cyantraniliprole. Dies nur nebenbei bemerkt.


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    Nun aber zurück zu Greta. Niemand hatte offensichtlich mit der Wucht gerechnet, die ihre Aktion weltweit ausgelöst hat, am wenigsten vermutlich Greta selbst. Das blöde an der Geschichte, aus Sicht derer, denen Greta den Spiegel vors Gesicht hält, ist, dass sie Recht hat. Punkt für Punkt. Und dass niemand, aber auch wirklich niemand dies abstreiten kann. Mittlerweile gehen in über hundert Ländern auf dem gesamten Globus hunderttausende Kinder und Jugendliche freitags auf die Straße und beteiligen sich an Gretas Kampf um ihre Zukunft auf dem Planeten Erde.

    Dieser weltweite Flashmob hat einige Akteure in der Szene richtig kalt erwischt. Allen voran die Damen und Herren aus der Politik. Hierzulande allen voran Peter Altmaier und Julia Klöckner, die den globalen Raubbau und die Umweltzerstörung nicht nur nicht stoppen, sondern durch ihr Tun auch noch aktiv dazu beitragen.

    Und was tun Politprofis, wenn sie die unangenehme Wahrheit einer sechzehnjährigen Schwedin partout nicht aus der Welt schaffen können? Richtig: Sie rufen einfach ihre Büchsenspanner aus den Leimedien an und diskreditieren die Idee; und wenn das nicht reicht, dann diskreditieren sie eben die Person.

    „Greta schwänzt die Schule für die Umwelt“. Und das ist nun mal ungesetzlich. Ende der Durchsage. Mit solch arrogantem Quatsch versucht die Politik, geschockt von der Dynamik der Bewegung, nun ihre Deutungshoheit zu verteidigen. Neu an dem Protest scheint allerdings, dass er wirkt. Dass dem fadenscheinigen Geschwätz aus den Häusern Springer, Burda, Funke & Co niemand mehr Glauben schenkt, obwohl unser Herr Bundeswirtschaftsminister dieses erbärmliche Treiben sekundiert…weil er genau weiß, dass er Dreck am Stecken hat und nun versucht, sich über diese Schiene einen schlanken Fuß zu machen.

    Ach Greta, man kann nur hoffen, dass dich keine schleimigen Polit-PR-Berater in ihre Finger kriegen. Und falls diese Parasiten doch einmal bei Dir auftauchen sollten, hoffe ich, dass Du gegen deren Gift, gegen deren Mammon immun sein wirst. Sonst endest Du noch als Poster-Girl bei REWE an der Bio-Gemüse-Theke. Ach ja, und noch etwas: Mittlerweile spricht man davon, Dich für den Friedensnobelpreis vorzuschlagen. Falls es dazu kommen sollte, und das Nobelpreiskomitee Dich tatsächlich auszeichnen sollte, bedenke bitte, dass diese zweifelhafte Ehre durch einige früherer Preisträger kontaminiert ist. Darunter gleich zwei Kriegsverbrecher: Henry Kissinger und Barack Obama.

    In diesem Sinne: Alles Gute, Greta.

    Bild: Von Anders Hellberg – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=77270098


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    1 Kommentar

    1. Lochkartenstanzer

      18. März 2019 at 10:51

      Wer denkt, daß Greta selbständig den ganzen Murks veranstaltet und die Kinder dazu verführt dumm zu bleiben statt in die Schule zu gehen und was zu lernen, hat noch nicht mitbekommen, daß greta von Lobbygruppen gesteuert wird.

      Denn für den Planeten kann man auch außerhalb der Schulzeiten demonstriern ohn edie Schule schwänzen zu müssen.

      Und sie selbst geht gar nicht zur Schule. Also wird sie dumm bleiben.

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