Spott + Hohn

Wie senil ist Joe Biden?

Joi Biden

KI generiertes Symbolbild

Joe Biden ist 81 Jahre alt. Er gilt neben Vladimir Putin und dem chinesischen Groß-Schrat als einer der mächtigsten Männer der Welt, wenn er nicht sogar der Mächtigste ist.

So ist es kein Wunder, dass die Öffentlichkeit genau hinschaut, ob der Greis überhaupt noch in der Lage ist, die Staatsgeschäfte ordentlich zu führen. Wir alle kennen hochbetagte Personen und wissen, dass einige von ihnen bis ins hohe Alter fit und geistig rege sind, während andere nicht nur körperlich, sondern auch geistig abbauen. Es ist kein zwangsläufiger Begleitumstand des Alterns, senil zu werden, viele Leute sind es von Geburt an… Aber es ist halt eben auch nicht auszuschließen, dass Senioren an geistiger Flexibilität einbüßen.

Bei jemandem wie Joe Biden schaut buchstäblich die ganze Welt ganz besonders hin. Jeder verbale Stolperer, jeder echte Stolperer, alles wird genau beobachtet und analysiert.
Das ist ja hierzulande auch bei z.B. Annalena Baerbock, unserer Außenmininsternden, so. Besonders die Kritiker dieser Personen legen jedes Wort auf die Goldwaage und mitunter wird sogar noch etwas an Dramatik hinzuerfunden oder bei der Berichterstattung zu dick aufgetragen.

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Jetzt scheint es so, als hätte es bei einer Rede von US-Präsident Joe Biden in New York eine Verwechslung gegeben. Er erzählte von einem Gespräch beim G7-Gipfel im Jahr 2021, bei dem er mit Bundeskanzler Helmut Kohl gesprochen habe.
Tatsächlich war Kohl da aber schon lange tot und in Wirklichkeit hat Biden mit Frau Merkel gesprochen.

In einem anderen Interview gab Biden zum Besten, er habe im Jahr 2020 anlässlich des G7-Gipfels mit „Mitterand aus Deutschland“ gesprochen. Doch auch das kann nicht sein, denn François Mitterrand ist bereits 1996 gestorben.

Einmal zeigt das, wie gering die Kenntnisse über geographische und personelle Zusammenhänge vieler Amerikaner auch in höchsten Positionen sind. Das hat nichts mit Dummheit zu tun, wie oft gespottet wird, sondern fußt im Interesse der Amerikaner an solchen Dingen und einer unterschiedlichen Herangehensweise bzw. Wertschätzung solcher Informationen.

Zum anderen darf man aber trotzdem darüber nachdenken, wie fit der Mann mit dem Finger am Atomknopf für diesen Job überhaupt ist. Biden will sich ja im November erneut zum Präsidenten wählen lassen. So wie es derzeit aussieht, kann die amerikanische Justiz Donald Trump ja wohl doch nicht stoppen. Und so wird es zum Rennen zwischen Biden und Trump kommen.
Im Lager der Republikaner hat Trump keine Konkurrenz. Doch trotz seines hohen Alters kann ihm Joe Biden durchaus gefährlich werden.

Da ist natürlich jeder verbale und körperliche Stolperer des Amtsinhabers höchst willkommen und wird von der Trump-nahen Presse auch weidlich ausgeschlachtet.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass öffentliche Persönlichkeiten gelegentlich Fehler machen oder Details in ihren Erzählungen durcheinanderbringen.
Wir Deutschen können uns da gut an Bundespräsident Theodor Heuss erinnern, der noch lange nach dem Überschreiten seines geistigen Zenits Reden hielt.
Auch Bundespräsident Heinrich Lübke sollte hier erwähnt werden: „Von seiner Präsidentschaft blieben manche rhetorische Fehlgriffe in Erinnerung, die auch auf Auslandsreisen zu fragwürdigen Situationen führten, aber einer fortgeschrittenen Zerebralsklerose zugeschrieben werden konnten. Viele Zitate, die für Irritationen sorgten, waren jedoch, wie der damalige Spiegel-Mitarbeiter Hermann L. Gremliza 40 Jahre später offenbarte, bloße Erfindungen der Redaktion des Nachrichtenmagazins. (Quelle:Wikipedia)“

Solche Ereignisse können jedoch Auswirkungen auf das öffentliche Bild und das Vertrauen in politische Führungspersonen haben.
Die Darstellung von Politikern in den Medien kann von verschiedenen Interessen und Perspektiven beeinflusst werden. Die Wahrnehmung von Joe Biden als „senil“ könnte von politischen Gegnern, Medien mit unterschiedlichen politischen Ausrichtungen oder Personen innerhalb seiner eigenen Partei in Frage gestellt werden. Es gibt mehrere mögliche Gründe, warum solche Darstellungen auftreten könnten:

  • Politische Gegner: Gegner von Joe Biden könnten versuchen, sein öffentliches Image zu schwächen, um politische Vorteile zu erlangen. Die Darstellung von Biden als „senil“ könnte als Angriffsmethode genutzt werden, um Zweifel an seiner Fähigkeit zur Amtsführung zu wecken.
  • Medien mit verschiedenen Ausrichtungen: Medien mit unterschiedlichen politischen Ausrichtungen könnten ihre Berichterstattung auf verschiedene Weisen gestalten, um ihre jeweilige Zielgruppe anzusprechen. Einige könnten dazu neigen, Biden kritisch zu beleuchten, während andere seine Amtsführung verteidigen könnten.
  • Innerparteiliche Spannungen: Es ist möglich, dass es innerhalb von Bidens eigener Partei Meinungsverschiedenheiten gibt, die sich in der Berichterstattung widerspiegeln. Dies könnte zu unterschiedlichen Darstellungen führen, je nachdem, welche Fraktion innerhalb der Partei die Deutungshoheit in den Medien hat.

Es ist also durchaus berechtigt, wenn man Zweifel an der Amtsfähigkeit von Joe Biden hat. Aber Zweifel bedeuten nicht, dass es auch wirklich so ist.


Die Wirtschaftswoche fand noch folgende Peinlichkeiten:

Die sprachlichen Rohrkrepierer von Italiens ehemaligem Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi sind Legion. Am Telefon bezeichnete er sein Land als „Scheißland“, das er verlassen werde. Seine durch ein Erdbeben obdachlos gewordenen Landsleute versuchte er mit dem Hinweis auf die Freuden des Camping aufzuheitern. Auch über ein Körperteil von Angela Merkel soll er sich geäußert haben.

Mein lieber Roland Kotz…äh Koch…“. Angela Merkels Versprecher beim CDU-Parteitag 2008 wurde von manchem Zuhörer als Indiz ihrer wahren Gefühle für den damaligen hessischen Ministerpräsidenten gedeutet. Böswillige Menschen wollen bei gleicher Gelegenheit auch gehört haben, dass sie von „hässlichen Freunden“ statt „hessischen Freunden“ gesprochen habe.

Rachida Dati war in Frankreich für kurze Zeit als Justiz-Ministerin von Nicolas Sarkozy und Gazetten-Liebling erfolgreich. Dann bekam die Einwanderer-Tochter auch noch ein Kind, über dessen Vater sie sich ausschwieg. Die Franzosen lachten daher besonders, als sie in einem Interview von „Fellatio“ statt „Inflation“ sprach.

Bundesaußenminister Guido Westerwelle vergaß ausgerechnet bei einer Rede 2010 vor der UNO-Vollversammlung ein entscheidendes Wörtchen. In einer Passage über den Friedensprozess im Nahen Osten plädierte er dafür, in der Region eine “Zone von Massenvernichtungswaffen“ einzurichten. Gemeint war eine Zone frei von solchen Waffen.

Edmund Stoiber sammelte unzählige peinliche Talkshowauftritte und verkorkste Reden im Laufe seiner Karriere. Unter anderem sprach er die Moderatorin Sabine Christiansen als „Frau Merkel“ an. Größtes Fremdschäm-Potential birgt eine Rede, die mit den Worten „Wenn Sie vom Hauptbahnhof in München…“ im Internet zu finden ist und als Tiefpunkt der Rhetorik gilt.

Der ehemalige Bundesumweltminister Norbert Röttgen galt als Mutti Merkels Klügster. Im NRW-Wahlkampf machte er eine schwache Figur, nicht nur als ihm in einer Fernsehsendung der Satz „Bedauerlicherweise entscheiden die Wähler“, über die Lippen ging.

Auch Sarah Palin, die Anführerin der konservativen Tea-Party-Bewegung, ist für ihre verbalen Ausrutscher berüchtigt. In einem Interview sagte sie einmal: „Selbstverständlich müssen wir unseren nordkoreanischen Verbündeten beistehen.“

Bildquellen:
  • biden-zombie: KI generiertes Symbolbild


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Spott + Hohn

Spott (Verb: spotten oder verspotten) ist ein Stilmittel der Kommunikation. Mit Spott macht man sich lustig über einen Menschen, eine bestimmte Gruppe oder deren tatsächliche oder vermeintliche Werte. Spott ist scherzhaft gemeint und dem Hohn ähnlich.
Der Hohn soll wehtun, Spott dagegen nicht immer.

Lesezeit ca.: 8 Minuten | Tippfehler melden | Peter Wilhelm: © 9. Februar 2024

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