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Wie man beim Drucken einiges an Geld spart

Wie man beim Drucken einiges an Geld spart

Nachdem ich neulich von meinem defekten Drucker berichtet habe, gehe ich heute auf die Möglichkeiten ein, viel Geld zu sparen. Den Ratschlag, sich einen Laserdrucker zu kaufen, habe ich gelesen, aber ich besitze einen Laserdrucker. Das ist ein recht betagtes Monstrum, das ich aus einer Behördenauktion habe. Immerhin hat der Laser drei Papierfächer, kann Vorder- und Rückseite bedrucken und ist als Profigerät sehr, sehr schnell. Das Tolle: Für die 50 Euro, die ich dafür zahlen mußte, gab es zwei neue Tonerkartuschen gleich dazu. Und noch besser: Für diesen Preis gab es gleich zwei (!) dieser Geräte. Ich habe also noch einen Laser als Ersatz oder Ersatzteilespender im Keller.

Aber ich will ja auch farbig drucken und ich will gelegentlich Fotos ausdrucken und dafür brauche ich einen Farbtintenstrahldrucker.
Diese gibt es ja recht günstig, aber man muß ein paar Dinge beachten.

Bei Tintenstrahldruckern ist es wie mit Rasierern, Staubsaugern und Kapselkaffeemaschinen: Die Geräte kosten nicht viel, aber für den Nachkauf von Rasierklingen, Filterbeuteln und Kaffeekapseln muß man mit hohen Folgekosten rechnen.
Vor einiger Zeit habe ich mal für meinen Schwiegervater, einen älteren Herrn, der nur ganz selten etwas ausdruckt, einen Tintenstrahler für 35 Euro gekauft. Dabei waren Originalpatronen, also volle Patronen und nicht nur welche mit reduzierter Menge, wie sie auch gerne mal einem neuen Drucker beigelegt werden. Der Nachfüllsatz an Tinte kostet aber 59 Euro. Also käme es meinen Schwiegervater billiger, sich alle 9 Monate einfach einen neuen Drucker zu kaufen. Was für eine Verschwendung!

Gekauft habe ich mir jetzt einen Canon-Drucker und zwar den Canon Pixma MG4250. Der einzige Punkt, der im Test der Computerzeitschrift Chip negativ hervorstach, sind die Druckkosten – genauer gesagt die Folgekosten. Aber dieses Problem ist ja ein bekanntes. Mein persönlicher Test des Druckers folgt in Kürze!

Im regulären Handel kaufe ich keine Tintenpatronen mehr ein, denn dort sind sie gut und gerne bis zu 50 Prozent teurer. Entweder führt mich die Suche in einen Tinten-Discount-Laden, von denen es in jeder kleineren Stadt mindestens einen gibt. Oder man schaut ins Internet auf die Seite vom Tintencenter.com, auf der es auch Patronen für den favorisierten Canon-Drucker gibt.
Wenn hier in Mannheim einmal jährlich, von Ende April an 14 Tage lang, Maimarkt ist, lasse ich mir immer vom Tintenstand einen Satz Tinte mitbringen. Am letzten Tag verkauft der Typ dort einen Satz Druckertinte statt für 35 Euro für 20 Euro und letztes Jahr hat er gesagt: „Komm gib mir 25, dann gebe ich Dir zwei Sätze und zwei Extra-Patronen Schwarz.“ Deal!

Mit den Tinten von Drittanbietern hatte ich noch nie Ärger.
Wichtig ist, daß man Patronen kauft und keine Experimente mit dem Selbstnachfüllen mittels Spritze usw. macht.
Außerdem wichtig: Darauf achten, dass die Drucker korrekt ausgeschaltet werden. Ist der Drucker an einer Steckerleiste angeschlossen und wird nur über die Leiste ausgeschaltet, dann wird dem Drucker plötzlich der Saft abgedreht und die Patronen können nicht in die Parkposition fahren. Sie trocknen viel schneller aus. Erschwerend kommt hinzu: Der Drucker geht in diesem Fall davon aus, dass er längere Zeit nicht genutzt wurde, und spült die Strahldrüsen zu Beginn, das erhöht den Verbrauch noch einmal zusätzlich.

Gut zu wissen, finde ich. Den Strom über die Stromleiste auszuschalten, ist gut gemeint. In diesem speziellen Fall erreicht man genau das Gegenteil von dem, was man eigentlich möchte: Nämlich Geld sparen.

Bild: © Canon

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Peter Wilhelm

Peter Wilhelm

Fachjournalist Peter Wilhelm schreibt hier über die Nebensächlichkeiten der Welt.
Er liebt Technik und testet Produkte, Service und Angebote.
Der Bestsellerautor ist Chefredakteur einer Branchenzeitschrift, Sachverständiger und Fernsehexperte.
Der Satiriker veröffentlicht seine Satiren hier und eine Kolumne hier.
Der Psychologe und Dozent wurde in der Halloweennacht geboren und lebt mit seiner Familie bei Heidelberg.
Mehr über ihn erfahren Sie u.a. hier und hier.


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