So schützt man sich vor Einbrechern

Die Einbruchsrate hat in den letzten Jahren drastisch zugenommen. Gerade in letzter Zeit habe ich erst wieder davon gehört, daß nicht weit von uns weg ein Haus leergeräumt worden sein soll. Angeblich waren die Unholde sogar am Werk während die Hausbesitzer daheim waren und geschlafen haben.

Uns kann so etwas nicht passieren! Einmal abgesehen davon, daß wir zwei Hunde haben, kommt zu uns keiner rein.
Die Alarmanlage habe ich abgeschaltet und wir drehen beim Fortgehen auch nicht mehr den Schlüssel dreimal in der Tür herum. Die Rolladen lassen wir auch offen und trotzdem sind wir sicher, daß bei uns keiner einbricht.

Warum das so ist? Ganz einfach!
Ich habe an dem Fahnenmast vor unserem Haus eine pakistanische Flagge gehißt und in den Fronleichnamsfahnenhalter unter meinem Fenster habe ich die schwarze Flagge der IS gesteckt.
Seit ich das getan habe, parkt drüben auf der anderen Seite ein dunkler VW-Bus, in dem bewaffnete Verfassungsschützer hocken, an der Ecke steht ein Streifenwagen in blausilbernem Tarnkleid und zwei Männer in unauffälligen Windjacken, beide mit ‚Hörgeräten‘, stehen scheinbar gelangweilt neben unserer Haustür und sprechen immer mal wieder in den Jackenärmel…

Wenn ich das Haus verlasse, wenn meine Kinder zur Arbeit gehen oder wenn die Allerliebste mit den Hunden geht, ja dann folgen uns wenigstens drei langsam fahrende Autos mit desinteressiert dreinschauenden Männern.


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Seitdem das so ist, werden wir auch von keinem Staubsaugervertreter mehr belästigt. Erst neulich sah ich am anderen Ende der Straße zwei dieser Wachtturm-Jünger von Tür zu Tür gehen.
Als sie an unserem Haus ankamen, öffnete sich nur kurz die Schiebetür des VW-Transporters und schneller als Schall und Licht waren die beiden verschwunden. Mit quietschenden Reifen ist der Wagen dann davon gefahren.
Es wird gemunkelt, man habe die beiden mit einem Sack über dem Kopf, an Händen und Füßen gefesselt im Wartesaal nach Syrien am Frankfurter Flughafen in Begleitung zweier Uniformierter das letzte Mal gesehen.

Inspiriert durch einen Witz, den mir heute jemand erzählte, den ich aber nach meinen Erfahrungen mit Herrn Andreas Krenzke lieber nicht hier im Original wiedergebe, sondern nacherzähle und ausschmücke.


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