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  • Nochmals Virenwarnung und Wikipedia

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    Vorhin hatte ich in einem Artikel auf Mails hingewiesen, die im Namen der Wikipedia zu bestimmten Handlungen aufruft.

    Immer wieder erreichen mich Mails, in denen vor Viren und Würmern gewarnt wird. Angeblich stammt die Warnung von Microsoft, von IBM oder vom Papst. Gutmeinende Zeitgenossen bekommen solche Mails und folgen der darin enthaltenen Aufforderung, diese gaaaaanz wichtige Mitteilung an möglichst viele Freunde und Bekannte weiterzuleiten.


    Stets handelt es sich aber bei diesen gefälschten Warnungen um den eigentlichen störenden Zweck der Aktion. Nicht der Virus, vor dem gewarnt wird, ist die Bedrohung, sondern diese Mails selbst. Durch das massenhafte Weiterleiten entstehen ungeheure Kosten bei den Providern.

    Deshalb der Rat: Niemals solche Mails beantworten oder gar weiterleiten!

    Bei immer mehr Menschen kommen meine E-Mails gar nicht mehr an. Auch Peter Roskothen, Internet-Designer der ersten Stunde, kennt diese Erscheinung:

    Man versendet eine E-Mail, bekommt aber statt einer Antwort darauf eine Automatenmail, in der man gebeten wird, sich zu identifizieren und das Anliegen kurz zu schildern. Erst wenn man das getan hat, wird einem die tatsächliche E-Mail-Adresse des Empfängers mitgeteilt.

    Sinn und Zweck dieser Maßnahme ist klar: Die eigentliche E-Mail-Adresse veröffentlicht der Betreffende nirgendwo im Netz, gibt sie nur an ausgewählte Personen weiter und behält so – zumindest eine ganze Weile – vor SPAM-Attacken geschützt.
    Diese Maßnahme, in Verbindung mit einem guten SPAM-Filter, ist sehr wirkungsvoll.

    Überdies sollte man, sofern man das einstellen kann, mehrere E-Mail-Konten unterhalten. Eine Adresse nimmt man für das Internet, zum Anmelden bei verschiedenen Diensten z.B. Eine veröffentlicht man beispielsweise in seinem Blog und auf seiner Homepage und eine dritte Adresse nimmt man nur für einen ganz ausgewählten Personenkreis.

    Ich selbst kann über nahezu beliebig viele Adressen verfügen und mache das oft so, dass ich mich beim Dienst Pritania.de z.B. mit pritania@meinedomain.de anmelde. So kann ich sehr genau verfolgen, welche ArXXXlöcher meiner Adresse frech weiterverkaufen.

    Diesbezügliche Erkenntnisse werde ich künftig hier im Blog auch veröffentlichen.

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