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  • MAD ist Mist

    „MAD – Das intelligenteste Magazin der Welt“… Mann, was habe ich früher diese MAD-Hefte gerne gelesen und die Allerliebste und ich sind uns einig, daß das Blödeln, Selbstironie und Satire auf höchstem gezeichneten Niveau war. Nichts Tiefsinniges, nichts Hochgeistiges, nein, das war MAD nie, aber wortwitzig, klasse gezeichnet und echt schräg in seiner Umsetzung amerikanischer Cartoons ins doch etwas steife Deutsche.

    MAD ist Mist

    aktuelles MAD-Heft, eigenes Foto

    Wer mehr über MAD erfahren will und lesen möchte, wie es groß geworden und dann niedergegangen ist, der kann mal eben diesen Wikipedia-Artikel hier nachlesen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/MAD-Magazin

    Der ist nicht lang, sagt aber alles Wichtige.

    MAD ist MistMAD ist Mist

    Vor ein paar Jahren fiel mir am Kiosk mal wieder ein MAD-Heft in die Hand und ich war bitter enttäuscht. Das hatte nichts mehr mit den früheren MAD-Heften zu tun, das gefiel mir nicht mehr. Erst dachte ich, ich hätte mich einfach aus der Zielgruppe herausentwickelt, aber die Allerliebste bestätigte mir dann, daß das Heft aus dem Dino-Verlag wirklich übelster Mist war.

    Gestern habe ich wieder mal ein MAD-Heft gesehen und gekauft…
    …und ich bin noch mehr enttäuscht. Das ist ja übelste Sorte, das ist ja Gehirnmüll vom Gröbsten und so einen Dreck habe ich lange schon nicht mehr gesehen.

    Früher war es mal so, da hat man seine MAD-Hefte, die werbefrei waren und blödsinnigen Scheiß von bleibendem Wert boten, gesammelt, getauscht und verkauft.
    Ich zumindest konnte meine vielleicht 20 oder 30 MAD-Hefte, die sich in den 70er und 80er Jahren angesammelt hatten, sehr gut bei Ebay versteigern. Jemand hat mir kurz vor der Währungsreform tatsächlich über 100 Deutsche Mark dafür bezahlt.


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    Aber das, was ich da gestern kaufte, das ist nichtmal ansatzweise lustig. Das Heft hat jetzt Werbung, kommt vom Panini-Verlag (die mit dem Sammelbildchen) und es ist durchgehend farbig, aber meiner Meinung nach mies gezeichnet.

    Beispielsweise sondern die Heftmacher solchen Gehirnmüll ab:

     

    „Was nicht in den Geschichtsbüchern steht…

    30 – Jesus läuft über den See Genezareth und erfindet so die See-Wanderungen.
    1876- Thomas A. Edison erfindet den Tonträger als er mit seiner Kapelle bei einem Umzug mitmarschieren musste.
    …“

    Quelle: Zitat aus MAD, 137/2010, S. 47

     

    Das ist nicht lustig. Darüber kann man nicht lachen. Das hat nicht ansatzweise irgend so etwas wie Niveau.

    Wikipedia sagt, die Zielgruppe des Heftes seien jetzt Jungs zwischen 13 und 17.
    Früher haben auch Akademiker mal verschämt ein MAD-Heft in den Spiegel gesteckt und heimlich gelesen.
    Gut, jetzt sind es 13-17jährige Jungs…, okay, dann wundert mich gar nichts mehr.
    Ich nehme auf der Stelle alles oben Gesagte zurück und konstatiere: Das Heft passt zur Zielgruppe.
    Und Jungs: Nicht rennen, Eure an den Knien hängenden Schnellwichserhosen lassen das nicht zu.

     


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    2 Kommentare

    1. Big Al

      2. Dezember 2010 at 09:28

      Hach, „Spion und Spion“ usw.
      -In Erinnerungen schwelg-
      Ich bin wohl altersbedingt und geschmackstechnisch auch raus aus der Zielgruppe.

      Antwort

    2. bard jun.

      22. Juni 2016 at 09:30

      ja.. und alles von Dave Berg und Al Jaffee!
      Als immer mehr deutscher Sche….. reinkam (Ralph Ruthie mal ausgenommen) ging es mit MAD bergab!

      Antwort

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