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Kreditkartenbetrug

Gestern Morgen wollte ich im Netz etwas mit Kreditkarte bezahlen und mußte feststellen, daß die Karte nicht funktionierte.
Diese spezielle Prepaid-Kreditkarte habe ich extra für Internet-Bestellungen und -buchungen angeschafft. Meine richtigen Kreditkartendaten würde ich niemals im Netz preisgeben, denn das Wesen von Kreditkarten ist es, daß man fast beliebig viel Geld damit holen und ausgeben kann. Da wäre mir das Risiko zu groß.

Stattdessen buche ich jeden Monat einen überschaubaren Betrag auf diese Prepaid-Karte, bei Bedarf auch etwas mehr, und bezahlen ausschließlich damit.
Ist die Karte leer, gibt sie auch nichts mehr her.

Sollten die Kartendaten mißbräuchlich genutzt werden, so könnte der Gauner nur den aufgeladenen Betrag abziehen, aber nicht mehr.

Da aber genügend Geld auf der Karte war und es nur um einen kleinen Betrag ging, wunderte ich mich, warum die Karte nicht ging.
Ich schob es auf die dümmliche Verweigerungshaltung mancher Unternehmen, solchen Prepaidkarten gegenüber.
Der vom Internetbenutzer gewünschte Sicherheitsaspekt wird nämlich dadurch ad absurdum geführt, daß einige Unternehmen diese Karten nicht akzeptieren und auf einer „richtigen“ Karte bestehen.
Tut mir leid, dann kaufe ich da eben nichts. Punkt.

Gegen Mittag klärte sich dann der Sachverhalt. Eine nette Dame von der Kreidtkartengesellschaft rief bei mir an und berichtete, die Karte sie vorsichtshalber gesperrt worden, da ein Betrugsverdacht vorliege.
Jemand habe am Sonntag versucht, damit für rd. 900 Euro Sachen bei Zalando zu bestellen.
Und da ich nur bei Dingen, die ich hier nicht schildern möchte, vor Glück schreie, und nicht wenn der Postmann mit einem Zalando-Paket vor der Tür steht, habe ich auch bei Zalando nichts bestellt; habe ich noch nie.

Innerhalb der nächsten 3 Werktage soll eine neue Karte ankommen, ich bin gespannt.
Zur Kontrolle, und damit ich sehe, daß der Anruf echt sei, nannte die Mitarbeiterin auch noch die letzte Buchung, eben jenen vergeblichen Zahlungsversuch vom Vormittag.

Ich glaube ja nicht, daß man dem Betrugsversuch a) nachgeht und b) jemanden erwischt.

Lesezeit ca.: 2 Minuten - Tippfehler melden - Peter Wilhelm 17. März 2015

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