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  • Immer mehr Blogger geben entnervt auf

    weiss die heute-Redaktion des ZDF zu berichten.
    Zum entsprechenden Artikel geht es hier.

    Es ist aber auch ein Kreuz. Ich beispielsweise schreibe dieses Blog doch nicht, um irgendeinem Konzern Konkurrenz zu machen. Ich will auch keiner Organisation oder irgendeinem Presseorgan, einer Firma oder irgendeinem Kleinstgewerbetreibenden irgendwelche Kunden abjagen. Ich bin Schriftsteller und lebe vom Verkauf meiner Bücher. Durch dieses Blog verkaufen sich auch die Bücher, na prima, also ist das ein kommerzielles Blog, na gut.

    Aber warum muss ich denn ständig mit eingezogenem Nacken bloggen, ständig recherchieren, ob ich irgendwelche Begriffe verwenden darf oder bestimmte Formulierungen nutzen kann. Ich darf über unseren gestrigen Ausflug zum Drachensteigen nichtmals schreiben: Das Wetter war herrlich windig und kühl, ich liebe es! Denn der große Hamburgerladen mit dem goldenen M hat sich die Formulierung „ich liebe es“ schützen lassen. Nun werden mich die Mäcces-Leute nicht abmahnen, weil ich weder im gleichen Marktsegment tätig bin und mir sicher auch nicht nachzuweisen sein wird, daß ich durch die Verwendung dieser Formulierung den Absatz von Hamburgern in irgendeiner Weise beeinflusse.

    Dennoch aber muss man als Blogger immer befürchten, morgen schon ein mittelhäßliches Anwaltschreiben im Briefkasten zu haben. Und das darf einfach auf Dauer so nicht sein!

    Was wir dringend brauchen ist eine Änderung des gesamten Abmahnwesens. Zuerst muß dem angeblichen Rechteverletzer die Gelegenheit gegeben werden, die Sache in Ordnung zu bringen oder sich entsprechend zu wehren. Bis dahin darf die Angelegenheit für Privatleute, Freiberufler und Kleingewerbetreibende nichts oder nur sehr wenig kosten (max. 50 Euro).


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    Das würde jedem, der unbedacht einen Fehler gemacht hat, die Gelegenheit geben, relativ ungeschoren aus der Sache herauszukommen. Alles andere ist in meinen Augen Abzockerei.

    Hier zum Beispiel kann man sich als Blogger der fröhlichen Recherche nach geschützten Marken und Begriffen hingeben.


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