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Grußwort zum Tag der Deutschen Einheit

Grußwort zum Tag der Deutschen Einheit

Aus technischen Gründen diesmal erst am 22. Oktober

Wir befinden uns im Jahre 2016 nach Christus. Ganz Deutschland feiert den 27. Jahrestag der bedingungslosen Kapitulation Stasi-Deutschlands bzw. die feindliche Übernahme des kompletten Territoriums der Täterä durch die Deutschland AG unter der vermeintlichen Leitung eines provinziellen Grobmotorikers. Ganz Deutschland? Nein! Ein virtuelles Dorf unbeugsamer Denker hört nicht auf, dem dümmlichen Freudentaumel Widerstand zu leisten. Man möge mir die dreiste Anleihe aus den wunderbaren Asterix-Comics verzeihen. Ich hätte mir für das irrsinnige politische Treiben der letzten 40 Jahre auch hierzulande eine satirische Begleitung á la René Goscinny und Albert Uderzo gewünscht.

Denn zu feiern gibt es am Tag der Deutschen Einheit wenig. OK, die geschundenen Fokuhilas aus dem Lande des real existierenden Dingsbums´ können endlich Bananen kaufen – das ganze Jahr über, und zwar in echten Levis Jeans, statt in Fake-Niethosen aus dem VEB Textilwerke Mülsen. In den westlichen Landesteilen der alten Republik wurde „Teppichboden“ in „Auslegware“ umbenannt, heftigst beworben durch eine dralle, ordinäre Wasserstoff-Blondine aus Ludwigshafen, jener chemieverseuchten, potthässlichen Stadt, der auch der bereits erwähnte Grobmotoriker entstammt – passt irgendwie.

Aber sonst? Wir können uns über sechzehn demokratische Bundesländer freuen, sprich: über ein durch und durch verfilztes Steuerverschwendungsvehikel erster Güte, über publicitygeile Zwergfürsten á la Horst Seehofer, deren vornehmliches Streben darin besteht, jenem völlig antiquierten Föderalismus das Wort zu reden, aber bei jeder sich bietenden Gelegenheit inbrünstig von den Chancen einer globalen Welt zu schwadronieren.

Ja, in der Antike, da machten solche feindlichen Übernahmen ja noch irgendwie Sinn. Sämtliche Weltreiche, angefangen bei den Römern, über die Griechen, die Perser, oder die marodierenden Banden der Römisch Katholischen Kirche, alle mehrten sie ihre Macht und ihren Reichtum, indem sie irgendwo einmarschierten, die dortige Bevölkerung massakrierten und deren Besitztümer arisierten. Pardon, das war nicht in der Antike. Aber selbst aus der jüngsten Geschichte haben Kohl und seine Wasserträger nichts, aber auch gar nichts gelernt. Sein Beutezug hat keinen Reichtum in die Schatulle gebracht, sondern ein Vermögen gekostet.

Also hört mir auf, zu feiern. Zumindest den Tag der Deutschen Einheit.

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Peter Grohmüller

Peter Grohmüller

Hallo, ich bin Peter Grohmüller und leide nicht an dieser Welt, aber mir fällt ihr Leiden auf.

„This world is sick and we are the doctors.“

Wenn es eine Wunde gibt, dann muß man sie entweder heilen oder Salz hineinstreuen. Wir, das sind die Kritischen, die Hinterfragenden und die Lallbackenentlarver. – So einer bin ich.

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peter wilhelm autorenlesung
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  1. Georg
    Georg 23 Oktober, 2016, 09:51

    “ Sein Beutezug hat keinen Reichtum in die Schatulle gebracht, sondern ein Vermögen gekostet“

    Stimmt so aber nun überhaupt nicht,die Freunde des Oggersheimers und anderer Politschranzen aus der Industriellen Ecke hatten danach sehr dicke Konten

    Antwort auf diesen Kommentar
    • Peter Grohmüller
      Peter Grohmüller 23 Oktober, 2016, 11:02

      Aus dem Blickwinke des Neo-Feudalismus´ gesehen, hast Du natürlich vollkommen recht. Die Privatisierung der alten VEBs durch die Untreu-Hand-Anstalt war eine wahre Fressorgie für West-Konzerne. Was als lästige Konkurrenz galt, wurde abgewickelt, der Rest nach der feindlichen Übernahme mit aberwitzigen Subventionierung aus Deinem und meinem Portemonnaie regelrecht zugeschissen. Aber das widerlegt nicht meine Kernaussage, dass es bei der Deutschen Einheit nichts zu feiern gibt. Wenn ein gewisser Herr Nonnenmacher die HSH-Nordbank an die Wand fährt und dafür noch Sonder-Bonuszahlung in Höhe von 2,9 Millionen Euro aus dem Steuersäckel abgreift, mag das für ihn persönlich ja affengeil sein, aber daraus gleiche einen Nationalfeiertag zu kreieren?

      Antwort auf diesen Kommentar

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