Die Irren am Bahnübergang

Es ist doch eigentlich so einfach: Wenn eine Ampel rotes Licht zeigt, dann muß man anhalten.
Damit einem das vor einem Bahnübergang noch deutlicher gemacht wird, haben kluge Köpfe so etwas wie Schranken ersonnen, die bei Annäherung eines Zuges herunterklappen und die Autos am Weiterfahren hindern.

Nun gibt es natürlich Bahnübergänge, bei denen man sehr lange warten muß. Ortskundige werden sich an den Übergang in Hirschacker erinnern und manchem wird auch der Übergang in Mannheim-Neckarau (nahe McDonalds) ein Begriff sein.
Da gehen die Schranken runter und nichts passiert. Man wartet vier, fünf Minuten und kein Zug kommt. Da geht einem als Autofahrer schon gerne mal die gute Laune flöten. Das könnten die freundlichen Leute von den Bahnbetrieben besser lösen, sehr viel besser!

Aber trotz aller Warterei bleibt es dabei, man muß eben warten. Ein Weiterfahren kann tödlich sein.

Allerdings gibt es Zeitgenossen, die kennen die betreffende Stelle, halten das Warten für überflüssig, erheben sich über die Verkehrsordnung und meinen, sie seien besonders clever, wenn sie um die Schranken herumfahren, die Gegenspur nutzen und sich über den Bahnübergang mogeln.

Ich schrieb im Zusammenhang mit dem „Fahr mich doch um“ bereits über solche Volltrottel und spaßeshalber auch in einer Satire neulich.

In dem oben verlinkten Video bzw. in der dazugehörigen Facebook-Diskussion fragt jemand, wo das eigentlich sei.


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Bitteschön, hier genau ist es:

imbreitspielheidelberg

49°21.589′ N
8° 41.358′ O

Heidelberg, Im Breitspiel, LINK

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(©co-si)

2 thoughts on “Die Irren am Bahnübergang

  1. Es ist schon seltsam. Immer wenn der Tom zum fahr mich doch um kommt um Fotos zu machen, ist das Teil zerstört… Ist er etwa der böse der das Schild nicht leiden kann…

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