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Bitte keine Werbung einwerfen

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Jede Woche entsorge ich eine ganze Kiste Altpapier. Diese Kiste ist zu 90% mit Prospekten und Werbung gefüllt. Das allermeiste davon will ich gar nicht haben. Insbesondere nicht diese Anzeigenblätter im Format einer Großstadt-Tageszeitung, die sowieso nur sinnlose Agenturberichte über „Senioren glücklich im Alter“ oder „Sonnenenergie am Bau – ist schlau!“ enthalten. Abgesehen von diesen Allerweltsberichten, die einen gewissen Informationsgehalt vorgaukeln sollen, bestehen diese „Zeitungen“ ausschließlich aus Kleinanzeigen für lukrative und seriöse Nebenverdienste, bei denen man erst mal einen Haufen Geld einbezahlen soll, Werbung für Firmen, wo ich sowieso nicht kaufe und mehreren Seiten williger Asiatinnen und osteuropäischer Fickluder, die es mir von vorne, hinten, oben und unten gleichzeitig machen wollen.

Außer diesen Werbezeitungen beglücken mich die diversen Discounter der Gegend mit ihren wöchentlichen Angeboten, wobei ALDI und LIDL hier noch auf gewisses Interesse stoßen, während mich die EDEKA-Leute jede Woche mit neuen Fotos von Lebensmitteln, die sie ja so lieben, beglücken. Warum die EDEKAs mir immer gleich drei, sehr ähnliche Prospekte schicken, weiß der Geier.

Hinzu kommen noch die diversen hundert Zettelchen von Leuten, die meine Klamotten, Schuhe, Matratzen oder mein Bettzeug abholen oder meinen Haushalt auflösen möchten. Können die nicht warten, bis ich tot bin?

Diverse Aufkleber, die einen vor Reklame schützen sollen, wirken gar nicht. Die packen einfach die Supermarktprospekte in eine Plastikhülle, legen noch eine Pseudo-TV-Zeitschrift bei und deklarieren das Ganze als Zeitschrift, fertig. Den Rest erledigt die Post mit ihrem ebenfalls eingeschweißten Prospektbündel.

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Jetzt habe ich die Lösung gefunden!
Im Männerladen habe ich für kleines Geld ein Soundmodul erstanden, das habe ich in den Briefkasten eingebaut, was bedeutet: Mit doppelseitigem Klebeband hinten hineingeklebt. Eine kleine Batterie ist sowieso eingebaut und aktiviert wird das Modul mit 5 Sekunden Verzögerung wenn Licht in den Briefkasten fällt, sprich: wenn jemand die Klappe öffnet.
Bespielt habe ich das Ganze mit dem Sound unseres Papiershredders.

Wenn jetzt jemand etwas in den Briefkasten steckt, hört er wenige Sekunden später dieses Shreddergeräusch.

Es hilft nicht wirklich gegen die Werbung, aber bei den vielen wechselnden Zustellern ist das ein Heidenspaß, denen zuzuschauen, wie sie erschreckt zurückhüpfen. Manche gehen auch auf die Knie, um durch den Schlitz zu schauen. Da die meisten Prospektverteiler nicht nur einen Prospekt bringen, sondern immer gleich 3-4 von verschiedenen Firmen, lassen sie es dann meist beim ersten bewenden.

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Peter Wilhelm

Peter Wilhelm

Fachjournalist Peter Wilhelm schreibt hier über die Nebensächlichkeiten der Welt.
Er liebt Technik und testet Produkte, Service und Angebote.
Der Bestsellerautor ist Chefredakteur einer Branchenzeitschrift, Sachverständiger und Fernsehexperte.
Der Satiriker veröffentlicht seine Satiren hier und eine Kolumne hier.
Der Psychologe und Dozent wurde in der Halloweennacht geboren und lebt mit seiner Familie bei Heidelberg.
Mehr über ihn erfahren Sie u.a. hier und hier.


Alle Angaben nach bestem Wissen, keine Rechts- Steuer- oder Medizinberatung! Fragen Sie einen Fachmann!


peter wilhelm autorenlesung
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