An dieses Risiko denkt niemand bei Smart Home

Ich sage es ja immer wieder: Smarthome ist in aller Munde. Mittlerweile gibt es „smarte“ Zahnbürsten, die WLAN und Bluetooth haben und das tägliche Zähneputzen an eine App melden. Man muss nicht alles haben…

Was ich aber haben muss, ist eine Kameraüberwachung an meinem Haus. Es ist zu groß und der Eingangsbereich ist schlecht einsehbar.
Vor Jahren entschloss ich mich, eine damals recht teure Anlage von DNT anzuschaffen. Sie kam mit 4 Funkkameras und einem Empfängermonitor daher. Die Installation war einfach. Besonders schön, man kann auf dem Handy von überall auf der Welt nachsehen, was die einzelnen Kameras gerade anzeigen.

Kann man? Nee, kann man nicht mehr!

DNT ist inzwischen pleite und der für das Livebild auf dem Handy zuständige Server läuft nicht mehr. Damit ist ein wichtiges Entscheidungsmerkmal für den damaligen Kauf der Anlage einfach nicht mehr gegeben. Natürlich wird die entsprechende App auch nicht mehr upgedatet und Kameras sowie Ersatzteile kann man auch nicht mehr nachkaufen.

Jetzt kann ich also, nachdem eine Kamera nun ihren Geist aufgegeben hat, allmählich mit der Suche nach einem neuen System beginnen. Es sollte wieder eine Anlage sein, die mindestens vier, besser sechs bis acht Kameras unterstützt. Die Kameras sollten nur Strom benötigen und ihre Signale per Funk übermitteln. Das Bild aller Kameras möchte ich im Grid, also alle auf einmal, auf einem HDMI-Monitor betrachten können, und zwar ständig.


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Außerdem sollte es möglich sein, von außerhalb über eine App oder einen Browser auf die Bilder der Kameras zugreifen zu können.

Das Angebot in diesem Bereich ist verwirrend und nahezu unüberschaubar. Dabei treibt mich auch die Befürchtung um, dass das Unternehmen, von dem ich die neue Anlage erwerbe, auch irgendwann wieder pleite geht oder diese Produktlinie einstellt.

Das ist somit ein großes Risiko für alle, die sich smart-home-Komponenten kaufen. Man muss immer berücksichtigen, dass es eines Tages so kommen kann, dass man mit dem ganzen Krempel ziemlich alleine dasteht, weil es das Unternehmen nicht mehr gibt.

Bild von ds_30 auf Pixabay


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