Wie trocknet man die Wäsche am besten?

Wir alle tragen täglich Klamotten, schlafen in unserem Bett und benutzen nach dem Duschen ein Handtuch zum Abtrocknen. Kleidung, Bettwäsche und Handtücher müssen also regelmäßig gewaschen werden, um frisch und sauber zu bleiben. Wie man frische Wäsche am besten trocknet und was es dabei zu beachten gibt, zeigen wir in diesem Artikel.

 

Wäsche trocknen im Trockner

Ein Wäschetrockner ist besonders praktisch und spart Zeit, doch nicht alle Kleidungsstücke sind für den Trockner geeignet. Das lässt sich am Etikett erkennen – ein Symbol aus einem Quadrat mit Kreis bedeutet, dass die Wäsche mit reduzierter Temperatur getrocknet werden muss. Zwei Punkte im Kreis bedeuten, dass problemlos auf normaler Temperatur getrocknet werden kann.

 

Grundsätzlich sind Handtücher und Bettwäsche immer Trockner geeignet. Jeans, Baumwolle und Fleece sollten bei niedrigeren Temperaturen getrocknet werden und Stoffe wie Seide und echte Wolle dürfen gar nicht in den Trockner. Ein besonders beliebtes Gerät ist übrigens der Waschtrockner von Miele. In Rezensionen schneidet er durchgehend sehr gut ab.

 

Tipp: Die Kleidung vor dem Waschen auf links drehen, damit Farben und Aufdrucke auf T-Shirts möglichst lange erhalten bleiben.

Wäsche draußen Trocknen

im Freien kann Wäsche auf dem Wäscheständer getrocknet oder an einer Wäscheleine aufgehängt werden. Im Sommer trocknen die Klamotten besonders schnell und erhalten einen natürlichen, frischen Duft. Das ist nicht nur umweltfreundlicher, sondern spart zusätzlich Geld.

 

Ein paar Tipps zum Wäsche trocknen:

 

  • Ausschütteln: Die Kleidung vor dem Aufhängen einmal ausschütteln. Das löst Falten und spart Arbeit beim Bügeln.
  • Abstand: Je größer der Abstand zwischen den Kleidungsstücken, desto schneller trocknen sie.
  • Wäscheklammern: Die Klamotten sollten mit Klammern befestigt werden, damit sie bei Wind nicht von der Leine fliegen und im Dreck landen.
  • Platzierung von Klammern: Die Wäscheklammern am besten an Nähte setzen, um Abdrücke zu vermeiden.

Wo kann man Wäsche im Winter trocknen?

Auch im Winter muss man regelmäßig Wäsche waschen und stellt sich womöglich die Frage nach einem geeigneten Ort zum Trocknen. Wäsche kann während der kalten Jahreszeit problemlos weiterhin draußen aufgehängt werden. Sie trocknet bei Minusgraden sogar besser als bei Temperaturen knapp über null. Das liegt an der niedrigen Luftfeuchtigkeit.

 

Allerdings darf man die Wäsche erst von der Leine nehmen, wenn sie vollständig getrocknet ist, da man ansonsten die Fasern beschädigen könnte. Wäscheklammern sollten ebenfalls erst entfernt werden, wenn sie nicht mehr angefroren sind.

Wäsche in der Wohnung trocknen

Manchmal hat man nicht die Möglichkeit, seine Wäsche draußen aufzuhängen. Bei schlechtem Wetter, wie Regen, wird das Trocknen im Freien gleichermaßen unmöglich. Wer seine Wäsche in der Wohnung trocknen möchte, muss ein paar Hinweise beachten, um Schimmelbildung zu vermeiden.

 

Das wichtigste ist, für ausreichend frische Luft zu sorgen, denn nasse Wäsche erhöht die Luftfeuchtigkeit um etwa 30 Prozent. Feuchte Flächen, wie Scheiben, werden zum Nährboden für Schimmel. Das kann im schlimmsten Fall zu Atembeschwerden, Allergien und Asthma führen. Folgende Punkte gilt es bei dem Aufhängen von Wäsche in der Wohnung zu beachten:

 

  • Aufstellort: Der Wäscheständer sollte in einem warmen und beheizten Raum aufgestellt werden. Warme Luft nimmt Feuchtigkeit besser aus als kalte Luft.
  • Stoßlüften: Der Raum muss in regelmäßigen Abständen durchgelüftet werden, damit die Feuchtigkeit aus dem Zimmer befördert werden kann. Die Heizung wird während dem Lüften nach unten gedreht.
  • Türen: Die Türen sollten geschlossen bleiben, damit die Feuchtigkeit aus dem Raum, in dem die Wäsche trocknet, nicht in andere Zimmer ausweichen kann.

Fazit

Es gibt mehr als eine richtige Art und Weise, seine Wäsche zu trocknen. Für geeignete Kleidung, Bettwäsche und Handtücher bevorzugen wir im Winter den Trockner, denn er liefert schnelle Ergebnisse. Im Sommer hängen wir Kleidung am liebsten im Freien auf.

Bildquellen

(©co-si)

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