Start Uncategorized So Freundchen, jetzt hast Du den Bogen überspannt.
  • So Freundchen, jetzt hast Du den Bogen überspannt.

    Diese Mail trudelt heute bei mir ein:

    Am 28.02.2009 um 01:09 schrieb R.H.:

    So Freundchen, jetzt hast Du den Bogen überspannt.

    Was jatzt kommt, hast Du Dir selbst zuzuschreiben.
    Du willst Journalist sein? – bestenfalls ein Schmierfink,
    unter dem Nivau der “ Super Illu “

    Was bildest Du Dir ein ?

    Wer ist dieser R.H.? Nun, so genau weiß ich das nicht, will es eigentlich auch gar nicht wissen.
    Bekannt jedoch ist mir, daß Herr R.H. sich vor geraumer Zeit schon einmal zu Wort gemeldet hat und für die Sache von Frau S. eingetreten ist.

    Und wer ist Frau S.?

    Also, nochmals, damit es auch jeder versteht:

    2006, das ist schon länger her, bin ich beim Zappen durch das weltweite Internet auf eine Seite gestoßen, auf der man ein ganz normales Ehepaar in Dessau via Webcam und Mikrophon bei seinen täglichen Verrichtungen in seinem Wohnzimmer beobachten konnte.

    In einem doch recht kurzen Artikel stellte ich die Frage „Warum machen die das?“
    Namentlich genannt oder verlinkt habe ich diese Webcamseite nicht.

    Aus meiner Frage ergab sich eine Diskussion unter den Lesern dieses Blogs in die sich dann eine Kommentatorin „S.“ einschaltete. Sie machte sich zur Sachwalterin und Sprecherin aller Webcambetreiber, obwohl sie mit dem Artikel und den darin erwähnten Leuten gar nichts zu tun hat, und diskutiere, teilweise recht unbeholfen -so meine persönliche Meinung- drauf los. Erst durch diese S. erfuhr die Bloggerwelt, was sich in der Webcam-Szene abspielt, daß manche sich da auch für Geld filmen lassen und daß da ein nicht zu unterschätzendes finanzielles Interesse gegeben sein kann.

    Verfolgt man die Kommentare heute mal nach, würde ich sagen, daß die Frau sich im Laufe der Zeit um Kopf und Kragen geschrieben hat. Teilweise wohl in Rage wurden die Aussagen immer verstiegener und hatten letztendlich mit dem eigentlichen Artikel, der sie ja sowieso nicht betraf, nichts mehr zu tun.

    Für viele Leser und Kommentatoren wurden die ständig neuen Kommentare von S. schnell interessanter als der ursprüngliche Artikel selbst. Vor allem weil sich die Frau teilweise selbst widersprach, Dinge scheinbar an den Haaren herbeizog und immer mehr vollkommen fremde Themen (Krankheit, soziale Situation etc.) ins Gespräch brachte.

    Irgendwann, die Blogosphäre vergißt schnell und wendet sich schnell neuen Themen zu, habe ich die Kommentarfunktion zu diesem Artikel geschlossen. Erledigt ist erledigt, vorbei ist vorbei.
    Doch Frau S. gab keine Ruhe und so befasste ich mich dann in dem Artikel „Da tanzt der Pank“ mit den abenteuerlichsten Stilblüten aus ihren Kommentaren. Kommentare, die sie wohlgemerkt in Kenntnis der Nutzungsbedingungen dieses Weblogs völlig freiwillig und ohne daß sie jemand dazu eingeladen hätte, abgegeben hat.

    Ein Jahr später, also 2007, kam Frau S. dann und verlangte nunmehr per Mail die sofortige Löschung dieses Artikels (Da tanzt der Pank). Okay, die Sache war über ein Jahr her, es gab keine nennenswerten Zugriffszahlen auf diesen Text und wenn es ihr doch so sehr am Herzen liegt, dachte ich und löschte diesen Text und die zahlreichen Kommentare, die wiederum vor allem von Frau S. selbst waren.

    Darüber berichtete ich in dem Artikel „XYZ lebt!“ (Den Namen habe ich entfernt, das geht mir jetzt auf den Keks. NACHTRAG)
    Nun war aber Frau S., die auch in den Kommentaren erkennbar recht kurzfristig ihre Meinung zu ändern scheint oder aber -das ist mein persönlicher Eindruck- oft nicht genau ausformulieren kann, was sie eigentlich möchte, mit der Löschung nicht zufrieden. Nein, nun begehrte sie plötzlich auch noch die Löschung des Ursprungsartikels „Warum machen die das?“
    Zur Unterstreichung ihres Begehrens schrieb sie auch noch eine Mail an den Hoster des Weblogs und beantragte, der USER (also mich) sofort zu löschen.

    Nochmals: Kein Mensch hat je ein Interesse daran gehabt, über Frau S. zu berichten oder sich mit ihr näher zu befassen. Der ursprüngliche Artikel hat mit ihrer Person überhaupt nichts zu tun. Allein sie selbst bringt sich immer wieder neu ins Gespräch.


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    Das tat sie auch letzte Tage wieder, (wir schreiben inzwischen 2009!) indem sie mir eine Mail zusandte, aus der schlau zu werden recht schwierig war und in der sie begehrte, daß ihr Name aus dem Weblog verschwindet. Nun kommt aber der Name im Weblog im Grunde überhaupt nicht vor, sondern wurde von ihr selbst in einem ihrer Kommentare in einer Webadresse, die sie selbst verlinkt hatte, genannt.

    Ich meine, wie muß man unterwegs sein, wenn man in ein öffentlich lesbares Weblog in die Kommentare seinen Namen schreibt und sich dann darüber wundert, daß beispielsweise die Suchmaschine Google ihn dann auch findet?

    Okay, was soll’s? Ich habe kein wie immer geartetes Interesse an Frau S. und bin dann in akribischer Kleinarbeit nochmals alle Kommentare und Artikel durchgegangen und habe die Nennungen des Namens von Frau S. sämtlich entfernt. Damit sollte der Sache und ihren Wünschen ja nun genüge getan sein.

    Jetzt also schreibt Herr R.H., der sich gerne wohl als Fürsprecher von Frau S. sieht, der aber in meinem Weblog bislang gar keine Rolle spielte, außer eventuell in Kommentaren die er selbst abgegeben hat:

    So Freundchen, jetzt hast Du den Bogen überspannt.

    Was jatzt kommt, hast Du Dir selbst zuzuschreiben.
    Du willst Journalist sein? – bestenfalls ein Schmierfink,
    unter dem Nivau der “ Super Illu “

    Was bildest Du Dir ein ?

    Ich schrieb ihm nun:

    Hallo, Herr H.,

    ich weiß gar nicht was Sie von mir wollen? Lassen Sie mich doch einfach in Ruhe.
    Bedenken Sie doch bitte den Umstand, daß sich mein Weblog mit Ihrer Person ebensowenig auseinandersetzt wie mit Frau S.
    Allen Wünschen von Frau S. bin ich bisher, soweit das zu vertreten war, nachgekommen.
    Berücksichtigen Sie bitte auch, daß ich in keinem einzigen Fall die Berichtsinitiative ergriffen habe. Nie habe ich mich hingesetzt und von mir aus über Frau S. recherchiert oder berichtet. Der Artikel „Warum machen die das?“ aus dem Jahre 2006 befasst sich mit völlig anderen Leuten, die nur rein zufällig auch in D. ansässig waren.
    Frau S. hat diesen Artikel aus freien Stücken kommentiert. Sie wurde dazu weder aufgefordert, noch eingeladen, sondern hat das Medium Internet freiwillig genutzt. Dafür kann ich nichts, das habe ich nicht zu verantworten.

    Die nachfolgenden Artikel berichten ja nur von den Begehren, bestimmte Artikel zu löschen und das werde ich ja wohl noch schreiben dürfen. Frau S.s Name taucht in meinem gesamten Weblog nicht auf, sie selbst hat ihn mit meinem Weblog in Zusammenhang gebracht, als sie in einem ihrer Kommentare eine URL angegeben hat, die diesen Namen enthielt.

    Sie können doch wohl von mir nicht erwarten, daß ich die weitere Entwicklung um diesen Artikel nicht publiziere?
    Um aber allen, die sich den Link zum ursprünglichen Artikel aufgeschrieben oder dorthin verlinkt haben, einen Zugang zu erschweren, habe ich die URL, soweit das hier möglich ist, etwas verändert.
    Es ist ja schließlich so, daß wir es im Internet mit mehreren Szenen zu tun haben. Zum einen gibt es eine Gamer-Szene, eine Bloggerszene und eine Forenszene usw. Innerhalb der sogenannten Blogosphäre, also der Ebene in der Weblogs geschrieben, verlinkt und gelesen werden, findet diese Sache aus dem Jahre 2006 aufgrund der Vielzahl der täglich überall erscheinenden Artikel kein nennenswertes Interesse.
    Möglicherweise agiert Frau S. in einer anderen Szene im Internet, in der ein rauherer Wind weht und in der man sich gegenseitig angeht und Schwierigkeiten macht. Ich kann dies nicht beurteilen, vermute es aber. Dass Leute aus dieser Szene nun den Artikel in meinem Weblog verlinken, kann ich nicht verhindern, ihnen aber durch Änderung der URL das Leben ein wenig schwerer machen. In Wirklichkeit haben diese Menschen ja kein Interesse an meinem Weblog als solchem.

    Ich betone nochmals, daß ich mich von mir aus zu keiner Zeit aktiv an Sie oder Frau S. gewandt habe und Sie beide auch niemals zum Gegenstand meiner Recherchen und Berichterstattung gemacht habe. Frau S. hat sich von sich aus aktiv gemeldet und kommentiert. Sie selbst hat sich, ihr Tun und ihren Namen publik gemacht, nicht ich.
    Was werfen Sie mir also vor?

    Nachdem nun klar ist, daß der Name von Frau S. nirgendwo in meinem Weblog mehr zu lesen ist, wäre es einfach nur klug, sich in dieser Sache auch nun nicht mehr auszulassen. Hier interessiert sich niemand für Sie oder Frau S.

    Mit freundlichem Gruß


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