Start Internet So entlarvst Du Phishing-Betrug mit Paypal-Konfliktlösungen
  • So entlarvst Du Phishing-Betrug mit Paypal-Konfliktlösungen

    Da landet eine Mail in Deinem Mailpostfach und Paypal teilt Dir mit, daß Du angeblich 129 € oder auch mal 750 € für einen Kauf von Sachen, die Du nicht benötigst, an jemanden, den Du nicht kennst, gezahlt haben sollst.
    Angeblich würde diese Transaktion es erforderlich machen, daß Du Deine Daten bei Paypal verifizierst.

    paypal-betrug

    Folgt man nun dem Link in der Mail, wird man auf die Seiten von sehr geschickten Betrügern umgeleitet.
    Alles sieht sehr echt aus, die Verbrecher haben die Paypal-Seite meist sehr gut abkopiert.

    Nur befindet man sich eben nicht auf der Paypal-Seite, sondern auf einer Betrugsseite:

    Ein Blick auf den Link offenbart den Betrug. Nicht Paypal steckt dahinter, sondern "papayl-e24", eine Betrugsseite!
    Ein Blick auf den Link offenbart den Betrug. Nicht Paypal steckt dahinter, sondern „papayl-e24“, eine Betrugsseite!

    Solche Betrügereien kann man leicht identifizieren.
    Einmal versendet Paypal keine Mails mit der Aufforderung, sich zu identifizieren oder zu verifizieren.
    Zum zweiten genügt schon ein Blick auf die Links in der zugesandten Mail.
    Oft ist diese Mail auch nicht an die Mailadresse Deines Paypal-Accounts gerichtet, sondern an irgendeine Deiner Mailadressen.

    Manche Betrüger verraten sich auch durch ein sehr schlechtes Deutsch in den Mails.
    In vielen Betrugsmails, die aus Osteuropa stammen, sind einige Buchstaben durch seltsame, oft kyrillische Zeichen, ersetzt.

    Wie geht man vor, wenn man Zweifel hat?


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    Niemals auf die Links in solchen Mails klicken!
    Lieber direkt über den Browser auf dem gewohnten Weg bei Paypal einloggen und nachschauen, ob wirklich etwas vorliegt.

    Keine Daten eingeben!

    Die Betrüger sind ausschließlich hinter Deinen Zugangsdaten und Deinen Bank- oder Kreditkartendaten her.
    Sie werden Dein Paypalkonto benutzen, um Dich abzuzocken!

    Paypal kennt sehr wohl Konflikte und Konfliktlösungen. Dazu wird Dich Paypal eventuell anschreiben und Dich auffordern, sich über den Browser ins Konto einzuloggen.
    Niemals über eine Mail in den Browser weiterleiten lassen!

    Wenn Paypal Dich anschreibt, kennen die Deinen richtigen Namen und Deine richtige Paypaladresse!
    Aber allein das ist nicht als Sicherheitsmerkmal geeignet. Trotzdem niemals Links in Mails anklicken!

    Wenn Du diese Hinweise befolgst, wird man Dich über diese Masche nicht mehr abzocken können!


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    2 Kommentare

    1. Yukari

      14. Juni 2015 at 11:53

      Noch ein Tip: Paypal schreibt seine Kunden IMMER mit dem Namen an, mit dem man sich angemeldet hat. Wenn eine Mail also schon nur mit „Guten Tag“ oder „Sehr geehrter Kunde“ o.ä. beginnt, kann man sie direkt im virtuellen Rundordner entsorgen.
      Im Zweifelsfall sollte man nicht direkt auf die Mail reagieren, sondern sich in seinen Paypal-Account einloggen. Wenn die wirklich etwas von einem wollen, dann findet sich da der entsprechende Hinweis und man kann entsprechend agieren, ohne Angst vor Phishing haben zu müssen.

      Antwort

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    Das muss man ja wohl noch sagen dürfen

    Mit diesem Satz entschuldigen Blödmänner meist irgendwelche rassistischen, sexistischen od…