Hast du dich aus Versehen für Push-Mitteilungen einer Webseite angemeldet und bist es leid, immer wieder Benachrichtigungen zu erhalten?
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- Google Chrome (PC/Laptop)
- Google Chrome (Mobiltelefon)
- Mozilla Firefox (PC/Laptop)
- Mozilla Firefox (Mobiltelefon)
- Microsoft Edge (Windows und Mac)
- Apple Safari (Mac)
- Apple Safari (iPhone und iPad)
- Zusätzlicher Tipp: Auch das Betriebssystem kann mitreden
- Vorsicht bei Browser-Erweiterungen
- Fazit
- Nachtrag 19.05.2026
- Bildquellen:
Diese unerwünschten Störungen können frustrierend sein. Plötzlich meldet sich irgendeine Webseite unten rechts auf dem Bildschirm, obwohl man dort nur einmal kurz einen Artikel gelesen, ein Rezept gesucht oder versehentlich auf „Erlauben“ geklickt hat. Zum Glück lassen sich solche Browser-Benachrichtigungen in den gängigen Browsern recht einfach wieder abschalten.
In diesem Artikel zeige ich dir, wie du Push-Mitteilungen in Google Chrome, Mozilla Firefox, Microsoft Edge und Apple Safari deaktivierst. Die genaue Bezeichnung einzelner Menüpunkte kann je nach Betriebssystem, Browser-Version und Spracheinstellung leicht abweichen. Das Prinzip ist aber immer gleich: Du entziehst einer Webseite die Berechtigung, dir Benachrichtigungen zu senden.
Google Chrome (PC/Laptop)
Am schnellsten gelangst du in Chrome über die interne Adresse direkt zu den Benachrichtigungseinstellungen. Kopiere dazu folgende Adresse in die Adresszeile deines Browsers:
chrome://settings/content/notifications
Dort findest du den Bereich für Website-Benachrichtigungen. Je nach Chrome-Version heißt die entscheidende Einstellung sinngemäß „Websites dürfen fragen, ob sie Benachrichtigungen senden dürfen“ oder „Websites dürfen Benachrichtigungen senden“. Wenn du grundsätzlich keine solchen Anfragen mehr erhalten möchtest, kannst du diese Erlaubnis dort blockieren.
Alternativ gehst du über das Menü oben rechts mit den drei Punkten zu:
Einstellungen → Datenschutz und Sicherheit → Website-Einstellungen → Benachrichtigungen
Wenn du Benachrichtigungen nur für eine bestimmte Webseite abstellen möchtest, suche in der Liste der zugelassenen Webseiten nach dem betreffenden Eintrag. Klicke daneben auf die drei Punkte und wähle „Blockieren“ oder „Entfernen“. Bei „Blockieren“ darf die Seite dir künftig keine Benachrichtigungen mehr senden. Bei „Entfernen“ wird die bisherige Entscheidung gelöscht; die Webseite könnte beim nächsten Besuch erneut fragen.
Google Chrome (Mobiltelefon)
Auch auf dem Mobiltelefon lassen sich Chrome-Benachrichtigungen abschalten. Öffne Chrome, tippe auf die drei Punkte und gehe zu:
Einstellungen → Website-Einstellungen → Benachrichtigungen
Dort kannst du festlegen, ob Webseiten überhaupt nach der Erlaubnis zum Senden von Benachrichtigungen fragen dürfen. Möchtest du keine solchen Anfragen mehr sehen, blockierst du diese Funktion.
Wenn nur eine bestimmte Webseite stört, findest du sie in der Liste der erlaubten Seiten. Tippe sie an und ändere die Einstellung für Benachrichtigungen auf „Blockieren“ oder entferne die Berechtigung.
Wichtig: Auf Android gibt es zusätzlich die Benachrichtigungseinstellungen des Betriebssystems. Falls weiterhin Meldungen erscheinen, prüfe auch unter:
Android-Einstellungen → Apps → Chrome → Benachrichtigungen
Dort kannst du Chrome-Benachrichtigungen insgesamt oder bestimmte Benachrichtigungskategorien abschalten.
Mozilla Firefox (PC/Laptop)
In Firefox erreichst du die passenden Einstellungen über diese interne Adresse:
about:preferences#privacy
Scrolle dort zum Bereich „Berechtigungen“. Neben „Benachrichtigungen“ findest du die Schaltfläche „Einstellungen…“. Dort werden die Webseiten angezeigt, denen du Benachrichtigungen erlaubt oder verboten hast.
Der normale Weg führt über:
Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Berechtigungen → Benachrichtigungen → Einstellungen…
In der Liste kannst du einzelne Webseiten auswählen und deren Berechtigung ändern oder entfernen. Wenn du gar keine neuen Anfragen mehr erhalten möchtest, aktiviere die Option:
Neue Anfragen zum Anzeigen von Benachrichtigungen blockieren
Firefox hat seine Schutzfunktionen gegen aufdringliche oder missbräuchliche Benachrichtigungsanfragen in den vergangenen Jahren verbessert. Trotzdem lohnt sich ein Blick in diese Liste, denn alte Berechtigungen bleiben oft lange erhalten, wenn man sie nicht selbst entfernt.
Mozilla Firefox (Mobiltelefon)
In Firefox auf dem Mobiltelefon kann die Menüführung je nach Android- oder iOS-Version etwas unterschiedlich aussehen. Grundsätzlich gilt: Öffne die Webseite, für die du Benachrichtigungen deaktivieren möchtest, und tippe auf das Schloss- oder Informationssymbol neben der Adresse.
Dort findest du die Seiteninformationen beziehungsweise die Berechtigungen dieser Webseite. Entferne oder blockiere die Berechtigung für Benachrichtigungen.
Auf Android kannst du zusätzlich in den Systemeinstellungen nachsehen:
Android-Einstellungen → Apps → Firefox → Benachrichtigungen
Dort lässt sich steuern, ob Firefox überhaupt Benachrichtigungen anzeigen darf.
Microsoft Edge (Windows und Mac)
Der heutige Microsoft Edge basiert technisch auf Chromium und ähnelt deshalb stark Google Chrome. Die alten „Erweiterten Einstellungen“ aus früheren Windows-10-Zeiten gibt es in dieser Form nicht mehr.
Am schnellsten gelangst du in Edge über diese Adresse zur passenden Einstellung:
edge://settings/content/notifications
Alternativ öffnest du das Menü mit den drei Punkten oben rechts und gehst zu:
Einstellungen → Cookies und Websiteberechtigungen → Benachrichtigungen
Dort kannst du einstellen, ob Webseiten fragen dürfen, ob sie dir Benachrichtigungen senden dürfen. Außerdem findest du Listen mit blockierten und zugelassenen Webseiten.
Wenn eine bestimmte Webseite nervt, suche sie unter den erlaubten Webseiten, klicke auf die drei Punkte daneben und wähle „Blockieren“ oder „Entfernen“.
Während du dich auf einer bestimmten Webseite befindest, gibt es noch einen schnellen Weg: Klicke links neben der Webadresse auf das Schloss- oder Informationssymbol. Unter den Berechtigungen dieser Webseite kannst du „Benachrichtigungen“ direkt auf „Blockieren“ stellen.
Apple Safari (Mac)
In Safari auf dem Mac findest du die Einstellungen für Website-Mitteilungen unter:
Safari → Einstellungen → Websites → Mitteilungen
Dort siehst du eine Liste der Webseiten, die um Erlaubnis zum Senden von Mitteilungen gebeten haben oder bereits eine Berechtigung besitzen. Wähle die betreffende Webseite aus und stelle sie auf „Nicht erlauben“ beziehungsweise „Blockieren“.
Wenn du grundsätzlich keine neuen Anfragen mehr erhalten möchtest, entferne das Häkchen bei:
Websites erlauben, nach Berechtigungen zum Senden von Mitteilungen zu fragen
Dann fragt Safari künftig nicht mehr bei jeder passenden Webseite nach, ob sie dir Mitteilungen senden darf.
Apple Safari (iPhone und iPad)
Auf iPhone und iPad sind Benachrichtigungen stärker mit den Einstellungen des Betriebssystems verbunden. Wenn du Safari-Mitteilungen oder Web-App-Mitteilungen nicht mehr erhalten möchtest, prüfe zunächst die iOS-Einstellungen unter:
Einstellungen → Mitteilungen
Dort kannst du Benachrichtigungen für einzelne Apps und Web-Apps deaktivieren. Je nach iOS-Version und Art der Webseite können die Optionen unterschiedlich angezeigt werden.
Wenn eine Webseite als Web-App auf dem Home-Bildschirm gespeichert wurde, kann sie ebenfalls eigene Benachrichtigungen besitzen. In diesem Fall lohnt sich ein Blick in die Benachrichtigungseinstellungen dieser Web-App.
Zusätzlicher Tipp: Auch das Betriebssystem kann mitreden
Manchmal liegt das Problem nicht nur im Browser. Windows, macOS, Android und iOS besitzen eigene Benachrichtigungseinstellungen. Wenn du eine Webseite im Browser bereits blockiert hast und trotzdem noch Meldungen erscheinen, prüfe zusätzlich die Systemeinstellungen deines Geräts.
Unter Windows findest du die entsprechenden Optionen zum Beispiel bei:
Einstellungen → System → Benachrichtigungen
Auf dem Mac findest du sie unter:
Systemeinstellungen → Mitteilungen
Dort kannst du für jeden Browser festlegen, ob und wie er Benachrichtigungen anzeigen darf. Wer besonders viel Ruhe möchte, kann Browser-Benachrichtigungen dort komplett abschalten.
Vorsicht bei Browser-Erweiterungen
Es gibt Erweiterungen, die versprechen, Pop-ups, Werbung, Tracker, riskante Webseiten oder Benachrichtigungsanfragen zu blockieren. Solche Erweiterungen können hilfreich sein, sie sollten aber mit Bedacht installiert werden.
Eine Browser-Erweiterung kann je nach Berechtigung sehr viel von deinem Surfverhalten sehen. Deshalb solltest du nur Erweiterungen verwenden, denen du vertraust. Prüfe vor der Installation:
- Wer ist der Anbieter?
- Welche Berechtigungen verlangt die Erweiterung?
- Gibt es nachvollziehbare Bewertungen?
- Wird die Erweiterung regelmäßig aktualisiert?
- Gibt es eine verständliche Datenschutzerklärung?
Für viele Nutzer reicht es völlig aus, die Benachrichtigungen direkt im Browser zu blockieren. Eine zusätzliche Erweiterung ist nicht zwingend notwendig.
Fazit
Push-Mitteilungen im Browser sind nicht grundsätzlich schlecht. Sie können sinnvoll sein, wenn man sie bewusst nutzt, etwa für Kalender, E-Mail, Nachrichtenseiten oder berufliche Anwendungen. Ärgerlich werden sie erst, wenn man versehentlich zugestimmt hat oder wenn Webseiten diese Funktion zu aufdringlich einsetzen.
Zum Glück lassen sich solche Benachrichtigungen in Chrome, Firefox, Edge und Safari mit wenigen Klicks wieder abstellen. Am wichtigsten ist die Liste der erlaubten Webseiten. Dort findest du fast immer den Übeltäter. Blockieren, entfernen, Ruhe haben.
Und wenn gar nichts hilft, lohnt sich zusätzlich ein Blick in die Benachrichtigungseinstellungen von Windows, macOS, Android oder iOS. Denn manchmal kommt die Störung nicht mehr direkt aus der Webseite, sondern aus dem Zusammenspiel von Browser und Betriebssystem.
Nachtrag 19.05.2026
Ich kann gar nicht sagen, wie viele Unternehmen es gibt, die unter meine Beiträge einfach Kommentare mit eingebauten Links zu ihren Waren- oder Dienstleistungsangeboten einfügen.
Oft sind das Abzocker, Krypto-Händler oder Casino-Betreiber. Vielfach aber auch Firmen, die etwas anbieten, das zu dem jeweiligen Artikel passt. Manchmal schreiben mir Mitarbeiter von Unternehmen jedoch nette Mails und fragen höflich.
Das ist auch in diesem Fall so. Ein Unternehmen bietet eine Browsererweiterung an, die oben genanntes Problem lösen können soll.
Ich gebe die Mail einfach mal hier wieder. Ich habe die Software nicht getestet. Ob sie für dich sinnvoll ist, musst du gegebenenfalls selbst prüfen. Bitte beachte dabei grundsätzlich: Browser-Erweiterungen können nützlich sein, erhalten aber oft weitreichende Berechtigungen. Installiere daher nur Erweiterungen, deren Anbieter, Bewertungen, Datenschutzangaben und Berechtigungen du nachvollziehen kannst.
ich melde mich transparent im Namen von Talon Defender.
Ich habe Ihren Beitrag „Push-Mitteilungen deaktivieren: Ein Leitfaden für Chrome, Firefox, Edge und Safari“ gelesen. Für Leserinnen und Leser, die sich versehentlich für Browser-Benachrichtigungen angemeldet haben oder beim Surfen weniger Pop-ups und Ablenkungen möchten, ist der Beitrag sehr hilfreich.
Falls Sie den Artikel künftig aktualisieren, könnte Talon Defender als zusätzliche, einfache Chrome/Edge-Option für weniger Werbung, Pop-ups, Tracker und riskante Seiten für manche nicht-technische Nutzer interessant sein. Es ist bewusst simpel gehalten und richtet sich eher an Alltagsnutzer als an Menschen, die Filterlisten selbst pflegen möchten.
Wichtig: Talon Defender blockiert nicht alles, garantiert keine vollständige Sicherheit und hat kostenpflichtige Pläne. Ob eine Erwähnung oder ein Link passt, überlasse ich selbstverständlich Ihrer redaktionellen Entscheidung.
Deutsche Seite:
https://talondefender.com/de/
Chrome Web Store:
https://chromewebstore.google.com/detail/talon-defender/hplelboeopmfomgdkgogphhneoddgilm
Viele Grüße
Talon Defender
support@talondefender.com
© 2024 aktualisiert 2026
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